<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Mr. Jones Times &#187; Reviews</title>
	<atom:link href="http://www.mrjonestimes.de/reviews/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.mrjonestimes.de</link>
	<description>Musikmagazin über musikolöse Musik der Genres Rock und Pop und anderer nett anzuhörender Bereiche</description>
	<lastBuildDate>Sun, 05 Jul 2009 10:28:52 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.9.2</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>U2 sind wieder am Horizont</title>
		<link>http://www.mrjonestimes.de/2009/03/14/u2-sind-wieder-am-horizont/</link>
		<comments>http://www.mrjonestimes.de/2009/03/14/u2-sind-wieder-am-horizont/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 14 Mar 2009 15:37:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sasch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel des Monats]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Bono]]></category>
		<category><![CDATA[Comeback]]></category>
		<category><![CDATA[neues Album]]></category>
		<category><![CDATA[rock]]></category>
		<category><![CDATA[U2]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.mrjonestimes.de/?p=210</guid>
		<description><![CDATA[
Vor tats&#228;chlichen 33 Jahren entstand eine Band in Dublin, die unter dem Namen „Feedback“ erste Gehversuche in dem Bereich Rock n’ Roll unternahm. Doch unter diesem Namen, wie auch unter dem zweiten „The Hype“ sollte sie nicht zu Weltruhm aufsteigen. U2 war es dann, mit dem man eine Karriere startete, die diese Gruppe junger Musiker [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img id="artikelrechts" src="http://www.mrjonestimes.de/wp-content/themes/mimbo2.2/images/artikel/u2_bono.jpg" alt="U2 Bono" align="right" /></p>
<p class="MsoNormal">Vor tats&#228;chlichen 33 Jahren entstand eine Band in Dublin, die unter dem Namen „Feedback“ erste Gehversuche in dem Bereich Rock n’ Roll unternahm. Doch unter diesem Namen, wie auch unter dem zweiten „The Hype“ sollte sie nicht zu Weltruhm aufsteigen. U2 war es dann, mit dem man eine Karriere startete, die diese Gruppe junger Musiker zur heutigen gr&#246;&#223;ten Rockband der Welt machte. 1983 folgten schlie&#223;lich die ersten Hits „New Years Day“ und „Sunday Bloody Sunday“. Im Folgejahr erschien „The Unforgettable Fire“ mit dem Welthit „Pride (In The Name Of Love)“. Politische Texte (die genannten Hits hatten allesamt einen politischen Hintergrund), Engagement gegen Unterdr&#252;ckung und f&#252;r Menschenrechte waren bereits von Beginn an ein gro&#223;es Thema f&#252;r U2, insbesondere f&#252;r den S&#228;nger Bono Vox. Beim Live Aid-Konzert 1985, das zur Bek&#228;mpfung der Hungersnot in &#196;thiopien aufrief, wurde U2 vor einem Millionenpublikum zu Stars. Den eigenen Meilenstein lieferten Bono, Larry Mullen, The Edge und Adam Clayton 1987 ab. „The Joshua Tree“ geh&#246;rt wohl zu den 100 besten Alben, die jemals erschienen. Alle Singleauskopplungen daraus (z.B.: „With Or Without You“, “I Still Haven’t Found What I’m Looking For” und “Where The Streets Have No Name”) wurden zu gro&#223;en Hits die heute zum festen Bestandteil der popul&#228;ren Musikgeschichte geh&#246;ren. Nach einigen Stilwechsel und weiteren Erfolgen in den Folgejahren kamen sie 1998 zum Rock zur&#252;ck. „All That You Can’t Leave Behind“ hie&#223; der Longplayer aus diesem Jahr. Insgesamt brachte U2 13 Alben heraus, vielf&#228;ltig, kraftvoll und immer mit gro&#223;en &#220;berraschungen.</p>
<p class="MsoNormal">Seit zwei Wochen nun ist das neue Album auf dem Markt &#8230; und sie &#252;berraschen immer noch. „No Line On The Horizon”. Der Titelsong ist zugleich Opener des Albums und l&#228;sst einem vor Staunen den Mund aufklappen. Ein Rocker mit einem schier unglaublich kr&#228;ftigen Gesang von Bono. Man fragt sich wo die Band nach diesen vielen Jahren noch immer diese Power her nimmt. Die Mischung aus Radiotauglichkeit und Innovation macht diesen Song aus. Obwohl es neu klingt ist U2 eindeutig zu erkennen. Gerade das ist das &#220;berraschende. Beim ersten H&#246;ren denkt man: „Das ist doch U2! Das ist ja Hammer!“ Es ist klar, warum Kritiker auf der ganzen Welt vor Lob geradezu explodieren.</p>
<p class="MsoNormal">Das gleiche gilt f&#252;r den zweiten Song des Albums: „Magnificent“. Der Beginn geradezu &#252;berw&#228;ltigend, entwickelt sich der Track zu einem klassischen U2-Song, der stark an „The Joshua Tree“-Zeiten erinnert. Dennoch frisch arrangiert mit einer sch&#246;nen Melodie und ebenso &#252;berzeugendem Gesang.</p>
<p><img id="artikellinks" src="http://www.mrjonestimes.de/wp-content/themes/mimbo2.2/images/artikel/u2_bono2.jpg" alt="U2 Bono" align="left" /></p>
<p class="MsoNormal">Bei „Moment Of Surrender“ ist es wieder Bono, der gesanglich unglaublich stark den Titel tr&#228;gt. Eine Fast-Ballade die ganz auf Bonos Gesang zugeschnitten ist. Man fragt sich ob er diesen Song auf der B&#252;hne auch so hinbekommt. In den letzten Jahren hatte er doch bei Live-Auftritten bei einigen seiner alten Hits ein paar Probleme in die gleichen stimmlichen H&#246;hen wie damals zu kommen. Doch auf CD klingt er g&#246;ttlich.</p>
<p class="MsoNormal">Beim „Unknown Caller“ mischen sich verschiedene Stile und Anleihen anderer Bands. Ein wenig Beatles, ein wenig Genesis, doch eindeutig U2. Das Schlagzeugspiel von Larry Mullen l&#228;sst aufhorchen und The Edge mischt die „U2-Gitarre“ mit anderen. Ein abwechslungsreiches St&#252;ck. Qualitativ auf h&#246;chstem Niveau.</p>
<p class="MsoNormal">Unglaublich gut auch „I Go Crazy If I Don’t Go Crazy Tonight“. Zuerst war ich an “Where The Streets Have No Name” erinnert, doch je l&#228;nger der Song l&#228;uft um so mehr gleitet er in eine schnelle Nummer im typischem U2-Sound. Das hei&#223;t jedoch nichts Schlechtes. Im Gegenteil! Hier k&#246;nnen sich einige Newcomer-Bands, die mit Eintagsfliegen die Charts unsicher machen, eine ganz fette Scheibe abschneiden.</p>
<p class="MsoNormal">Die erste Singleauskopplung „Get On Your Boots” hingegen ist so untypisch U2, dass es einem die Sprache verschl&#228;gt. Ein verr&#252;ckter Song bei dem man nicht wei&#223; wo man landet. Man sucht eine bekannte Linie, doch in Strophe, Refrain, Strophe, Refrain, Br&#252;cke scheint man nur musikalisches Wirrwarr wahrzunehmen, zusammengeschwei&#223;t durch Rockgitarre und Bono. Es ist Hammer!</p>
<p class="MsoNormal">Auch „Stand Up Comedy“ l&#228;sst dem H&#246;rer keine Pause. Die Gitarre rockig aber nicht schwerf&#228;llig. Geradezu leichtf&#252;&#223;ig t&#228;nzelt die Band durch den Song, ein H&#246;rvergn&#252;gen. Was haben die vier &#228;lteren Herren genommen um so gut zu sein? Fast be&#228;ngstigend.</p>
<p class="MsoNormal">Der Anfang von „Fez-Being Born“ holt uns schlie&#223;lich wieder etwas auf die Erde zur&#252;ck. Ein experimenteller Beginn, der schlie&#223;lich nach ca. einer Minute wieder in U2 m&#252;ndet. Zwar rockig, zwar kraftvoll, dennoch ein wenig beruhigend nach der bisherigen Achterbahnfahrt des Albums. Auch Bono erscheint hier etwas zur&#252;ckhaltender als ob er Kraft tankt f&#252;r den Rest des Albums.</p>
<p class="MsoNormal">Mit „White As Snow“ wird es ganz ruhig. Passend zum beeindruckenden Text schafft U2 hier eine Ballade die so ganz anders ist als zum Beispiel das ber&#252;hmte „One“. Dennoch mitrei&#223;end. Es packt den H&#246;rer, G&#228;nsehautgarantie. Danke Bono</p>
<p class="MsoNormal">Ein “Fast-Schlagzeug-Solo” am Anfang von „Breathe“ zeigt dass Larry Mullen noch Feuer unter dem Hintern hat. Gesanglich erinnert der Song etwas an Bob Dylan. Ein Sprechgesang von Bono, auch eher selten. Schnell ist der Song. Abwechslungsreich und &#252;berraschend. Wirklich gelungen.</p>
<p class="MsoNormal">„Cedars of Lebanon“ verabschiedet uns von „No Line On The Horizon“. Politisch und eindringlich. Bono klingt etwas predigend. Er erz&#228;hlt uns eine Geschichte und man h&#246;rt gebannt zu. Musikalisch nicht das st&#228;rkste St&#252;ck, doch darauf kommt es hier nicht an. Die Geschichte ist es die uns fesselt.</p>
<p class="MsoNormal">Zusammenfassend ist ein Superlativ angebracht. Ein Meilenstein f&#252;r U2. F&#252;r mich das Album des Jahrzehnts. Nichts hat mich in den m&#252;den 2000er Jahren musikalisch so vom Hocker gerissen wie „No Line On The Horizon“. Selbst f&#252;r Leute die keinen Rock m&#246;gen ist dieses Werk ein H&#246;rgenuss. Die &#196;lteren unter uns schwellen stolz die Brust und denken „Die Helden unserer Jugend sind noch immer stark“ und f&#252;r die J&#252;ngeren sei gesagt: H&#246;rt euch dieses U2-Album an und seit ebenso stolz in einer Zeit zu leben, in der U2 kein Abklatsch ihrer alten Erfolge sind, sondern am Puls der popul&#228;ren Musik mitwirken. W&#228;hrend Britney mopsgleich &#252;ber die B&#252;hnen der Welt t&#228;nzelt und Eminem mit peinlichen Texten Kopfsch&#252;tteln verursacht, zeigt eine Band aus den l&#228;ngst vergangenen 80er Jahren, dass Qualit&#228;t auch immer wieder in neuem Gewand daherkommen kann. Es geht noch was! Gratulation an U2.</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/shelbob/19488398/">Bilder von Janesalive von Flickr</a> unter folgender <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/deed.de">Lizenz</a> und von <a href="http://www.flickr.com/photos/elicrisko/59105654/">elicrisko von Flickr</a> unter folgender <a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.de">Lizenz</a></p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2008 by <a href="http://www.mrjonestimes.de/" title="Mr. Jones Times">Mr. Jones Times</a> (digitalfingerprint: 55cd6e83eae65b9dbc6bee51dab34acf)</small>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.mrjonestimes.de/2009/03/14/u2-sind-wieder-am-horizont/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Metallica &#8211; Death Magnetic</title>
		<link>http://www.mrjonestimes.de/2008/10/26/metallica-death-magnetic/</link>
		<comments>http://www.mrjonestimes.de/2008/10/26/metallica-death-magnetic/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 26 Oct 2008 12:45:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sasch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Metallica]]></category>
		<category><![CDATA[neues Album]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.mrjonestimes.de/?p=159</guid>
		<description><![CDATA[
Das erste mal auf Metallica aufmerksam wurde ich 1988. Der Song hie&#223; „One“ und geh&#246;rt bis heute zu meinen Favoriten dieser Band. Ein Anti-Kriegs-Song, der dennoch aggressiv und w&#252;tend klingt. Mit E-Gitarren wurden Maschinenpistolen nachgeahmt. Ein Song, der sich so sehr in das Gehirn einfrisst, dass seine Wirkung immer anhalten wird. Der Text bezieht sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.mrjonestimes.de/wp-content/themes/mimbo2.2/images/artikel/metallica.jpg" alt="Metallica" align="right" id="artikelrechts" /></p>
<p>Das erste mal auf Metallica aufmerksam wurde ich 1988. Der Song hie&#223; „One“ und geh&#246;rt bis heute zu meinen Favoriten dieser Band. Ein Anti-Kriegs-Song, der dennoch aggressiv und w&#252;tend klingt. Mit E-Gitarren wurden Maschinenpistolen nachgeahmt. Ein Song, der sich so sehr in das Gehirn einfrisst, dass seine Wirkung immer anhalten wird. Der Text bezieht sich auf den Roman „Johnny zieht in den Krieg“ von Dalton Trumbo aus dem Jahre 1939. „One“ ist deshalb so eindrucksvoll, weil es mehrere Stilelemente in sich vereint. Es beginnt wie eine Ballade und endet in einem Gitarren-Gewitter. Ergebnis: gro&#223;er kommerzieller Erfolg, der erste Grammy und Platz 7 auf der Liste von „Best Guitar Solo“ von Guitar World.<br />
Metallica gr&#252;ndete sich 1981 in Los Angeles. Mit inzwischen zehn ver&#246;ffentlichten Studioalben und &#252;ber 100 Millionen verkauften Tontr&#228;gern geh&#246;ren sie in den Olymp der Metal-Bands. Sie haben den Verlauf des Heavy-Metals entscheidend mitgepr&#228;gt und haben bisher an ihrer Qualit&#228;t nichts eingeb&#252;&#223;t. Stilelemente wie Rock und Blues lie&#223;en sie ebenso in ihre Musik einflie&#223;en. Auch die immer wieder vollzogene R&#252;ckkehr zum echten Heavy (Trash) Metal hielten sie an der Spitzenposition. Sie geh&#246;ren zu den wenigen Metal-Bands die ungeheuren kommerziellen Erfolg hatten und ihre Fangemeinde &#252;ber die Grenzen der Metal-Szene ausdehnen konnten. W&#228;hrend der breiten &#214;ffentlichkeit oft nur die Rock-Balladen einer Metal-Band im Ged&#228;chtnis bleiben, hat es Metallica geschafft auch mit ihrem harten Sound die breite Masse zu erreichen. Einen gro&#223;en Anteil daran hatte das Album „Metallica“, auch „schwarzes Album“ genannt von 1991. Neben der ultimativen Ballade „Nothing Else Matters“ (erfolgreichster Hit der Band), sind auch „Enter Sandman“ und „Sad But True“ zu Hymnen aufgestiegen.<br />
Am 12. September 2008 wurde nun „Death Magnetic“ ver&#246;ffentlicht. Nach f&#252;nf Jahren Pause ein neues Studio-Album, dass wieder zu beeindrucken wei&#223;.<br />
Das Album beginnt mit einem Herzschlag, und die einsetzende Gitarre erinnert an „One“. Doch nach ca. 45 Sekunden geht es richtig los. „That Was Just Your Life“ l&#228;sst den H&#246;rer sofort wissen: Metallica ist wieder da. Wild, rau, ehrlicher, harter Metal, ganz nach altem Muster. Da ist sie wieder: die R&#252;ckkehr zu den Wurzeln.<br />
„The End Of The Line“ setzt den ersten Song musikalisch fort. Es kracht, fetzt, und der Gesang setzt erst nach einer Minute ein. Der Gesang ist &#252;brigens typisch Hetfield. Er hat nichts eingeb&#252;&#223;t von Kraft und Wirkung.<br />
„Broken Beat &#038; Scared“ zeigt als dritter Song, dass Metallica tats&#228;chlich bei diesem Album nicht an Experimenten interessiert war. Der rote Faden wird auch hier weiter gezogen. Man wird eindeutig darauf hingewiesen: Mainstream ist nicht!!! Wir sind Metallica!! Also erwartet keinen musikalischen Waschgang mit Weichsp&#252;ler:<br />
„The Day That Never Comes“ ist die erste Single-Auskopplung dieses Albums. Eine gute Wahl. Der Song kommt anf&#228;nglich langsamer daher und f&#252;hrt den H&#246;rer an die H&#228;rte des Songs heran. Metallica hat eine Menge reingepackt in diesen Song. Zeit genug ist ja mit fast 8 Minuten. (Kein Song des Albums bleibt unter 5 Minuten, kaum einer unter 7). Ein herrliches St&#252;ck, das gegen Ende geradezu aufw&#252;hlt. Das Gitarren-Solo erinnert wieder an „One“. Ausgezeichnet.<br />
Als n&#228;chstes l&#228;sst uns „All Nightmare Long“ erzittern. Hier h&#228;lt es mich kaum auf dem Stuhl. Ich war nie ein leidenschaftlicher Headbanger, aber der Kopf beginnt automatisch zu wippen bei diesem Song. Gesanglich ist Hetfield hier ungemein stark und auch Lars Ulrich zeigt am Schlagzeug was er kann. Ein unglaublich guter Song, der mir bisher am besten gef&#228;llt. Oh my god!!! I’m a fan!!!<br />
“Cyanide” knallt gleich weiter. Je l&#228;nger das Album l&#228;uft umso mehr Lust bekommt man es zu h&#246;ren. Fast stehen mir die Tr&#228;nen in den Augen. Wie sehr man manchmal Trash braucht bekommt man gar nicht mit. Neben all dem Dance-M&#252;ll im Radio, den immer gleichen Balladen und peinlichen „Superstar-Ausrutschern“ tut dieses Album gut. Metallica zeigt sein altbekanntes K&#246;nnen Es klingt neu aber dennoch alt. Faszinierender Mix.<br />
WAS IST DAS??? Piano? Geigen? Wo sind wir? Willkommen zu „The Unforgiven III“. Die Erfolgsgeschichte von „The Unforgiven“ ist lang. Beginnend mit dem Jahrhundertsong von 1991 erf&#228;hrt er nun die zweite Fortsetzung. Getragen f&#228;ngt der dritte Teil an. Auch der mit Gitarren- und Gesangsteil kommt etwas langsamer daher, doch der Song steigert sich. Die letzten beiden Minuten brennen schlie&#223;lich das Feuerwerk vollst&#228;ndig ab und bringt es zum ruhigen Ende.<br />
„The Judas Kiss“ l&#228;sst uns nicht die jetzt ben&#246;tigte Atempause. Es kracht, aber ich erkenne, dass hier der Funken nicht &#252;berspringen will. Dieses St&#252;ck f&#228;llt etwas zur&#252;ck. Etwas zu sehr Metallica. Nicht schlecht, aber auch nicht vom Hocker rei&#223;end. Aber der H&#246;henflug kann auch auf einem Spitzen-Album nicht immer anhalten.<br />
Als vorletztes erscheint „Suicide &#038; Redemption“ auf der Bildfl&#228;che. Es beginnt abwechslungsreich und interessant. Nach zwei Minuten jedoch fragt man sich&#8230;wo bleibt der Gesang? Als er selbst nach drei Minuten nicht kommt setzt Langeweile ein. Ein zehnmin&#252;tiges Instrumentalst&#252;ck. Die Abwechslung vom Anfang des Songs verpufft. Daran &#228;ndert auch nichts der kurze, ruhige Mittelteil des Songs. Als Albumf&#252;ller nicht geeignet und unn&#246;tig. Vielleicht w&#228;re das eine Stelle f&#252;r eine geile Cover-Version gewesen.<br />
„My Apocalypse“ ist der Abschluss des Albums. Hier langen Metallica noch einmal richtig zu. Schnell, laut, heftig, geil. Ein richtiger Hammer. Man hat das Gef&#252;hl die Band m&#246;chte Zum Schluss erneut beweisen, dass sie die Gr&#246;&#223;ten sind. Brauchen sie nicht. Das wissen wir auch so&#8230;.</p>
<p>Zusammengefasst muss man sagen, dass es sich um ein ungeheuer kraftvolles und starkes Album handelt. Gratulation an die Herren. Eine breite Masse erreichen sie damit zwar nicht, aber das brauchen sie auch nicht. Metallica bleibt Metallica. Mehr m&#252;ssen wir nicht wissen um sie zu lieben.</p>
<p>Als Einstieg das Video zur Single &#8220;The Day That Never Comes&#8221;<br />
<object type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="350" data="http://www.youtube.com/v/NKcHftQoQp4"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/NKcHftQoQp4" /><param name="quality" value="high" />Medium: de.youtube.com</object>
<br />Link: <a href="http://de.youtube.com/watch?v=NKcHftQoQp4">de.youtube.com</a></p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/orcoo/2766339795/">Bild von Orcoo von Flickr</a> unter folgender <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/deed.de">Lizenz</a></p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2008 by <a href="http://www.mrjonestimes.de/" title="Mr. Jones Times">Mr. Jones Times</a> (digitalfingerprint: 55cd6e83eae65b9dbc6bee51dab34acf)</small>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.mrjonestimes.de/2008/10/26/metallica-death-magnetic/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Daniel Powter &#8211; Under The Radar</title>
		<link>http://www.mrjonestimes.de/2008/09/25/daniel-powter-under-the-radar/</link>
		<comments>http://www.mrjonestimes.de/2008/09/25/daniel-powter-under-the-radar/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 25 Sep 2008 18:21:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sasch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Bad Day]]></category>
		<category><![CDATA[Daniel Powter]]></category>
		<category><![CDATA[neues Album]]></category>
		<category><![CDATA[Under The Radar]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.mrjonestimes.de/?p=143</guid>
		<description><![CDATA[
Wundersch&#246;n lyrisch und ehrlich…so war sein Einstand in die Liste der Musiker die es wohl geschafft haben:
&#8220;Where is the moment when you need it the most
You kick up the leaves and the magic is lost&#8221;
Es war vielleicht ein “Bad Day” als er diesen Song schrieb… aber viele schlechte Tage sollten danach nicht mehr folgen. Es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.mrjonestimes.de/wp-content/themes/mimbo2.2/images/artikel/danielpowter.jpg" alt="Daniel Powter" align="right" id="artikelrechts" /></p>
<p>Wundersch&#246;n lyrisch und ehrlich…so war sein Einstand in die Liste der Musiker die es wohl geschafft haben:<br />
&#8220;Where is the moment when you need it the most<br />
You kick up the leaves and the magic is lost&#8221;<br />
Es war vielleicht ein “Bad Day” als er diesen Song schrieb… aber viele schlechte Tage sollten danach nicht mehr folgen. Es wurde ein Welthit 2005/06 und landete sogar an der Spitze der amerikanischen Charts. Daniel Powter wurde zum vielversprechenden Musiker, der nun sein neues, drittes Album vorlegt.<br />
Der inzwischen 37j&#228;hrige Kanadier hat schon als Kind begonnen sich mit Musik auseinander zu setzen. Auf die Violine folgte das Klavier und fr&#252;h gr&#252;ndete er seine eigene Band&#8230; vor fast 20 Jahren. Doch erst im Jahre 2000 brachte er sein erstes Album heraus. Nur in Kanada ver&#246;ffentlicht hatte er jedoch nur m&#228;&#223;igen Erfolg damit. Erst 2004, mit dem zweiten Album „Daniel Powter“ stellte sich der weltweite Erfolg ein. Frankreich, Schweiz, Gro&#223;britannien, schlie&#223;lich USA und die restliche Welt.<br />
Nun versucht er mit seinem neuen Album „Under The Radar“ an diese Erfolge anzukn&#252;pfen.<br />
Dann nehmen wir uns die neue Scheibe einmal vor und schauen etwas genauer:<br />
„Best Of Me“ ist der Opener des Albums und verf&#252;hrt uns sofort ins Reich der Tr&#228;ume. Das bereits bekannte Klavierspiel und der weiche Gesang lassen den H&#246;rer sofort merken um wen es sich handelt. &#220;ber eine sch&#246;ne Pop-Nummer kommt der Song jedoch nicht heraus. Das Beste von ihm kann das nicht sein&#8230; gespannt erwartet man den zweiten Song<br />
„Not Coming Back“ hat schon ein anderes Tempo. Gitarrenkl&#228;nge, wenn auch verhalten, daf&#252;r kraftvoller Gesang und eine Steigerung zum ersten Titel. Unbemerkt wippt man mit dem Fu&#223; mit und denkt: „Ja, nett, aber noch steigerungsf&#228;hig!“.<br />
„Whole World Around“ hingegen verlangsamt das Tempo wieder. Eine sch&#246;ne Melodie, doch nicht wirklich neu. Man f&#252;hlt sich an andere Songs erinnert&#8230; aber man kommt nicht drauf, an welche.<br />
„Next Plane Home“ ist die erste Single-Auskopplung dieses Albums. Das verdeckt jedoch nicht die Schw&#228;che des Songs. Ein nicht gelungener Supertramp-Abklatsch mit wenig Hit-Charakter. Es pl&#228;tschert vor sich hin. Ein Hit wird es vielleicht nur weil es die neue Single von Powter ist. Vergleiche zu James Blunt braucht man erst gar nicht zu ziehen, denn dieser wirft mehr in die Waagschale. Vielleicht muss man den Song einfach 50 mal h&#246;ren um gefallen daran zu finden.<br />
„Am I Still The One“ ist schon abwechslungsreicher. Linda Perry unterst&#252;tzt den Gesang. Eine sch&#246;ne Ballade mit teilweise neuen Kl&#228;ngen. Als erster H&#246;hepunkt ist dieser Song zu bezeichnen&#8230; in der Hoffnung, dass noch welche folgen auf diesem Album.<br />
Bei „Negative Fashion“ beginnt man das erste mal zu g&#228;hnen. Ok, es ist sicher qualitativ wertvoller als so manch anderer Kram, der sich zur Zeit in den Charts tummelt, aber vom Hocker rei&#223;t es mich nicht. Dennoch: sch&#246;ner Gesang, gut produziert, angenehm mit den Orchester-Parts und dem Klavier.<br />
„Don’t Give Up On Me“ ist dann der Zeitpunkt an dem man am liebsten die CD wechseln w&#252;rde. Powter meets Blunt, anders kann man diesen Titel nicht beschreiben. Eine erstaunliche &#196;hnlichkeit der beiden K&#252;nstler und man fragt sich: Wer kupfert hier bei wem ab?<br />
„Fly Away“ klingt da schon anders. Die akustische Gitarre gibt dem Ganzen schon einen ganz anderen Klang. Hoher und schnellerer Gesang lockern das bisher eher langsame Album etwas auf. Der gro&#223;e Wurf ist dieser Song jedoch auch nicht.<br />
„Beauty Queen“ ist eine sch&#246;ne, wirklich gelungene Ballade. Toller Text, stimmlich gut umgesetzt. Man merkt jedoch, dass man sich inzwischen an das langsame Tempo des  Albums gew&#246;hnt hat.<br />
„My So Called Life“ mag zwar etwas „schneller“ sein, aber man hat innerlich schon einen Haken hinter dieses Album gemacht. Noch ein Song, und wir haben es geschafft&#8230;.<br />
„Love You Lately“ ist dann schlie&#223;lich aus einem Guss wie sein gro&#223;er Hit “Bad Day”. Nicht ganz so &#252;berzeugend, aber durchaus vorzeigbar. Das w&#228;re doch eine nette Single gewesen&#8230; vielleicht kommt das ja noch&#8230;<br />
Als Fazit sei gesagt, dass man dieses Album nicht zwingend haben muss. Man verpasst nicht wirklich etwas.<br />
Schade, ich hatte mehr erwartet.</p>
<p>Um sich ein „Bild“ zu machen hier das Video zur Single „Next Plane Home“<br />
<object type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="350" data="http://www.youtube.com/v/ApTfaFyut2Q"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/ApTfaFyut2Q" /><param name="quality" value="high" />Medium: www.youtube.com</object>
<br />Link: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=ApTfaFyut2Q">www.youtube.com</a></p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Daniel_Powter.jpg">Bild von Sry85 von Wikipedia</a> unter folgender <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/GNU_Free_Documentation_License">Lizenz</a></p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2008 by <a href="http://www.mrjonestimes.de/" title="Mr. Jones Times">Mr. Jones Times</a> (digitalfingerprint: 55cd6e83eae65b9dbc6bee51dab34acf)</small>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.mrjonestimes.de/2008/09/25/daniel-powter-under-the-radar/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Neues von Queen &#8211; The Cosmos Rocks</title>
		<link>http://www.mrjonestimes.de/2008/09/17/neues-von-queen-the-cosmos-rocks/</link>
		<comments>http://www.mrjonestimes.de/2008/09/17/neues-von-queen-the-cosmos-rocks/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 17 Sep 2008 19:44:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sasch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Album]]></category>
		<category><![CDATA[Brian May]]></category>
		<category><![CDATA[Freddie Mercury]]></category>
		<category><![CDATA[Paul Rodgers]]></category>
		<category><![CDATA[Queen]]></category>
		<category><![CDATA[rock]]></category>
		<category><![CDATA[Roger Taylor]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.mrjonestimes.de/?p=135</guid>
		<description><![CDATA[
Inzwischen ist es 38 Jahre her, dass drei Musiker eine Band gr&#252;ndeten und sie „Queen“ nannte. Ab 1971 starteten sie zu viert eine der beeindruckendsten Karrieren der Rockgeschichte. Mit „Keep Yourself Alive” begann schlie&#223;lich 1973 der Aufstieg von Queen und sie wurden im internationalen Musikgesch&#228;ft im Laufe der Jahre immer einflussreicher. Besonders der markante Gesang [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.mrjonestimes.de/wp-content/themes/mimbo2.2/images/artikel/queen.jpg" alt="Queen &#038; Paul Rogers" align="right" id="artikelrechts" /></p>
<p>Inzwischen ist es 38 Jahre her, dass drei Musiker eine Band gr&#252;ndeten und sie „Queen“ nannte. Ab 1971 starteten sie zu viert eine der beeindruckendsten Karrieren der Rockgeschichte. Mit „Keep Yourself Alive” begann schlie&#223;lich 1973 der Aufstieg von Queen und sie wurden im internationalen Musikgesch&#228;ft im Laufe der Jahre immer einflussreicher. Besonders der markante Gesang des Frontmanns Freddie Mercury und das unverwechselbare Gitarrenspiel von Brian May trugen zum kometenhaften Aufstieg bei. Bis zum Tod von Freddie 1991 lieferten sie einen Evergreen nach dem anderen ab. Songs wie „We Will Rock You“, „We Are The Champions”, “Bohemian Rhapsody” oder “Radio Ga Ga” machten sie unsterblich.<br />
Nun gibt es ein neues Album von “Queen &#038; Paul Rodgers”. Da niemand Freddie Mercury ersetzen kann einigte man sich auf diesen Namen. Wer aber ist Paul Rodgers? Er ist alles andere als ein Newcomer. &#196;hnlich in die Jahre gekommen wie die Bandmitglieder von Queen, hatte er bereits Hits, als es Queen &#252;berhaupt noch nicht gab. Als S&#228;nger der Rockgruppe „Free“ hatte er seinen gr&#246;&#223;ten Hit 1969 mit „All Right Now“.<br />
Obwohl Rodgers nicht mehr ganz taufrisch ist, schafft er es noch immer einen ausdrucksstarken Gesang abzuliefern. Grund genug f&#252;r Queen es mit ihm zu versuchen. Bereits in den vergangenen Jahren traten sie gemeinsam auf&#8230; und nun ein Album. H&#246;ren wir doch einmal hinein:<br />
„We Believe“ ist ein Song der erst nach knapp zwei Minuten beginnt nach Queen zu klingen. Das auch nur, weil der typisch gesangliche Background von Brian May dann einsetzt. Eine sch&#246;ne Nummer mit wenigen &#220;berraschungen. Klingt etwas nach Marillion in den 80ern, aber das ist ja auch nicht das Schlechteste.<br />
„Call Me“ ist eher missgl&#252;ckt. So etwas erwartet man von Queen nicht mehr. Ein leichter Abklatsch von „Crazy Little Thing Called Love“ aus dem Jahre 1980. Braucht man nicht wirklich.<br />
Bei „C-lebrity“ laufen die gestandenen Herren jedoch zur Hochform auf. Rockiger Einstieg, kerniger Gesang von Rodgers und interessanter Rhythmus. Das ist Queen. Das erwartet man. Hier vermisst man auch Freddies Stimme nicht. Paul Rodgers macht es zu seinem Song, der sich mit Mercury nicht messen muss. Single-Auskopplung war ein Muss!<br />
„Cosmos Rockin&#8221; beginnt innovativ und geheimnisvoll. Einsetzende Gitarren und toller Gesang machen sofort Spa&#223;. Hier rockt der Kosmos wirklich. Auf den Hall im Stile alter Rock &#8216;n&#8217; Roll Klassiker h&#228;tte man jedoch verzichten k&#246;nnen.<br />
„Say It’s Not True” pl&#228;tschert leider etwas vor sich hin. Der Versuch einer Ballade die nicht wirklich gelungen ist. Hier wirkt der Gesang an einigen Stellen etwas angestrengt. Die Wunder des technischen Halls sind auch hier ausgemerzt und geben dem Song in der ersten H&#228;lfte eine gewisse peinliche Note. Erst beim Einsetzen des rockigen Teils l&#228;sst sich der Song aushalten. Hier fehlt Freddies Stimme ganz eindeutig.<br />
„Small“ ist ein nettes Liedchen das in der Machart und im Gesang etwas an Paul McCartney erinnert. Ein gro&#223;er Wurf hingegen ist es nicht. Eher poppig als rockig, ein bisschen lalala&#8230; warum nicht?<br />
„Some Things That Glitter“ &#8230;aber dieser Song geh&#246;rt nicht dazu. Eine typische Brian May Komposition. Da h&#246;rt man schon ohne nachschauen zu m&#252;ssen, wer den Titel geschrieben hat. Es h&#228;tte eine sch&#246;ne Ballade werden k&#246;nnen. Das Schlagzeugspiel von Roger Taylor verhindert das jedoch.<br />
Bei „Still Burnin&#8221; sagt bereits der Titel, dass das Feuer der Jungs noch nicht erloschen ist. Elemente von Blues-Rock und rauer Gesang Rodgers machen den Song zu einer wirklich guten Nummer. Nicht kommerziell genug f&#252;r eine Single-Ver&#246;ffentlichung, vermute ich einmal, aber toll. Auch die kurzen Elemente von „We Will Rock You“ sind sehr gut eingef&#252;gt und machen den Song zu einer Perle des Albums.<br />
„Surfs Up&#8230;School’s Out!” ist ein Knaller. Modern, rockig, beeindruckend. Der H&#246;hepunkt des Albums. Neue Ideen mit alten Elementen gemischt. Dieser Song geht ins Ohr und man muss ihn immer wieder h&#246;ren. Hut ab, Jungs.<br />
„Through The Night“ ist ein G&#228;nsehaut-Titel. Der Gesang berauschend sch&#246;n, balladig und zu Herzen gehend. Mit diesem Song ist die Nacht gerettet. Er macht Lust auf mehr und bei geschlossenen Augen wirkt er doppelt stark.<br />
„Time To Shine“ zeugt auch von Qualit&#228;t. Gar nicht Queen, gar nicht Paul Rodgers, aber gelungen von der ersten bis zur letzten Note. Da wundert man sich mal wieder wie ein 59j&#228;hriger noch mit seiner Stimme umgehen kann. Fragt man seinen eigenen Daddy zu Hause ob er doch bitte auch einmal so singen k&#246;nnt, erntet man nur entr&#252;stetes Kopfsch&#252;tteln.<br />
Bei „Voodoo“ jedoch f&#228;ngt man an zu g&#228;hnen. Langweiliger, weil schon zu oft geh&#246;rter Blues-Rhythmus und &#246;de Umsetzung des Themas. Etwas f&#252;r Blues-Fanatiker&#8230; f&#252;r andere eher lau bis nervig.<br />
Schlie&#223;lich „Warboys“. Eine gut gemeinte Rock-Nummer, die aus dem unteren Mittelma&#223; nicht hinauskommt. Klingt etwas &#252;berladen mit den Gitarren&#8230; nur das Schlagzeug-Solo l&#228;sst ein klein wenig aufhorchen.</p>
<p>Gesamtfazit: Trotz ein paar Schw&#228;chen durchaus h&#246;renswert bis sehr gut. Der Begriff &#8220;Geschmackssache&#8221; ist nat&#252;rlich immer dabei. Ich zumindest bin froh das Album zu haben und werde es sicher &#246;fter h&#246;ren. Empfehlenswert, H&#246;renswert. Queen ist zur&#252;ck. Juhuuuuu! </p>
<p>Als Video hier ein Live-Mitschnitt der Single „C-lebrity“ von diesem Album<br />
<object type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="350" data="http://www.youtube.com/v/Mz3Xsg4zj10"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Mz3Xsg4zj10" /><param name="quality" value="high" />Medium: de.youtube.com</object>
<br />Link: <a href="http://de.youtube.com/watch?v=Mz3Xsg4zj10">de.youtube.com</a></p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Bild:Queenpaulkoeln.jpg&#038;filetimestamp=20060523185528">Bild von Madame Eliza von Wikipedia</a> unter folgender <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.5/">Lizenz</a></p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2008 by <a href="http://www.mrjonestimes.de/" title="Mr. Jones Times">Mr. Jones Times</a> (digitalfingerprint: 55cd6e83eae65b9dbc6bee51dab34acf)</small>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.mrjonestimes.de/2008/09/17/neues-von-queen-the-cosmos-rocks/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Cyndi still wants to have fun &#8211; Cyndi Lauper / Bring Ya To A Brink</title>
		<link>http://www.mrjonestimes.de/2008/07/15/cyndi-still-wants-to-have-fun-cyndi-lauper-bring-ya-to-a-brink/</link>
		<comments>http://www.mrjonestimes.de/2008/07/15/cyndi-still-wants-to-have-fun-cyndi-lauper-bring-ya-to-a-brink/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 15 Jul 2008 05:26:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sasch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Cyndi Lauper]]></category>
		<category><![CDATA[pop]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.mrjonestimes.de/?p=74</guid>
		<description><![CDATA[
Ihr letzter Nummer 1 Hit ist 22 Jahre her aber noch immer kennt sie jeder, der ein wenig in der Musik der 80er Jahre herumgest&#246;bert hat. 1994 schaffte es die Neuauflage ihres gr&#246;&#223;ten Hits „Girls Just Want To Have Fun“ immerhin nocheinmal auf Platz vier der Britischen Charts&#8230;.aber das ist bereits auch schon 14 Jahre [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.mrjonestimes.de/wp-content/themes/mimbo2.2/images/artikel/cyndilauper.jpg" alt="Cyndi Lauper" align="right" id="artikelrechts" /></p>
<p>Ihr letzter Nummer 1 Hit ist 22 Jahre her aber noch immer kennt sie jeder, der ein wenig in der Musik der 80er Jahre herumgest&#246;bert hat. 1994 schaffte es die Neuauflage ihres gr&#246;&#223;ten Hits „Girls Just Want To Have Fun“ immerhin nocheinmal auf Platz vier der Britischen Charts&#8230;.aber das ist bereits auch schon 14 Jahre her. Richtig still wurde es nie um sie. Albumver&#246;ffentlichungen gab es immer wieder in den letzten Jahren, auch ihre Klassiker der 80er Jahre laufen noch immer auf den Radiosendern, doch den gro&#223;en Hit schaffte sie nicht mehr. Ob sich das mit dem neuen Album &#228;ndert bleibt abzuwarten, aber es ist grandios, das allein z&#228;hlt.<br />
Die inzwischen 55j&#228;hrige Cyndi Lauper zeigt es ihrer jungen Konkurrenz ganz geh&#246;rig. Einst sang sie Frauenhymnen, eckte an mit Texten &#252;ber weibliche Selbsbefriedigung (She Bop), war melancholisch („True Colors“, „Time After Time“) und ebnete einem neuen Frauentyp in der Pop-Musik den Weg. Heute scheint sie reifer zu sein, eine gestandene Frau, die sich &#252;ber bestehenden Kommerz hinwegzusetzen scheint und in sich und ihrer Musik ruht. Sie ist noch immer „unusual“, doch sie ist es als Frau in den besten Jahren. Das freche G&#246;r war einmal.<br />
„Bring Ya To A Brink“ hei&#223;t ihr neues Album und es l&#228;sst aufhorchen. Stimmlich ist sie etwas rauer geworden, erinnert ein wenig an Marianne Faithfull oder die &#228;ltere Dusty Springfield, doch musikalisch ist sie frischer denn je.<br />
Schauen wir mal etwas genauer hin:<br />
„High And Mighty“ ist der Opener des Albums und sofort merkt man, dass hier mit modernen Mitteln gearbeitet wurde. Das etwas Altbackene der 80er ist kaum noch zu sp&#252;ren. Hei&#223;er Beat, hauchender Gesang&#8230;man ist &#252;berrascht.<br />
Der Knaller des Albums kommt gleich als zweiter Track daher. Das als Single erschienene „Into The Night Life“ klingt wie Madonna, doch es geht mehr ins Ohr als die neuen Songs von Madonna. Tolle Melodie, grandioser Gesang, qualitativ hochwertiger Sound mit &#220;berraschungen. Mit mehr Promotion h&#228;tte dieser Song den Stempel „Hit“ verdient. Doch Cyndi Lauper genie&#223;t nicht die mediale Aufmerksamkeit einer Madonna, so wird auch dieser Song voraussichtlich weitgehend unbeachtet bleiben. Zu w&#252;nschen w&#228;re es Cyndi nicht.<br />
„Rocking Chair“ hingegen klingt mit den verschiedenen Sounds etwas &#252;berladen und nervt ab der zweiten Strophe&#8230;aber es macht neugierig auf die weiteren Tracks des Albums.<br />
„Echo“ ist dann wieder der perfekte Dancefloor-Knaller. Etwas experimentell mit den Echos, aber er geht ins Ohr und es macht Spa&#223; beim H&#246;ren, denn der Refrain ist eing&#228;ngig&#8230;hier jedoch merkt man der Stimme an, dass Cyndi keine 25 mehr ist.<br />
„Lyfe“ ist gut gemeint, doch ist musikalisch nichtssagend. Cyndi versucht zu rappen. Wers mag&#8230;<br />
„Same Ol’ Story” ist gesanglich mit das anspruchsvollste St&#252;ck des Albums. Ihre Stimme tr&#228;gt den Song und beeindruckt.<br />
„Raging Storm“ kommt etwas langweilig und gew&#246;hnlich daher. Textlich gelungen, die musikalische Umsetzung nicht schlecht, aber eher F&#252;llstoff f&#252;r das Album.<br />
„Lay Me Down“ er&#246;ffnet die Reihe von drei aufeinanderfolgenden Knallern. Beim ersten f&#252;hlt man sich etwas an Lisa Stansfield erinnert. Flott, geht ins Blut und geh&#246;rt zu den n&#228;chsten Single-Anw&#228;rtern.<br />
„Give It Up“ zeigt uns, dass es Cyndi drauf hat und sie m&#246;glichst nicht “aufgeben” sollte. Gesanglich hervorragend, Beat und Arrangement &#252;berzeugen. K&#246;nnte in den Clubs ein Renner werden.<br />
„Set Your Heart“ beginnt wie ein Song von Kylie Minogue, doch beim Einsetzen der guten, alten Cyndi-Stimme ist man gefangen. F&#252;r mich nach „Into The Night Life“ der beste Track des Albums. Man bekommt Lust nach mehr.<br />
„Grab A Hold“ schlie&#223;t allerdings nicht ganz an. Gut, ohne Frage, aber Refrain und Strophen wirken etwas vorhersehbar und eint&#246;nig.<br />
„Rain On Me“ ist eine ruhige Nummer, die an „True Colors“ erinnert, auch wenn es mehr Tempo hat. Ein sch&#246;ner Song. Zur&#252;chklehnen, genie&#223;en, es tut gut.</p>
<p>Die Bonus-Tracks liegen mir vor, doch ich kann noch nicht sagen welche davon auf der deutschen Ausgabe des Albums enthalten sein werden, da es in Europa erst Anfang August herauskommen wird. Vielleicht &#228;ndert sich auch noch die Reihenfolge der Songs.</p>
<p>Der Gesamteindruck des Albums ist sehr positiv. Man merkt den Aufnahmen an, dass erfolgreiche K&#252;nstler wie Basement Jaxx mitgewirkt haben, die House und Electro haben einflie&#223;en lassen.<br />
Ich kann das Album empfehlen. F&#252;r mich ist es ein wunderbares Comeback einer gro&#223;en K&#252;nstlerin.</p>
<p>In meine DJ-Playlist &#252;bernehme ich nat&#252;rlich die Single „Into The Night Life“ sowie die Songs „Echo“, „Same Ol’ Story“, „Lay Me Down“, Give It Up“ und “Set Your Heart”</p>
<p>Eine Live-Version der neuen Single &#8220;Into The Night Life&#8221; ist hier zu sehen</p>
<p><object type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="350" data="http://www.youtube.com/v/9NE3A5qSs_A"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/9NE3A5qSs_A" /><param name="quality" value="high" />Medium: de.youtube.com</object>
<br />Link: <a href="http://de.youtube.com/watch?v=9NE3A5qSs_A">de.youtube.com</a></p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/livenature/2622586453/">Bild von Franco Folini von Flickr</a> unter folgender <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.de">Lizenz</a></p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2008 by <a href="http://www.mrjonestimes.de/" title="Mr. Jones Times">Mr. Jones Times</a> (digitalfingerprint: 55cd6e83eae65b9dbc6bee51dab34acf)</small>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.mrjonestimes.de/2008/07/15/cyndi-still-wants-to-have-fun-cyndi-lauper-bring-ya-to-a-brink/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Counting Crows &#8211; August and Everything After</title>
		<link>http://www.mrjonestimes.de/2008/05/14/counting-crows-august-and-everything-after/</link>
		<comments>http://www.mrjonestimes.de/2008/05/14/counting-crows-august-and-everything-after/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 14 May 2008 19:17:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heuni</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Counting Crows]]></category>
		<category><![CDATA[folk]]></category>
		<category><![CDATA[rock]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.mrjonestimes.de/2008/05/14/counting-crows-august-and-everything-after/</guid>
		<description><![CDATA[
Counting Crows? Wer? Die Counting Crows sind wohl eine der unbekanntesten bekannten Bands. Englisch sprachiger Folk Rock mit absolut tiefgehenden Texten gepaart ergab &#8220;eines der besten Rock Alben 1993&#8243;. Und genau um dieses Album geht es nun.
Das gelbliche Cover, mit dem Text des nur auf der Single des Songs Holiday in Spain ver&#246;ffentlichten Liedes August [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.mrjonestimes.de/wp-content/themes/mimbo2.2/images/artikel/countingcrows.jpg" alt="Counting Crows" align="right" id="artikelrechts" /></p>
<p>Counting Crows? Wer? Die Counting Crows sind wohl eine der unbekanntesten bekannten Bands. Englisch sprachiger Folk Rock mit absolut tiefgehenden Texten gepaart ergab &#8220;eines der besten Rock Alben 1993&#8243;. Und genau um dieses Album geht es nun.<br />
Das gelbliche Cover, mit dem Text des nur auf der Single des Songs <em>Holiday in Spain</em> ver&#246;ffentlichten Liedes <em>August and Everything After</em>, enth&#228;lt eine Platte, die zu dem Besten geh&#246;rt, was meine Ohren je vernommen haben.<br />
Der grandiosen Opener <em>Round Here</em>, mit mehr Gef&#252;hl als Tom Hanks in Schlaflos in Seattle spielt von Adam F. Duritz gesungen, ist ein Song, den man getrost zu jeder Jahreszeit seiner Liebe vorspielen kann, um Extase, Sehnsucht und Romantik vorzurufen. <em>Omaha</em>, liegt &#252;brigens in der Mitte Amerikas, ist ein sehr folkiger Song, unterst&#252;tzt von einem Akkordeon, und handelt von einem alten Mann auf dem Lande, der durch eine neue Liebe zu einem jungen Mann wird. Kurz angerissen zumindest. Denn die Bedeutungen der Songs der Counting Crows sind meist sehr sehr vielschichtig und auch reich an Interpretationsm&#246;glichkeiten.<br />
Kommen wir wohl zum ber&#252;hmtesten Liedchen der Crows. <em>Mr. Jones</em> (in Anlehnung an diesen Song ist auch der Name dieses Blogs entstanden). <em>Mr. Jones</em> beschreibt den Wunsch zweier junger M&#228;nner, Adam Duritz himself und der Bassist Marty Jones (jap, DER Mr. Jones), die unbedingt ber&#252;hmt werden wollen. Sehnsucht nach dem gro&#223;en Erfolg und der wohl unrealistischen Hoffnung, mit dem Erfolg bzw. der Ber&#252;hmtheit die Einsamkeit zu besiegen. Ein absoluter Klassiker, rockig, mit tollem Text und eigenwilligem Refrain. Durch dieses Lied sind die Crows ber&#252;hmt geworden. Wie es scheint muss man es also nur besingen.<br />
<em>Perfect Blue Buildings</em> ist eine Ballade mit sehr sch&#246;nem roten Faden durch den gesamten Song. Das Schlagzeug wird statt mit Sticks mit Besen gespielt, was eine sehr ruhige Atmosph&#228;re hervorruft. Insgesamt ein sehr sch&#246;ner Song zum Nachdenken, zum Aus-dem-Fenster-Schauen bei schlechtem Wetter oder zum Interpretieren. Wie immer bei den Counting Crows.<br />
<em>Anna Begins</em>. Was soll man zu diesem Song sagen? Dies ist wohl eines der besten St&#252;cke, die je von dieser genialen Band geschrieben wurde. Es handelt von einem Mann, der nicht wei&#223;, ob er f&#252;r die Beziehung zu Anna bereit ist &#8211; sich aber langsam im Song immer und immer mehr in sie verliebt. Das Schniefen beim Schlafen, das Sprechen im Schlaf, die Schlaflosigkeit, wenn sie neben ihm liegt. Er fragt Gott, ob er bereit f&#252;r diese Sache ist. Ehe er sich versieht verschwindet sie. And Anna Begins to change my mind&#8230;<br />
Wuahh, G&#228;nsehaut!<br />
<em>Time and Time again</em> ist einer der wenigen musikalischen Erg&#252;sse der Crows, der mich zwar textlich &#252;berzeugt, aber der Refrain geht mir nur auf den Sack. Ich kann nun mal nicht alles m&#246;gen &#8211; auch nicht von meiner Lieblingsband.<br />
Deswegen komme ich zu den von mir gesch&#228;tzteren Songs: <em>Rain King</em>. Live &#252;brigens absoluter Oberhammer, vor allem mit dem Mix des Liedes <em>Oh, Susanna</em>. <em>Rain King</em> basiert auf dem Buch Henderson, the Rain King und handelt von einer Person mit &#8220;offenen Wunden&#8221;. Zur&#252;ckgezogen lebt ein Mann, ein unglaublich kreativer Mann, der seiner Angebeteten nicht zeigen kann, dass er sie liebt, denn er traut sich nicht aus dem Haus zu gehen. Irgendwann stirbt sie. Irgendwann trinkt er. Und wird zum Regenk&#246;nig.<br />
<em>Sullivan Street</em>, <em>Ghost Train</em> und <em>Raining in Baltimore</em> sind sehr sehr nachdenkliche Songs &#252;ber Sehnsucht, Angst, Liebe und Trauer.<br />
Der letzte Song des Albums schlie&#223;lich, <em>A Murder of One</em>, beinhaltet einen Abz&#228;hlreim aus den US of A, der wie folgt lautet:</p>
<blockquote><p>Well I dreamt I saw you walking up a hillside in the snow<br />
Casting shadows on the winter sky as you stood there, <strong>counting crows</strong><br />
One for sorrow, two for joy<br />
Three for girls and four for boys<br />
Five for silver, six for gold<br />
Seven for a secret never to be told</p></blockquote>
<p>Irgendwas bemerkt? Richtig. Der Name entstand aus diesem Reim, der wohl so etwas wie eine sinnlose Besch&#228;ftigung darstellen soll.<br />
Das Lied <em>A Murder of One</em> an sich ist eine recht rockige Nummer, die live in der verl&#228;ngerten Version absolut reinhaut und zum Springen einl&#228;dt.<br />
Die Platte mit elf Nummern und einer Gesamtspielzeit von 51:37 Minuten ist ein Must-Have. Jeder, der die Scheibe oder die Band noch nicht kennt sollte sie sich schnellstm&#246;glich beim Plattendealer des Vertrauens besorgen. Wenn nicht, sollen Euch die Ohren abfallen und die Kekse f&#252;r ein Jahr entzogen werden.<br />
Soviel dazu.<br />
<em>&#8230;and we stare at the beautiful women&#8230;</em></p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/bobz/1447268286/">Bild von Robert a.k.a. Bob von Flickr</a> unter folgender <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/deed.de">Lizenz</a></p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2008 by <a href="http://www.mrjonestimes.de/" title="Mr. Jones Times">Mr. Jones Times</a> (digitalfingerprint: 55cd6e83eae65b9dbc6bee51dab34acf)</small>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.mrjonestimes.de/2008/05/14/counting-crows-august-and-everything-after/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>So klingt eine Frau mit 50 &#8211; Madonna / Hard Candy</title>
		<link>http://www.mrjonestimes.de/2008/05/09/so-klingt-eine-frau-mit-50-madonna-hard-candy/</link>
		<comments>http://www.mrjonestimes.de/2008/05/09/so-klingt-eine-frau-mit-50-madonna-hard-candy/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 09 May 2008 11:57:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sasch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[madonna]]></category>
		<category><![CDATA[pop]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.mrjonestimes.de/2008/05/09/so-klingt-eine-frau-mit-50-madonna-hard-candy/</guid>
		<description><![CDATA[
„Like a virgin. Touched for the very first time”. Als Madonna das 1984 sang wurde ich das erste mal auf sie aufmerksam durch den Video-Clip dieses Songs. Ich sah eine mit Ketten behangene Blondine, die sich in einer Gondel r&#228;kelte und ich dachte: „Was ist das denn f&#252;r eine widerliche Tussi?“. Ich vergab sofort meinen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.mrjonestimes.de/wp-content/themes/mimbo2.2/images/artikel/madonna.jpg" alt="Madonna" align="right" id="artikelrechts" /></p>
<p>„Like a virgin. Touched for the very first time”. Als Madonna das 1984 sang wurde ich das erste mal auf sie aufmerksam durch den Video-Clip dieses Songs. Ich sah eine mit Ketten behangene Blondine, die sich in einer Gondel r&#228;kelte und ich dachte: „Was ist das denn f&#252;r eine widerliche Tussi?“. Ich vergab sofort meinen Titel „unbedeutendes Pop-Sternchen ohne Zukunft“ und war mir sicher: Von dieser Heulsuse h&#246;re ich nie mehr etwas! So kann man sich t&#228;uschen. Heute, im Alter von fast 50 Jahren, blickt Madonna auf 26 Jahre Musikkarriere zur&#252;ck, hat ein Verm&#246;gen von 600 Millionen Dollar, ist die meistfotografierte S&#228;ngerin der Welt, Mitglied in der Rock and Roll Hall Of Fame, hat alle Preise bekommen und erreichte in den USA mehr Top Ten Hits als Elvis Presley. Das w&#252;rde zur Beschreibung ihrer Karriere schon ausreichen. Doch gehen wir etwas tiefer. F&#252;r mich ist Madonna ein Ph&#228;nomen. Kein Musik-K&#252;nstler (von David Bowie vielleicht einmal abgesehen) erfand sich so oft neu, wandelte sich von einem Extrem zum Anderen wie Madonna. Sie war immer am Puls der Zeit, erregte Aufsehen, eckte an, sorgte f&#252;r Skandale und brachte Musik heraus, die stets modern und beeindruckend war. Man braucht sie nicht zu m&#246;gen, aber ihre Karriere muss man anerkennen, ob man will oder nicht.<br />
Die Stationen ihres Lebens hier jetzt darzustellen w&#252;rde den Rahmen dieser Seite sprengen. Ich m&#246;chte mich daher auf zwei Dinge beschr&#228;nken: ihr neues Album und ihre M&#228;nner.<br />
Beginnen wir mit dem Zweiten und der Erkenntnis, dass ich mit Madonna etwas gemeinsam habe. Den M&#228;nnergeschmack! Wenn ich mir anschaue welche Typen Madonna in ihren Leben vernascht hat l&#228;uft mir das Wasser im Mund zusammen. Nicht dass ich auf die &#214;ffentlichkeit ihrer Beziehungen scharf w&#228;re, es sind die M&#228;nner selbst, die mich faszinieren. Doch ich m&#246;chte ernst bleiben. Auch wenn Madonna den Eindruck erweckt eine Einzelk&#228;mpferin zu sein bin ich mir sicher, dass ihre Suche nach einem Mann als St&#252;tze eine gr&#246;&#223;ere Bedeutung in ihrem Leben hatte, als sie es &#246;ffentlich zugeben w&#252;rde. 1985 heiratete sie den amerikanischen Schauspieler Sean Penn. Ein herausragendes, viel zu oft untersch&#228;tztes Talent. Er war der raue Kerl, der Macho, das Sex-Tier schlechthin. Aus heutiger Sicht passte er zum Image von Madonna. Die Tabu-brechende S&#228;ngerin hatte sich einen gewaltt&#228;tigen Schl&#228;ger geangelt und zeigte somit, dass sie selbst ein raues Wesen sein wollte, das &#252;ber Geschmacksgrenzen hinweg das eigene Image festigen sollte. In ihrer Liebe &#252;bersah sie jedoch, dass Penn ihr nicht die St&#252;tze sein konnte, nach der sie suchte. Sean Penn fiel gerade Mitte der 80er durch seine Gewalt-Eskapaden auf. Er verpr&#252;gelte einen Fotografen und landete wegen eines anderen Gewaltdeliktes f&#252;r einen Monat im Knast. Wie so oft vermischte sich hier Genie und Wahnsinn, was auf viele eine ungeheure Anziehungskraft hat. (Wie auf mich, ich gebe es zu *schn&#252;ff*) Zu verdanken haben wir der Ehe von Madonna Louise Ciccone und Sean Penn das Album „True Blue“, das wohl noch heute zu den Besten ihrer Karriere z&#228;hlt. 1989 kam es zur Scheidung und Madonna ging in sich, besann sich auf ihre Vergangenheit und Herkunft und verarbeitete ihre Seele in einem musikalischen Werk, das noch immer Bestand hat. Ihre Mutter starb mit f&#252;nf, dennoch erinnerte sich Madonna daran, dass Madonna Louise Fortin (die Mutter) ihr einst das Beten beibrachte. Durch die Ehe-Entt&#228;uschung und der R&#252;ckblick auf ihr Leben erkannte sie, dass mehr in ihr steckte, als schmale Pop-Nummern zu produzieren um damit Geld zu verdienen. „Like A Prayer“ war der Ausdruck der neuen, nachdenklichen Madonna und f&#246;rderte ihr erstaunliches Talent zutage, auch wenn sie es dennoch nicht ohne &#220;bertreibungen und Skandale schaffte. Was mir als erstes ins Ged&#228;chtnis kommt wenn ich an „Like A Prayer“ denke ist der Geruch. Madonna lie&#223; das Cover des Albums mit Weihrauch-Duft tr&#228;nken. Ich wei&#223; bis heute wie es roch&#8230;und dass dieser Geruch wochenlang das Zimmer meiner j&#252;ngeren Cousine verpestete. Selbst wenn man das Album nicht h&#246;rte oder sah, man hatte st&#228;ndig in der Nase: „Madonna ist hier“. Skandalumwittert war nat&#252;rlich das Video zum Titelsong. Ein schwarzer Jesus am Kreuz (der im &#220;brigen unglaublich gut aussah) war wohl zuviel f&#252;r die arme Kirche und forderte Madonnas Exkommunikation. Das sollte jedoch nichts daran &#228;ndern, dass dieses Album einen unglaublichen Erfolg hatte und zu den Meisterst&#252;cken der amerikanischen Pop-S&#228;ngerin geh&#246;rt. Zur&#252;ck zu Madonnas M&#228;nnern. Ihre zahllosen Aff&#228;ren (unter anderem mit dem Superschnuckel Nick Kamen) und ihre erotischen Projekte (Film und Musik) machten aus ihr den M&#228;nner fressenden Vamp. Bei fast allen ihrer Arbeiten der Nach-Sean-Penn-&#196;ra spielte der Sex eine gro&#223;e Rolle, wurde in den Vordergrund ger&#252;ckt. Bis irgendwann&#8230;ich mag es kaum aussprechen&#8230;ihr Alter in die Quere kam. Ende der 90er musste Madonna feststellen, dass sie eben nicht mehr das taufrische Sex-Symbol war, mit dem sie immer punktete. Auch in ihrem Wesen, ihrer Lebenseinstellungen traten Ver&#228;nderungen auf. Ausgepr&#228;gtestes Beispiel f&#252;r diese Wandlung ist die Heirat mit dem Softie Guy Ritchie. Gegen Sean Penn ist Ritchie nahezu eine Schlaftablette&#8230;aber eine gutaussehende Schlaftablette. Reflektierend, ein wenig in sich gekehrt und &#214;ffentlichkeitsscheu stellte er das beste Beispiel f&#252;r Madonnas Wandlung dar. Zuneigung, Halt, St&#252;tze sind in Ritchie vereinigt. Auch der Umstand, dass Madonna 1996 erstmals Mutter wurde trug zur erheblichen Ver&#228;nderung ihres Lebens bei. Sie wies sich in diesem Jahr auch das erste mal als Studentin des Kabbalah aus, einer mystischen Form des Judentums, und verarbeitete ihre Erfahrung damit zum Beispiel in dem Album „Ray Of Light“. Auch dieses Album ragt ungew&#246;hnlich aus ihrer Diskografie heraus. „Frozen“ und der Titelsong „Ray Of Light“ haben eine deutlich h&#246;here Qualit&#228;t als die meisten anderen Arbeiten davor und danach. An der Seite von Guy Ritchie verschwandt Madonna zeitweise regelrecht. Sie wirkte unscheinbar, zur&#252;ckgezogen, was man ihr noch vor zehn Jahren niemals zugetraut h&#228;tte. Doch inzwischen bricht sie wieder aus. Die alte Madonna scheint noch in ihr zu stecken. Vielleicht braucht sie nach jahrelangem in sich gekehrt zu sein wieder eine Phase, in der sie sich richtig austoben kann. Die Scheidung von Guy Ritchie kostete sie rund 30 Millionen britische Pfund. Ihre Musik bleibt wohl die einzige Konstante in ihrem Leben. Sie ist reifer geworden, aber sie ist noch immer Madonna!</p>
<p>„Hard Candy“ ist Madonnas brandneues Album, mit dem sie beweist, dass sie inzwischen zwei Gesichter hat. Das eine ist die Mutter und die Liebe zu ihren Kinder, das andere zeigt den Pop-Star, der noch immer keine Abnutzungserscheinungen aufweist. Zw&#246;lf neue Songs sind auf dem Album zu finden, geschm&#252;ckt mit Gast-Stars, die sich ein Bein daf&#252;r ausrei&#223;en w&#252;rden um nur einmal mit Madonna im Studio zu stehen. Es beginnt mit dem Song „Candy Shop“, der einen ungew&#246;hnlichen, ansprechenden Rhythmus hat. Es wird sofort klar: auch hier haben wir es wieder mit einem Dance-Album zu tun. In einem Interview beteuerte Madonna, dass sie nach wie vor Lust darauf hat Dance-Musik zu machen. „4 Minutes“ ist der zweite Track und war zugleich die Vorab-Single. Justin Timberlake ist im Duett mit Madonna zu h&#246;ren. Man braucht ein bisschen Zeit um den Titel zu m&#246;gen. Von Melodie und Arrangement ist es eher Durchschnitt. Doch es ist ein kommerzieller Dance-Track, der sofort die Spitzenpositionen der Charts eroberte. Die Mischung von Timberlake und Madonna ist eben ein Erfolgsgarant. Besonders auff&#228;llig nur die Aussage des Songs, dass wir eben nur noch vier Minuten Zeit h&#228;tten, die Welt zu retten. (tick-tack, tick-tack) “Give It To Me” wird die zweite Single-Auskopplung des Albums. Der Song kommt etwas ruhiger daher und bleibt leider hinter den Erwartungen zur&#252;ck. Langweiliger Sound und Tralala. Ganz anders „Heartbeat“. Das geht schon mehr ins Blut und l&#228;dt zum Tanzen ein, dazu sind die Gesangsparts sehr stimmig und angenehm. „Miles Away“ wird wohl die dritte Single des Albums. Eine sch&#246;ne Nummer bei der man jedoch sofort merkt, dass es Madonna ist. Zu sehr zeigt sich der Stil Madonnas wie ein roter Faden. Als H&#246;hepunkt des Albums gedacht erscheint mir der Song jedoch nicht stark genug. Titel Nummer sechs „She`s Not Me“ ist schlichtweg langweilig. Zu h&#228;ufig wiederholen sich Melodie und Passagen des Songs. Da haben wir wirklich schon besseres geh&#246;rt. Erm&#252;dend auch die L&#228;nge des Songs: m&#252;ssen es denn &#252;ber sechs Minuten sein? Ebenso lang ist „Incredible“ doch hat man hier mehr Spa&#223;. Erneut ein ungew&#246;hnliches Tempo gepaart mit der reinen Stimme Madonnas. Doch zu einem Dancefloor-Knaller wird auch das nicht reichen. „Beat Goes On“ ist sehr funky gestaltet und ist wirklich abewechslungsreich, auch durch den Duett-Partner Kanye West gewinnt der Song deutlich an Format. Bei „Dance 2night“ verr&#228;t schon der Titel um was es sich handeln soll. Ein Dance-Song, der dennoch nicht das Ma&#223; von „Music“ oder „Hung Up“ erreicht. „Spanish Lesson“ hingegen ist sehr einfallsreich und hat viel Chaca-Chaca. Hier jedoch st&#246;rt der permanente Tempi-Wechsel und l&#228;sst den Song dabei etwas &#252;berladen wirken. „Devil Wouldn&#8217;t Recognize You“ sollte wohl die obligatorische Ballade des Albums werden. Doch hier passt der Rhythmus nicht wirklich zur Sch&#246;nheit des Songs. Weniger w&#228;re in diesem Falle mehr gewesen. H&#246;renswert ist er allemal. Den Abschluss bildet „Voices“, der mich schon eher anspricht. Ein nettes Liedchen, dass man zur Entspannung durchaus h&#246;ren kann.<br />
Das Gesamtbild des Albums w&#252;rde ich nicht unbedingt zur Spitze von Madonnas Schaffen z&#228;hlen. Sie klingt frisch und modern, aber es rei&#223;t mich nicht wirklich vom Hocker. Vielleicht muss ich es noch &#246;fter h&#246;ren um irgendwann volles Gefallen daran zu finden.</p>
<p>Meine All-Time-Hits von Madonna sind „Material Girl“, Like A Prayer“, „Frozen“, „Ray Of Light“ und „Music“. Meiner DJ-Playlist f&#252;ge ich von dem neuen Album die drei Singles, sowie „Candy Shop“, „Heartbeat“ und „Beat Goes On“ bei.</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/bigluzer/2338820967/">Bild von luzer von Flickr</a> unter folgender <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.0/deed.de">Lizenz</a></p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2008 by <a href="http://www.mrjonestimes.de/" title="Mr. Jones Times">Mr. Jones Times</a> (digitalfingerprint: 55cd6e83eae65b9dbc6bee51dab34acf)</small>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.mrjonestimes.de/2008/05/09/so-klingt-eine-frau-mit-50-madonna-hard-candy/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>25 Jahre &#8220;Thriller&#8221;</title>
		<link>http://www.mrjonestimes.de/2008/05/05/25-jahre-thriller/</link>
		<comments>http://www.mrjonestimes.de/2008/05/05/25-jahre-thriller/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 05 May 2008 03:58:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sasch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[michael jackson]]></category>
		<category><![CDATA[pop]]></category>
		<category><![CDATA[thriller]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.mrjonestimes.de/?p=34</guid>
		<description><![CDATA[
Als am 1. Dezember 1982 das neue Album von Michael Jackson das Licht der Welt erblickte war noch nicht klar, welchen Einfluss es auf die moderne Pop-Geschichte nehmen w&#252;rde.
Der „Rhythm &#038; Blues“ Jacksons der vergangenen Jahre wurde &#252;ber Bord geworfen. Was sich mit dem Album „Off The Wall“ bereits ank&#252;ndigte wurde mit „Thriller“ konsequent fortgesetzt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.mrjonestimes.de/wp-content/themes/mimbo2.2/images/artikel/michaeljackson.jpg" alt="Michael Jackson" align="right" id="artikelrechts" /></p>
<p>Als am 1. Dezember 1982 das neue Album von Michael Jackson das Licht der Welt erblickte war noch nicht klar, welchen Einfluss es auf die moderne Pop-Geschichte nehmen w&#252;rde.<br />
Der „Rhythm &#038; Blues“ Jacksons der vergangenen Jahre wurde &#252;ber Bord geworfen. Was sich mit dem Album „Off The Wall“ bereits ank&#252;ndigte wurde mit „Thriller“ konsequent fortgesetzt. Es klang moderner, einfallsreicher und war eher auf Popmusik aufgebaut. Die erste Single-Ver&#246;ffentlichung „The Girl Is Mine“ war allerdings eine erste Entt&#228;uschung. Der Umstand, dass Paul McCartney als Duett-Partner bereitstand rettete den Song nicht wirklich. Aber der Rest des Albums strotzte vor Kraft und Innovation: „Wanna Be Startin’ Somethin&#8217;“, „Beat It“, „Thriller“ und nicht zuletzt „Billie Jean“ wurden zu Klassikern, die heute, 25 Jahre sp&#228;ter, noch immer jeder kennt. Das Album verkaufte sich bis heute &#252;ber 60 Millionen mal und wurde somit das meistverkaufteste Album aller Zeiten. Einen gro&#223;en Anteil des Erfolges hatten die aufwendig produzierten Video-Clips. Zu Beginn der 80er Jahre kam es zu einem Boom dieser Streifen, die zuvor nur „Promos“ (Promotion-Films) genannt wurden. Es entwickelte sich eine regelrechte „Video-Industrie“, die die moderne Popmusik erweiterte und attraktiver gestaltete. Pl&#246;tzlich sah man seine Lieblingsstars in aufwendig produzierten Filmchen von Klippen springen, vor Videow&#228;nden Auto fahrend oder sogar als animierten Lippenstift. (The Cars / You Might Think) Dieses wollte Michael Jackson nutzen, insbesondere f&#252;r Thriller hatte er die z&#252;ndende Idee eine regelrechte Horror-Show zu inszenieren. Daf&#252;r gewann er den renommierten Film-Regisseur John Landis, der zuvor mit Streifen wie „Kentucky Fried Movie“ und „Blues Brothers“ f&#252;r aufsehen sorgte. Jackson kannte jedoch nur Landis’ Film „American Werewolf“ und war begeistert von der Sequenz in der sich der Hauptdarsteller David Naughton in einen Werwolf verwandelt. Eine f&#252;r damalige Verh&#228;ltnisse ungew&#246;hnlich interessante, ausgefeilte Darstellung, die mit viel Technik einher ging. 16 Minuten dauert schlie&#223;lich der Clip von „Thriller“. 16 Minuten Verwandlung, tanzende Zombies und Performance pur. Was als Tontr&#228;ger mit dem Lachen von Vincent Price bereits eindrucksvoll war, verschmolz mit dem Video-Clip zu einem wahren Feuerwerk.<br />
Das Album „Thriller“ scheint also als Proto-Typ f&#252;r ein modernes, erfolgreiches Album geeignet.<br />
Im Februar 2008 erschien nun eine Neuauflage von „Thriller“ mit gutgemeinten Neuproduktionen der alten Hits. Wieder wurde „The Girl Is Mine“ als erstes ver&#246;ffentlicht und entt&#228;uschte erneut. Mit dem Rapper will.i.am bem&#252;hte sich Jackson vergeblich die Schw&#228;che des Songs zu verdecken. Echte Perlen hingegen sind die Neu-Versionen von „Wanna Be Startin’ Somethin&#8217;“ zusammen mit Akon und das mit Fergie eingespielte „Beat It“. Das starke „Billie Jean“ kam in der Version mit Kanye West allerdings nicht &#252;ber ein Mittelma&#223; heraus.<br />
Wir m&#252;ssen uns klar machen, dass Jacksons erfolgreiche Zeiten vorbei zu sein scheinen. Ihm sind im Laufe der Zeit nicht nur seine Nase, sondern auch seine musikalischen Ideen abhanden gekommen. Er scheint den Anschluss an die moderne, angesagte Popmusik verloren zu haben. Es ist auch nicht verwunderlich, schlie&#223;lich wird er am 29. August diesen Jahres tats&#228;chliche 50 Jahre alt. Das gleiche Schicksal ereilt Madonna 13 Tage vorher, doch sie hat sich Innovation und Ideenreichtum erhalten.<br />
Fr&#252;her machte Jackson Schlagzeilen mit seiner Musik und der atemberaubenden B&#252;hnenshows. Ich muss gestehen: Das Konzert in K&#246;ln 1997, bei dem ich dabei war, ist mir ein unvergessliches Ereignis geblieben. Insbesondere der Auftritt mit „Billie Jean“ riss mich vom Sitz und lie&#223; mich schreien wie ein ausgeflippter, fr&#252;hpubertierender Teenie.<br />
Wenn man jedoch heute Schlagzeilen von Jackson liest dreht es sich nur noch um finanzielle Probleme, Vorw&#252;rfe des Kindesmissbrauchs, verschwundene oder verschobene K&#246;rperteile und aus dem Fenster gehaltene Babies. Sichere Anzeichen daf&#252;r, dass der Stern des Michael Jackson sinkt. Der „King Of Pop“ befindet sich in der D&#228;mmerung. Trotz allem l&#228;sst sich nicht verleugnen, dass er einer der gr&#246;&#223;ten Entertainer der modernen Popmusik ist und bleibt. </p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/sansharma/1527145528/">Bild von San Sharma von Flickr</a> unter folgender <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.de">Lizenz</a></p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2008 by <a href="http://www.mrjonestimes.de/" title="Mr. Jones Times">Mr. Jones Times</a> (digitalfingerprint: 55cd6e83eae65b9dbc6bee51dab34acf)</small>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.mrjonestimes.de/2008/05/05/25-jahre-thriller/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Der Herr mit dem Hut ist wieder da &#8211; Neues von Udo</title>
		<link>http://www.mrjonestimes.de/2008/05/05/der-herr-mit-dem-hut-ist-wieder-da/</link>
		<comments>http://www.mrjonestimes.de/2008/05/05/der-herr-mit-dem-hut-ist-wieder-da/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 05 May 2008 03:57:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sasch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[rock]]></category>
		<category><![CDATA[udo lindenberg]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.mrjonestimes.de/?p=36</guid>
		<description><![CDATA[
Der Titel des neuen Albums „Stark wie zwei“ von Udo Lindenberg scheint Programm zu sein. Neben altbew&#228;hrtem erscheint der gute Udo auch in neuem Licht&#8230;und er hat Erfolg damit: zum ersten mal die Spitzenposition der deutschen Album-Charts f&#252;r den alten Herrn mit Hut, der sich schon so lange im Musikgesch&#228;ft tummelt.. Am 16. Mai wird [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.mrjonestimes.de/wp-content/themes/mimbo2.2/images/artikel/udolindenberg.jpg" alt="Udo Lindenberg" align="right" id="artikelrechts" /></p>
<p>Der Titel des neuen Albums „Stark wie zwei“ von Udo Lindenberg scheint Programm zu sein. Neben altbew&#228;hrtem erscheint der gute Udo auch in neuem Licht&#8230;und er hat Erfolg damit: zum ersten mal die Spitzenposition der deutschen Album-Charts f&#252;r den alten Herrn mit Hut, der sich schon so lange im Musikgesch&#228;ft tummelt.. Am 16. Mai wird er 62 Jahre alt und scheint dennoch bis heute nicht erwachsen geworden zu sein. Als er 1969 als Schlagzeuger bei Inga Rumpf anfing war noch nicht abzusehen, dass er zu einer deutschen Rocklegende aufsteigen sollte. Seit er 1973 seinen Durchbruch mit „Alles klar auf der Andrea Doria“ hatte ist er aus der Musiklandschaft nicht mehr wegzudenken. Es hagelte Preise und der Aufstieg zum Aush&#228;ngeschild deutscher, intelligenter Rockmusik. Intelligent  wegen der Texte (die auch politischer Natur sein konnten) und der Art der Arrangements seiner Songs.<br />
Sein neues Album strotzt vor Kraft und bringt auch neues. Als erstes f&#228;llt der zuerst als Single ver&#246;ffentlichte Song „Wenn du durchh&#228;ngst“ auf. Er nagt sich ins Ohr und lie&#223; mir beim ersten H&#246;ren die Tr&#228;nchen kullern. Die &#196;hnlichkeit zu seinem gr&#246;&#223;ten Hit „Horizont“ aus dem Jahre 1987 ist zwar auff&#228;llig, aber warum darf ein gro&#223;er K&#252;nstler sich nicht selbst kopieren und eine Idee konsequent weiterentwickeln? „Wenn du durchh&#228;ngst“ f&#252;hrt „Horizont“ fort und l&#228;sst uns seinen Optimismus, der in dem 87er Song etwas fehlte, beeindruckend sp&#252;ren.<br />
Auf dem neuen Album macht er au&#223;erdem etwas, auf das man im realen Leben lange warten kann: Er zieht seinen Hut. In dem Song „Ich zieh’ meinen Hut“ besingt er mit wundersch&#246;nen Worten eine Person, die in seinem Leben immer f&#252;r ihn da war. Mitrei&#223;end und ehrlich, man hat fast das Gef&#252;hl ein St&#252;ck Autobiografie zu h&#246;ren, sticht der Song ins Herz und wirkt nach. Neben weiteren Balladen h&#246;rt man auch ungew&#246;hnliches: Ein Duett mit Helge Schneider. Hier verarbeitet Udo musikalisch ein Spiel, dass er und Helge immer treiben, wenn Schneider Lindenberg im Hotel Atlantic besucht. Sie spielen Detektive in den Fluren des gro&#223;en Hotels. In Jazz-Kl&#228;ngen erfahren wir von „Chubby Checker“, der seine Schn&#252;ffelnase und die seines Drogenhundes Rex &#252;berall hineinsteckt. Leider muss ich sagen, dass der Song ohne Helge Schneider wesentlich besser w&#228;re.<br />
Ganz anders der Song „Der Deal“, den Lindenberg zusammen mit der Band Silbermond einspielte. Eine kernige Rock-Nummer, ganz im Stil der derzeitigen deutschen Rockexplosion, die vorrangig mit S&#228;ngerinnen bestritten wird und die M&#228;nner in den Hintergrund r&#252;cken lassen. Hier wirkt Udo so frisch wie nie. Im Duett zeigt er, dass die Stimme eines 62j&#228;hrigen Rockers mit der feinen Stimme der 24j&#228;hrigen Silbermond-Frontfrau Stefanie Klo&#223; harmonieren kann. Es ist ein Genuss sich das anzuh&#246;ren.<br />
Der Track „Stark wie zwei“ ist eine s&#252;&#223;lich-saure Ballade &#252;ber den Umgang mit dem Tod. Der verblichene Mensch macht den &#220;berlebenden stark wie zwei. So holt Lindenberg das positive aus dem Abschied heraus, der in seiner Endlichkeit mit Orchester-&#228;hnlicher Stimmung in dem Song zum Ausdruck kommt.<br />
Wieder „Ganz anders“ ist die Zusammenarbei mit Jan Delay: Rockig und abwechslungsreich. Eine wirklich gute Nummer. Auch hier kann man es vorher nicht glauben wie diese doch unterschiedlichen K&#252;nstler in einem Song zusammenpassen k&#246;nnten. Hervorragend produziert und imposant. Jan Delay n&#228;selt zwar wie immer aber es ist ein gro&#223;er Spass dazwischen das Lindenberg’sche „dedededem“ zu entdecken. Ob der Song Hitcharakter hat vermag ich nicht zu sagen. Es k&#228;me auf einen Versuch an ihn als Single zu ver&#246;ffentlichen.<br />
Um es abschlie&#223;end zu sagen: Ein Kauf ist das Album auf jeden Fall wert, denn „der Greis ist hei&#223;“ und man hat wieder eine coole Scheibe vom guten Udo im CD-Regal stehen. Erw&#228;hnen sollte ich noch, dass auch der Jazz-Trompeter Till Br&#246;nner und Annette Humpe (Ich + Ich) mit von der Partie sind.</p>
<p>Meine ewigen Hits von Udo Lindenberg bleiben „Moskau“, „Reeperbahn“ und „Ich lieb’ dich &#252;berhaupt nicht mehr“. Meiner DJ-Playlist f&#252;ge ich „Ganz anders“, „Wenn du durchh&#228;ngst“ und „Der Deal“ vom neuen Album bei.</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/-sel-/340788374/">Bild von -sel von Flickr</a> unter folgender <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/deed.de">Lizenz</a></p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2008 by <a href="http://www.mrjonestimes.de/" title="Mr. Jones Times">Mr. Jones Times</a> (digitalfingerprint: 55cd6e83eae65b9dbc6bee51dab34acf)</small>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.mrjonestimes.de/2008/05/05/der-herr-mit-dem-hut-ist-wieder-da/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
