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	<title>Mr. Jones Times &#187; musikolös</title>
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	<description>Musikmagazin über musikolöse Musik der Genres Rock und Pop und anderer nett anzuhörender Bereiche</description>
	<lastBuildDate>Sun, 05 Jul 2009 10:28:52 +0000</lastBuildDate>
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		<title>50 Jahre Motown – Die Schmiede schwarzer Musik</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Jan 2009 18:39:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sasch</dc:creator>
				<category><![CDATA[musikolös]]></category>
		<category><![CDATA[Diana Ross]]></category>
		<category><![CDATA[Lionel Ritchie]]></category>
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		<category><![CDATA[Motown]]></category>
		<category><![CDATA[Stevie Wonder]]></category>
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		<description><![CDATA[
Detroit 1959. Ein junger Mann namens Berry Gordy Jr. gr&#252;ndete mit einem Startkapital von nur 800 US$ die Plattenfirma Tamla Records, die sp&#228;ter unter dem Namen Motown Musikgeschichte schreiben sollte. Der H&#246;henflug dieses Labels fand in den 60er- und 70er Jahre statt. Es hagelte Nummer-1-Hits am Laufenden Band und die unter Vertrag stehenden K&#252;nstler wurden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img id="artikelrechts" src="http://www.mrjonestimes.de/wp-content/themes/mimbo2.2/images/artikel/motown.jpg" alt="Motown Museum" align="right" /></p>
<p class="MsoNormal"><span>Detroit 1959. Ein junger Mann namens Berry Gordy Jr. gr&#252;ndete mit einem Startkapital von nur 800 US$ die Plattenfirma Tamla Records, die sp&#228;ter unter dem Namen Motown Musikgeschichte schreiben sollte. Der H&#246;henflug dieses Labels fand in den 60er- und 70er Jahre statt. Es hagelte Nummer-1-Hits am Laufenden Band und die unter Vertrag stehenden K&#252;nstler wurden Weltstars. Kaum ein Label hat die moderne „Pop“-Musik<span> </span>so sehr beeinflusst wie Motown. Zur Legende geworden gibt es dieses Label bis heute, auch wenn sich die Besitzverh&#228;ltnisse im Laufe der Jahre immer wieder ver&#228;ndert hat.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Hier nun ein kurzer Einblick in die K&#252;nstler und deren Songs, die uns noch immer in den Ohren klingen:</span></p>
<p class="MsoNormal"><span> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="EN-GB">Smokey Robinson / Tears Of A Clown</span></p>
<p class="MsoNormal"><span>1970 gelang Robinson mit diesem Song seine bisher letzte Spitzenposition in den amerikanischen Charts. Zuvor war er zu einem der einflussreichsten Soul-K&#252;nstler geworden. Vom Vorg&#228;nger-Label von Motown (Tamla Records) war er eine gewisse Zeit Vorsitzender und trug zum dem Erfolg der Plattenfirma eine Menge bei.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="EN-GB">Marvin Gaye / I Heard It Through The Grapewine</span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Er w&#228;re dieses Jahr 70 Jahre alt geworden, wenn er nicht 1984 von seinem eigenen Vater erschossen worden w&#228;re. „I Heard It Through The Grapewine“ wurde bei Motown von vier verschiedenen Interpreten aufgenommen. Keine Version gefiel dem Motown-Gr&#252;nder Berry Gordy Jr.. Die Zuerst ver&#246;ffentlichte Version von Gladys Knight &amp; The Pips erreichte immerhin Platz 2 der amerikanischen Charts. Erst ein Jahr sp&#228;ter brachte man Marvin Gaye’s Version heraus. Diese wurde schlie&#223;lich zum Klassiker. Heute verbindet diesen Titel niemand mehr mit Gladys Knight. Im Laufe der Jahrzehnte gab es immer wieder Coverversionen dieses Songs, unter anderem von den Temptations, Flying Pickets, Creedence Clearwater Revival und 2005 von den Kaiser Chiefs.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="EN-GB">Diana Ross &amp; The Supremes / Baby Love</span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Einen Titel der Supremes herauszupicken ist mehr als schwer, hatten sie doch unz&#228;hlige Hits als „Supremes“ oder „Diana Ross &amp; The Supremes“ und auch solo blieb Diana Ross bis heute ein Weltstar. </span><span lang="EN-GB">Die Liste ihrer bekannten Songs ist lang: „Where Did Our Love Go“, „Baby Love“, „Stop! In The Name Of Love”, “You Can’t Hurry Love” und “You Keep Me Hangin’ On” sind nur die Beispiele aus den 60er Jahren.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="EN-GB"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="EN-GB">The Temptations / Papa Was A Rolling Stone</span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Noch heute kann man diesen Titel in den Discos der ganzen Welt h&#246;ren. Ein All-Time-Klassiker. Der Begriff „Rollin’ Stone“ l&#228;sst sich wohl als „Herumtreiber“ ins Deutsche &#252;bersetzen. Urspr&#252;nglich als Single der Band „The Undisputed Truth“ 1972 herausgebracht wurde der Titel kein Erfolg. Im selben Jahr nochmals von den Temptations &#252;berarbeitet wurde der Song schlie&#223;lich zum Hit.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="EN-GB">Stevie Wonder / You Are The Sunshine Of My Life</span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Ab 1961 stand Wonder bei Motown unter Vertrag und wurde der Star unter den Superstars. Sein Name wird mit Motown verbunden. Seine Karriere dauert bereits fast f&#252;nf Jahrzehnte an und 2008 war er zuletzt wieder auf Tournee. Publikum und Kritiker waren begeistert.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="EN-GB">The Four Tops / Reach Out I’ll Be There</span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Nur drei Jahre war diese Band bei Motown doch mit diesem Titel schufen sie ein wahres Denkmal von einem Song. Selbst aus Detroit (der damalige Firmensitz von Motown) begannen sie ihre Karriere erst bei einer anderen Plattenfirma, doch der Erfolg blieb aus. Erst 1964 wurden sie bei Motown unter Vertrag genommen und bereits mit der ersten Single „I Need Your Loving“ stellte sich der Erfolg ein. Nach „Reach Out I’ll Be There“ trennten sich 1967 wieder die Wege von Band und Plattenfirma.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Edwin Starr / War</span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="EN-GB">„War!! What is it good for? </span><span>Absolutely nothing!” Diese Textzeile wurde zu einem Slogan der Friedensbewegung. Geschrieben 1969 als Protest gegen den Vietnam-Krieg wurde der Song erst von den Temptations aufgenommen. Aus R&#252;cksicht vor der „konservativen“ Fangemeinde der Temptations suchte man einen anderen Interpreten. Edwin Starr war es dann, der Stimmgewaltig diesen Titel zum Erfolg f&#252;hrte.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="EN-GB">The Jackson Five / I Want You Back</span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Ein kleiner Junge mit dem schlichten Namen “Michael” machte diese Band bestehend aus f&#252;nf Br&#252;dern zu Stars. Gerade elf Jahre alt sang Michael Jackson 1969 „I Want You Back“ und ber&#252;hrte damit Millionen von Menschen. Ganze 13 Alben brachten die Jackson Five bei Motown heraus und geh&#246;rten zu den Weltstars der Motown-K&#252;nstern. Was aus dem kleinen Michael sp&#228;ter geworden ist d&#252;rfte bekannt sein. Auch solo konnte er mit Motown Hits landen, wie auch sein Bruder Jermaine.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="EN-GB">The Commodores / Three Times A Lady</span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Lionel Ritchie brachte als S&#228;nger, Saxophonist und Komponist die Commodores (die zuvor nur als Vorband der Jackson Five auf Tournee ging) zum Erfolg und erreichte schlie&#223;lich als Solo-K&#252;nstler die Weihen eines Weltstars. Neben dem bekannten Hit „Easy“ geh&#246;rt „Three Times A Lady“ zu den Motown-Klassikern.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="EN-GB">Boyz II Men / End Of The Road</span></p>
<p class="MsoNormal"><span>In Deutschland war diese Band eher eine Eintagsfliege, doch in den USA sind sie regelrechte Rekordhalter. Inzwischen verkauften sie &#252;ber 60 Millionen Tontr&#228;ger und drei ihrer Singles gelten als die als am l&#228;ngsten an der Spitzenposition stehenden Songs der amerikanische Hot Billboard Charts. Dazu geh&#246;rt auch das 1992 erschienene „End Of The Road“. Mit 13 Wochen Nummer 1 toppten sie damit Elvis Presley’s „Don’t Be Cruel“ und „Hound Dog“ um zwei Wochen.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="EN-GB">Shanice / I Love Your Smile</span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Inzwischen auch als Schauspielerin unterwegs schaffte sie mit ihrem gr&#246;&#223;ten Hit „I Love Your Smile“ 1991 eine Grammy Nominierung.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="EN-GB">Akon / Right Now (Na Na Na)</span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Er geh&#246;rt zu den aktuellen Stars des Labels. Mit dem 2008 ver&#246;ffentlichten Song „Right Now“ konnte er in allen wichtigen Charts einen Hit landen. Seine markante Stimme und dem klaren Gesang verschaffte ihm unter anderem die Chance mit Eminem und Michael Jackson zusammenzuarbeiten.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span> </span></p>
<p><span>Um es ehrlich zu sagen: Die gro&#223;e Motown-Zeit ist l&#228;ngst vorbei. Vom Aufstieg in den 60er- und den gro&#223;en Erfolgen der 70er Jahren lebt der „Mythos Motown“ bis heute.</span></p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/djtansey/305392812/">Bild von djtansey von Flickr</a> unter folgender <a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.de">Lizenz</a></p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2008 by <a href="http://www.mrjonestimes.de/" title="Mr. Jones Times">Mr. Jones Times</a> (digitalfingerprint: 55cd6e83eae65b9dbc6bee51dab34acf)</small>]]></content:encoded>
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		<title>Mama Afrika ist tot &#8211; Miriam Makeba</title>
		<link>http://www.mrjonestimes.de/2008/11/22/mama-afrika-ist-tot-miriam-makeba/</link>
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		<pubDate>Sat, 22 Nov 2008 16:22:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sasch</dc:creator>
				<category><![CDATA[musikolös]]></category>
		<category><![CDATA[gestorben]]></category>
		<category><![CDATA[Miriam Makeba]]></category>
		<category><![CDATA[Pata Pata]]></category>
		<category><![CDATA[tot]]></category>

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		<description><![CDATA[
Stell dir vor: du bist in einer Disco, aus den Boxen dr&#246;hnt Dance- und Clubmusic, auf der Tanzfl&#228;che herumspringende G&#228;ste, die auf die neuesten Hits abtanzen. Dann ist es Mitternacht und der DJ legt den Song &#8220;Pata Pata&#8221; auf&#8230; und der Saal tobt vor Freude. Ich habe das oft erlebt, habe selbst diese Scheibe aufgelegt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.mrjonestimes.de/wp-content/themes/mimbo2.2/images/artikel/miriammakeba.jpg" alt="Miriam Makeba" align="right" id="artikelrechts" /></p>
<p>Stell dir vor: du bist in einer Disco, aus den Boxen dr&#246;hnt Dance- und Clubmusic, auf der Tanzfl&#228;che herumspringende G&#228;ste, die auf die neuesten Hits abtanzen. Dann ist es Mitternacht und der DJ legt den Song &#8220;Pata Pata&#8221; auf&#8230; und der Saal tobt vor Freude. Ich habe das oft erlebt, habe selbst diese Scheibe aufgelegt. Der Song stammt aus dem Jahre 1967 und ist zu einer Hymne geworden. Die Interpretin jedoch kennt von der jungen Generation fast keiner mehr. Ihr Name: Miriam Makeba, 1932 in S&#252;dafrika geboren und eine der ber&#252;hmtesten Afrikanerinnen &#252;berhaupt. &#8220;Weltmusik&#8221; nannte man ihren Stil, und trotz der f&#252;r uns exotischen Kl&#228;nge feierte sie in der ganzen Welt Erfolge. Makeba ist ein Beispiel daf&#252;r, dass ein einziger Song eine Weltkarriere &#252;ber Jahrzehnte halten kann. Doch sie sang nicht nur. Sie engagierte sich auch politisch. In ihrem von Apartheit und Rassentrennung gebeutelten Heimatland war sie eine der wichtigsten Vork&#228;mpferin f&#252;r die Gleichbehandlung aller Menschen, jenseits von Hautfarbe oder Religion. Sie redete vor der UNO, sie setzte sich f&#252;r Menschenrechte ein und verband dies alles mit ihrer Musik. In der langen Zeit ihrer Karriere brachte sie &#252;ber 20 regul&#228;re Alben heraus und arbeitete zusammen mit Gr&#246;&#223;en wie Harry Belafonte, James Brown, B.B. King und drehte mehrere Filme, unter anderem mit Whoopi Goldberg.<br />
Am 9. November 2008 erlitt sie w&#228;hrend eines Konzerts in Italien einen Herzinfarkt und starb einen Tag sp&#228;ter im Alter von 76 Jahren. Wir werden uns immer an sie erinnern: Zenzile Makeba Qgwashu Nguvama Yiketheli Nxgowa Bantana Balomzi Xa Ufun Ubajabulisa Ubaphekeli Mbiza Yotshwala Sithi Xa Saku Qgiba Ukutja Sithathe Izitsha Sizi Khabe Singama Lawu Singama Qgwashu Singama Nqamla Nqgithi&#8230; oder einfach: Miriam Makeba</p>
<p>Hier ein Filmmitschnitt von ihrem gr&#246;&#223;ten Hit: Miriam Makeba / Pata Pata<br />
<object type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="350" data="http://www.youtube.com/v/e-VrfadKbco"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/e-VrfadKbco" /><param name="quality" value="high" />Medium: de.youtube.com</object>
<br />Link: <a href="http://de.youtube.com/watch?v=e-VrfadKbco">de.youtube.com</a></p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/haagsuitburo/2532181256/">Bild von Haags Uitburo von Flickr</a> unter folgender <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/deed.de">Lizenz</a></p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2008 by <a href="http://www.mrjonestimes.de/" title="Mr. Jones Times">Mr. Jones Times</a> (digitalfingerprint: 55cd6e83eae65b9dbc6bee51dab34acf)</small>]]></content:encoded>
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		<title>Tina Turner &#8211; eine Frau gibt nicht auf</title>
		<link>http://www.mrjonestimes.de/2008/10/18/tina-turner-eine-frau-gibt-nicht-auf/</link>
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		<pubDate>Sat, 18 Oct 2008 18:00:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sasch</dc:creator>
				<category><![CDATA[musikolös]]></category>
		<category><![CDATA[Tina Turner]]></category>
		<category><![CDATA[Tournee]]></category>

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Im Jahr 2009 wird sie ihren 70. Geburtstag feiern. F&#252;r viele ein Alter, in dem sie sich nicht mehr gro&#223;e Abenteuer vornehmen. Doch Anna Mae Bullock, besser bekannt als Tina Turner startet 2008, kurz vor ihrem 69. Geburtstag noch einmal richtig durch. Ihre neue Single „It Would Be A Crime“ ist erstaunlich frisch…und sie scheint [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.mrjonestimes.de/wp-content/themes/mimbo2.2/images/artikel/tinaturner.jpg" alt="Tina Turner" align="right" id="artikelrechts" /></p>
<p>Im Jahr 2009 wird sie ihren 70. Geburtstag feiern. F&#252;r viele ein Alter, in dem sie sich nicht mehr gro&#223;e Abenteuer vornehmen. Doch Anna Mae Bullock, besser bekannt als Tina Turner startet 2008, kurz vor ihrem 69. Geburtstag noch einmal richtig durch. Ihre neue Single „It Would Be A Crime“ ist erstaunlich frisch…und sie scheint es auch zu sein. Eine Welttournee steht an. Im Oktober diesen Jahres startet sie ihre Tournee in Nordamerika. In Kansas City war ihr Konzert innerhalb von zwei Minuten ausverkauft und in Deutschland erh&#246;hte man die Zahl ihrer Konzerte von sieben auf siebzehn. Mit diesem Erfolg war nicht zu rechnen und sie selbst wurde davon &#252;berrascht. Seit unglaublichen 40 Jahren ist sie im Musikgesch&#228;ft und seit 1960 brachte sie regelm&#228;&#223;ig Produktionen auf den Markt. Mit ihren damaligen und inzwischen verstorbenen Mann Ike Turner gelang ihr eine beeindruckende Karriere. Privat hatte sie jedoch viel auszuhalten. Schl&#228;ge und Vergewaltigungen musste Tina Turner durch ihren Mann ertragen und erst Anfang der 70er Jahre konnte sie sich von ihm befreien. Es dauerte jedoch sehr lange bis sich Solo ihr Erfolg einstellte. Der Knoten platzte 1984 mit der Ver&#246;ffentlichung des Albums „Private Dancer“ und der Single „What’s Love Got To Do With It“. Im Verlaufe der folgenden Jahre wurde sie zur Queen der poppigen Soul-Musik, in die sie auch Rock-Elemente einflie&#223;en lie&#223;. Ein weiterer H&#246;hepunkt war auch 1995 der Titelsong des James Bond Films „Goldeneye“. Bis heute hat sie sich in der &#214;ffentlichkeit gehalten und geriet nie in Vergessenheit. Ihr Erfolg heute zeigt, wie anerkannt und popul&#228;r sie heute noch als S&#228;ngerin ist.<br />
Ihr Markenzeichen ist ihre raue und kr&#228;ftige Stimme. Dazu kommt ihre Erscheinung. Sie war nie sch&#246;n, aber ungemein sexy. Auch heute noch kann sie ganz ungeniert Minir&#246;cke tragen und M&#228;nner verfallen ihrem Reiz. Sie ist ein Ausnahmetalent und eine Ausnahme-Erscheinung.<br />
Ich selbst sah ein Konzert von ihr. Es d&#252;rfte zwar ca. 20 Jahre her sein, aber ich habe noch starke Erinnerungen daran. Sie befand sich auf dem H&#246;hepunkt ihrer Karriere und zog das Publikum in ihren Bann wie keine andere.<br />
Tina, you’re simply the best.</p>
<p>Hier ein kurzes Promo-Video zu ihrer neuen Tour mit R&#252;ckblenden aus ihrer langj&#228;hrigen Karriere. Es wird au&#223;er acht gelassen, dass die Gute inzwischen etwas f&#252;lliger geworden ist&#8230;<br />
<object type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="350" data="http://www.youtube.com/v/cRTRXsIvR-A"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/cRTRXsIvR-A" /><param name="quality" value="high" />Medium: de.youtube.com</object>
<br />Link: <a href="http://de.youtube.com/watch?v=cRTRXsIvR-A">de.youtube.com</a></p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/johanlb/2305459864/">Bild von johanlb von Flickr</a> unter folgender <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/deed.de">Lizenz</a></p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2008 by <a href="http://www.mrjonestimes.de/" title="Mr. Jones Times">Mr. Jones Times</a> (digitalfingerprint: 55cd6e83eae65b9dbc6bee51dab34acf)</small>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Neues von Marillion &#8211; Whatever Is Wrong With You</title>
		<link>http://www.mrjonestimes.de/2008/08/23/neues-von-marillion-whatever-is-wrong-with-you/</link>
		<comments>http://www.mrjonestimes.de/2008/08/23/neues-von-marillion-whatever-is-wrong-with-you/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 23 Aug 2008 11:02:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sasch</dc:creator>
				<category><![CDATA[musikolös]]></category>
		<category><![CDATA[neo-prog]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive Rock]]></category>
		<category><![CDATA[rock]]></category>
		<category><![CDATA[video]]></category>

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		<description><![CDATA[
&#8220;Do you remember chalk hearts melting on a playground wall&#8221;
Mit dieser Zeile begann der 1985 ver&#246;ffentlichte Song &#8220;Kayleigh&#8221; von der britischen Rockband Marillion. Textlich anspruchsvoll, musikalisch unabh&#228;ngig und einfallsreich. Als Neo-Progressive-Rock wird ihre Musik eingeordnet, auch wenn sich zuerst niemand etwas genaues darunter vorstellen kann. Als Genesis-Abklatsch zu Beginn der Karriere verspottet entwickelten sie sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.mrjonestimes.de/wp-content/themes/mimbo2.2/images/artikel/marillion.jpg" alt="Marillion" align="right" id="artikelrechts" /></p>
<p>&#8220;Do you remember chalk hearts melting on a playground wall&#8221;<br />
Mit dieser Zeile begann der 1985 ver&#246;ffentlichte Song &#8220;Kayleigh&#8221; von der britischen Rockband Marillion. Textlich anspruchsvoll, musikalisch unabh&#228;ngig und einfallsreich. Als Neo-Progressive-Rock wird ihre Musik eingeordnet, auch wenn sich zuerst niemand etwas genaues darunter vorstellen kann. Als Genesis-Abklatsch zu Beginn der Karriere verspottet entwickelten sie sich Mitte der 80er Jahre zu einer einflussreichen Band, die besonders durch die charismatische Stimme des S&#228;ngers Fish getragen und gef&#246;rdert wurde. Das Album &#8220;Misplaced Childhood&#8221; mit den Singles &#8220;Kayleigh&#8221; und &#8220;Lavender&#8221; wurde zum internationalen Durchbruch. Die breite Masse jedoch kennt bis heute nur diese beiden Songs. Weitere Ver&#246;ffentlichungen wurden eher in der beschaulichen aber treuen Fangemeinde zu Hits. Eine Ausnahme bildet noch &#8220;Incommunicado&#8221;. Diese Single erreichte 1987 Platz 6 in den britischen Charts. 1988 war der Traum bereits vorbei. Die Band spaltete sich und lie&#223; erst 1991 mit dem neuen S&#228;nger Steve Hogarth wieder von sich h&#246;ren. Kommerziell erfolgreich wurden sie jedoch nicht mehr obwohl das musikalische Material weiterhin von hoher Qualit&#228;t gepr&#228;gt war.<br />
Um nicht ganz von der Bildfl&#228;che zu verschwinden hatte Marillion immer wieder geniale Einf&#228;lle. Um unabh&#228;ngig von Plattenfirmen zu sein baten sie f&#252;r die Alben &#8220;Anoraknophobia&#8221; und &#8220;Marbles&#8221; ihre Fans die Produktion der Alben zu finanzieren. Aus aller Welt trafen &#8220;Spenden&#8221; ein um eine Produktion &#252;berhaupt erst m&#246;glich zu machen. Ein Monster-Hit wie &#8220;Kayleigh&#8221; folgte daraus nicht mehr, aber man schaffte es immerhin unter die Top Ten und best&#228;tigte die Fans etwas gutes getan zu haben.<br />
Nun schl&#228;gt Marillion mit einer weiteren neuen Idee zu: Fans d&#252;rfen den Video-Clip zu dem Song &#8220;Whatever Is Wrong With You&#8221; drehen. Es wurde ein Wettbewerb aus der Taufe gehoben. Die Clips sollen bei YouTube online gestellt werden und wer die meisten Besucher hat gewinnt 5000 britische Pfund (ca. €6300,-). Etliche Videos sind bereits ver&#246;ffentlicht. Ein Beispiel darf hier nat&#252;rlich nicht fehlen. Ein guter Freund von mir, den ich nach Jahren in second life wiedergetroffen habe, hat im Spiel ein Video gedreht mit dem er sich am Wettbewerb beteiligt. Eine gute und neue Idee, wie ich finde. Mit eindrucksvollen Bildern und einem Blick f&#252;rs Detail setzte er das Thema des Songs um.</p>
<p>Hier nun Marillion / Whatever Is Wrong With You. Das Musikvideo wurde produziert von Web March.<br />
<object type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="350" data="http://www.youtube.com/v/JQiADUEeMKg"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/JQiADUEeMKg" /><param name="quality" value="high" />Medium: de.youtube.com</object>
<br />Link: <a href="http://de.youtube.com/watch?v=JQiADUEeMKg">de.youtube.com</a></p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/jesterstear/381867494/">Bild von Jester&#8217;s Tear von Flickr</a> unter folgender <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.0/deed.de">Lizenz</a></p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2008 by <a href="http://www.mrjonestimes.de/" title="Mr. Jones Times">Mr. Jones Times</a> (digitalfingerprint: 55cd6e83eae65b9dbc6bee51dab34acf)</small>]]></content:encoded>
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		<title>Virtuelle Karriere: ein DJ in second life macht seinen Weg</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Jun 2008 17:11:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sasch</dc:creator>
				<category><![CDATA[musikolös]]></category>
		<category><![CDATA[DJ]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
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Vor ca. 20 Jahren habe ich begonnen als DJ zu arbeiten. Wie &#252;berall fing ich klein an und steigerte mich langsam. Angefangen auf Jugendparties und Geburtstagen habe ich es bis zum Event-DJ gebracht, habe 10 Jahre in einer Rock-Disco aufgelegt, habe verschiedene Veranstaltungen und Musikgenres in mein Repertoire aufgenommen und bin nun bei einem Webradio [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.mrjonestimes.de/wp-content/themes/mimbo2.2/images/artikel/sl1.jpg" alt="DJ World DJ Sasch" align="right" id="artikelrechts" /></p>
<p>Vor ca. 20 Jahren habe ich begonnen als DJ zu arbeiten. Wie &#252;berall fing ich klein an und steigerte mich langsam. Angefangen auf Jugendparties und Geburtstagen habe ich es bis zum Event-DJ gebracht, habe 10 Jahre in einer Rock-Disco aufgelegt, habe verschiedene Veranstaltungen und Musikgenres in mein Repertoire aufgenommen und bin nun bei einem Webradio gelandet. Ein normaler Werdegang.<br />
Doch die neuen technischen M&#246;glichkeiten haben mir eine neue, kleine Karriere beschert.<br />
Das virtuelle, zweite Leben, „second life“ genannt, erm&#246;glicht pl&#246;tzlich Dinge, die im normalen Leben kaum zu erreichen w&#228;ren.<br />
Beginnen wir mal mit der Erkl&#228;rung was „second life“ &#252;berhaupt ist. Man k&#246;nnte es in die Kategorie „Online-Spiel“ einordnen, doch w&#252;rden die meisten User von „second life“ (SL) es nicht als Online-Spiel bezeichnen. SL hat kein Ziel, wie es jedes Spiel haben sollte. Es geht nicht um das erreichen einer Punktezahl f&#252;r irgendetwas, auch nicht um Geld zu machen oder &#228;hnliches. SL ist eigentlich nur genau das, was es hei&#223;t: das zweite Leben. Zu Beginn gestaltet man sich eine Figur, (ein Mann, eine Frau) und steigt ein in die virtuelle Welt, in der es fast alles gibt was auch das reale Leben (RL) zu bieten hat: H&#228;user, St&#228;dte, Autos, Galerien, Kinos, Gesch&#228;fte, Vergn&#252;gungsparks und vor allem: viele Clubs. Man kann mit den Leuten, die einem in SL begegnen nicht nur chatten, durch Headset ist es sogar m&#246;glich ganz normal mit ihnen zu sprechen&#8230;und das weltweit. Gr&#246;&#223;te User-Gruppe in SL sind U.S. Amerikaner, dann kommen bereits die deutschen, schlie&#223;lich die anderen Europ&#228;er, Kanadier, Australier und nun dr&#228;ngen auch die Asiaten in die neue Welt. Es entstehen Freundschaften, soziale Bindungen in einem Ausma&#223;, das ein normaler Chatraum nicht bieten kann. Warum erz&#228;hle ich das alles? Es soll um Musik gehen, um die Clubs in SL in denen ich als DJ auflege.<br />
In diesen Clubs kann man tanzen und &#252;ber einen Stream dem DJ zuh&#246;ren&#8230;weltweit. Dort tummle ich mich. Als Sasch Petrov habe ich vor ca. einem Jahr meine DJ Karriere begonnen und erlebe seitdem permanenten Zulauf. Es sind nicht nur deutsche Clubs in denen ich auflege. Amerikanische, kanadische, australische, italienische&#8230;selbst ein japanischer Club war bereits dabei. Da kommen manchmal schon 100 Leute zusammen und lauschen. Ich gr&#252;ndete eine „DJ Sasch Fan Group“, die einen beeindruckenden Zulauf an Mitgliedern hat. Ich moderiere wenn es sein muss zweisprachig und meine Parties sind meist gut besucht.</p>
<p><img src="http://www.mrjonestimes.de/wp-content/themes/mimbo2.2/images/artikel/sl2.jpg" alt="DJ Word" align="left" id="artikellinks" /> Besonders interessant ist der Austausch mit anderen DJ’s in SL&#8230;so gr&#252;ndete ich eine weitere Gruppe: „DJ WORLD“, darin versammeln sich inzwischen 80 DJ’s aus aller Welt, aus allen Sparten, und wir machen monatlich ein 12-Stunden-Event in einem Club mit 12 verschiedenen DJ’s. Diese „DJ Nights“ sind extrem erfolgreich und ungeheuer interessant. Pl&#246;tzlich merkt man, dass Techno von einem amerikanischen DJ so ganz anders klingt als von einem deutschen Kollegen. Und wo gibt es das schon in RL, dass auf einer Party 12 verschiedene DJ’s aus aller Welt auflegen? So kann es passieren., dass eine DJ Night von einem deutschen Trance-DJ er&#246;ffnet wird, gefolgt von DJ Dio aus Brasillien mit Club- und Dancemusic, anschlie&#223;end die amerikanische Metal-Queen Natasha, gefolgt von DJ FastForward aus Australien mit Hardcore&#8230;</p>
<p><img src="http://www.mrjonestimes.de/wp-content/themes/mimbo2.2/images/artikel/sl3.jpg" alt="Aqua DJ Night" align="right" id="artikelrechts" /> Es ist ein Erlebnis f&#252;r jeden der Musik mag. Selbst die Musikrichtungen, die einem nicht so liegen h&#246;rt man sich an, weil der DJ angenehm moderiert, Witze macht und man es nicht alle Tage erlebt einen st&#246;hnenden Italiener ins Mikro hauchend zu h&#246;ren. Da gibt es DJ Pit aus den USA, der bellt wie ein Hund, oder DJ Dex, der sich die Lunge aus der Kehle schreit, oder der Star-DJ InsyX aus New York, mit einer tiefen Stimme gesegnet, der neueste Scheiben und Mixe auflegt &#252;ber die man nur staunen kann. Schlie&#223;lich gibt es da noch DJ Sasch, hochgelobt (ich gebe es ungern zu), der witzig und auch bissig alle Register zieht.<br />
Wann w&#252;rde ich in RL beispielsweise die M&#246;glichkeit bekommen in einem kanadischen Schwulenclub aufzulegen? Wahrscheinlich nie. Die Beschreibung der Parties dort klingt lustig, schrill, unglaublich&#8230;und das ist es auch:<br />
Es ist Montag auf Dienstag Nacht, 1.00 Uhr unserer Zeit. DJ Sasch macht sich bereit f&#252;r sein Set im „Ironworks“. Der Club ist riesig. Leute treffen bereits zehn Minuten vor Party-Beginn ein. Man h&#246;rt sie durcheinander reden bis der Anfangsjingle der Party ert&#246;nt: „Hot Ride at Ironworks&#8230;with DJ Sasch“ und es folgen schr&#228;ge Beats und BummBumm. Die Leute beginnen zu tanzen&#8230;sind gespannt auf den s&#252;&#223;en, deutschen Boy&#8230;wollen deutsche Techno-Musik h&#246;ren, flippen aus auf Rammstein, machen sich &#252;ber den Akzent des DJ’s lustig und versuchen selbst ihre Deutsch-Kenntnisse loszuwerden. Das „Ironworks“ ist kein Club f&#252;r zarte Seelen. Das Publikum ist schwul, es sind B&#228;ren (st&#228;mmig und behaart) und oft nackt. Derbe Witze werden gemacht&#8230;und der kanadische Clubbesitzer ruft dem DJ zu: „wollen du mir blasen einen?“, ohne zu wissen, was er gerade gesagt hat&#8230;denn er kann kein deutsch.</p>
<p><img src="http://www.mrjonestimes.de/wp-content/themes/mimbo2.2/images/artikel/sl4.jpg" alt="Got Ride with DJ Sasch" align="left" id="artikellinks" /> Die Leute sind freundlich, ganz interessiert was der „exotische, deutsche DJ“ wieder f&#252;r sie spielt. Sie tanzen, rufen laut „Yippie“ oder „HooooHoooooHoooooHoooo“ und haben eine tolle Zeit. Nach drei Stunden ist die Spendenbox des DJ’s voll (es gibt eine virtuelle Geldw&#228;hrung in SL, einen regelrechten Wirtschaftskreislauf) und die Party geht zu ende. Alle rufen „Thanks, sweet DJ, see you next week, I had a great time, it was an amazing set”, und DJ Sasch packt sein K&#246;fferchen ein, freut sich wieder ein paar Fans mehr in seiner Gruppe zu haben und geht nach Hause.<br />
DJ Sasch legt oft auf, nicht nur im Ironworks, und ist froh ein sch&#246;nes Hobby zu haben, das ihm viel Aufmerksamkeit, aber vor allem viel Spa&#223; einbringt.<br />
Eine kleine, internationale DJ-Karriere&#8230;ein Traum ist wahr geworden.</p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2008 by <a href="http://www.mrjonestimes.de/" title="Mr. Jones Times">Mr. Jones Times</a> (digitalfingerprint: 55cd6e83eae65b9dbc6bee51dab34acf)</small>]]></content:encoded>
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		<title>Kate Bush &#8211; eine M&#228;rchenstimme wird 50</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Jun 2008 17:44:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sasch</dc:creator>
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		<category><![CDATA[geburtstag]]></category>
		<category><![CDATA[kate bush]]></category>

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Wer sie einmal geh&#246;rt hat wird sie nie wieder vergessen. Ihre Stimme nagt sich in die Ohren und l&#228;sst einen bleibenden Eindruck zur&#252;ck. Ein gesangliches Ausnahme-Talent in der internationalen Pop-Musik feiert am 30. Juli 50. Geburtstag.
Bereits mit ihrer ersten Single „Wuthering Hights“ schaffte sie ihren gr&#246;&#223;ten Erfolg. In den USA zwar unbeachtet erlangte sie mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.mrjonestimes.de/wp-content/themes/mimbo2.2/images/artikel/katebush.jpg" alt="Kate Bush" align="right" id="artikelrechts" /></p>
<p>Wer sie einmal geh&#246;rt hat wird sie nie wieder vergessen. Ihre Stimme nagt sich in die Ohren und l&#228;sst einen bleibenden Eindruck zur&#252;ck. Ein gesangliches Ausnahme-Talent in der internationalen Pop-Musik feiert am 30. Juli 50. Geburtstag.<br />
Bereits mit ihrer ersten Single „Wuthering Hights“ schaffte sie ihren gr&#246;&#223;ten Erfolg. In den USA zwar unbeachtet erlangte sie mit dem Deb&#252;t dennoch einen Welthit. Der erste Eindruck war: „Warum quietscht die so?“, aber je &#246;fter man den Song h&#246;rte umso mehr wusste man ihn zu sch&#228;tzen. Es war etwas neues. Mehrere Oktaven umfasst ihre Stimme und ihr eindringlicher Sopran tr&#228;gt ihre Songs mit einer Leichtigkeit, die man Ende der 70er oft vermissen musste. Anspruchsvoll sind ihre Songs und hoben sich deshalb von der &#252;blichen Disco-Szene der 70er und dem poppigen New Wave der 80er ab.<br />
Ihre Texte waren ebenso anspruchsvoll wie die Melodien und die Umsetzung. „Wuthering Hights“ (Sturmh&#246;he) beispielsweise ist der Titel eines Romans von Emily Bronte. Dieser britische Roman von 1847 inspirierte Kate Bush zu einer musikalischen Liebeserkl&#228;rung an diese literarisch wertvolle Erz&#228;hlung.<br />
Zu Beginn der 80er Jahre schaffte Bush mit „Babooshka“ einen &#228;hnlichen Erfolg&#8230;doch der bekannteste Titel bleibt wohl „Running Up That Hill“ aus dem Jahre 1985.<br />
Eine &#252;berraschend gelungene Leistung ist auch das 1986 ver&#246;ffentlichte Duett mit Peter Gabriel. „Dont’t Give Up“ erz&#228;hlt die Geschichte von Arbeitslosigkeit, beschreibt die Verzweiflung und Hoffnung derer, die auf der Suche nach Arbeit sind um ihr &#220;berleben zu sichern. In dem Video-Clip zu dem Song sieht man nur Gabriel und Bush umarmt dastehend, w&#228;hrend die Kamera um sie herumf&#228;hrt. Eine beeindruckende Darstellung des Songs mit einfachsten aber aussagekr&#228;ftigen Mitteln.<br />
Mein Lieblingstitel von Kate Bush ist jedoch ihre Version von Elton John’s „Rocket Man“, der auf dem John/Taupin Tribute-Album „Two Rooms“ von 1991 zu finden ist. Aus einem dahinpl&#228;tschernden Liedchen machte Bush eine beeindruckende Hommage an Elton John’s und Bernie Taupin’s Song.<br />
Kate Bush machte bislang nur eine einzige Tournee (1979) und passt auch sonst nicht in das &#252;bliche Popstar-Klischee. Vielleicht ist sie deshalb unvergessen, obwohl ihre letzten Alben kaum Beachtung fanden.</p>
<p>In meiner pers&#246;nlichen DJ-Playlist ist „Running Up That Hill“ einer der Knaller auf meinen 80er-Jahre-Parties.</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/torley/2361171043/">Bild von Torley von Flickr</a> unter folgender <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.de">Lizenz</a></p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2008 by <a href="http://www.mrjonestimes.de/" title="Mr. Jones Times">Mr. Jones Times</a> (digitalfingerprint: 55cd6e83eae65b9dbc6bee51dab34acf)</small>]]></content:encoded>
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		<title>Die Angels ohne Fl&#252;gel &#8211; letzter Platz beim Eurovision Song Contest f&#252;r Deutschland mit den No Angels</title>
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		<pubDate>Mon, 26 May 2008 02:25:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sasch</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[letzter Platz]]></category>
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Es war die 53. Veranstaltung des Eurovision Song Contest (Grand Prix Eurovision de la Chanson) und endete mal wieder mit einem Debakel f&#252;r Deutschland. 43 L&#228;nder schickten einen Beitrag. Nach den beiden Halbfinals blieben 25 &#252;brig, darunter auch die No Angels, die sich nicht dem Halbfinale stellen mussten (da haben sie aber Gl&#252;ck gehabt). Der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.mrjonestimes.de/wp-content/themes/mimbo2.2/images/artikel/noangels.jpg" alt="No Angels" align="right" id="artikelrechts" /></p>
<p>Es war die 53. Veranstaltung des Eurovision Song Contest (Grand Prix Eurovision de la Chanson) und endete mal wieder mit einem Debakel f&#252;r Deutschland. 43 L&#228;nder schickten einen Beitrag. Nach den beiden Halbfinals blieben 25 &#252;brig, darunter auch die No Angels, die sich nicht dem Halbfinale stellen mussten (da haben sie aber Gl&#252;ck gehabt). Der Auftritt der &#8220;Engel&#8221; in Belgrad war gl&#252;cklos und peinlich. F&#252;r den schlechten Soundcheck konnten sie nichts aber ihr Gesang war teilweise nicht stimmig und es machte wirklich keinen Spa&#223; das zu h&#246;ren. Die Performance war ebenso schlicht und unspektakul&#228;r. Zugegeben, man braucht keine Waschfrauen und eine singende Vogelscheuche wie Bosnien-Herzegowina, aber einfach und trotzdem ansprechend sollte es schon sein. Der gl&#252;ckliche, russische Gewinner Dima Bilan hat es richtig gemacht. Seine Gesten waren zwar theatralisch und aufgesetzt, aber der Eiskunstl&#228;ufer, der kleine Kreise um ihn zog war sehenswert und nicht &#252;bertrieben. Gesanglich war er perfekt und er hat das Publikum international angesprochen. &#220;ber die Qualit&#228;t des Songs l&#228;sst sich nat&#252;rlich streiten. In meinen Augen den st&#228;rksten Beitrag lieferte Griechenland an:Kalomira legte einen perfekten Auftritt hin, an den nur Armenien und die Ukraine noch heranreichte. Ingesamt bot der diesj&#228;hrige Wettbewerb alles was man von ihm erwartete: ernstes und skurriles, Qualtit&#228;t und grottenschlechtes. Die Mischung war perfekt. Der Wandel der Veranstaltung ist inzwischen wohl vollzogen. Beitr&#228;ge voll scheuer Anmut sind seltener geworden. Finnland hat erneut Heavy Metal geboten, die T&#252;rken &#252;berraschten mit einer gelungenen Rocknummer und Neuling Aserbaidschan brachte ein beeindruckendes Deb&#252;t, dass musikalisch und visuell zu &#252;berzeugen wusste. Besonders hervorheben m&#246;chte ich noch den israelischen Beitrag, der unglaublich sch&#246;n und beeindruckend war. Deutschland hingegen d&#252;rften wohl die Einf&#228;lle ausgegangen sein. &#220;berraschten die Deutschen in den letzten Jahren noch mit Ulk oder Qualit&#228;t (Soul von Mutzke, Swing von Cicero oder Country von Texas Lightning) haben wir dieses Jahr wahrlich einen der schlechtesten Beitr&#228;ge ins Rennen geschickt. Was als Radio-Song noch durchzugehen scheint war f&#252;r diesen Song Contest jedoch ungeeignet. &#220;ber die schlechte Darbietung m&#246;chte ich lieber nichts mehr sagen. Zusammen mit Polen und Gro&#223;britannien haben wir uns die Schlappe abgeholt. Es reicht eben nicht eine ehemals erfolgreiche Casting-Girlie-Group ins Rennen zu schicken. Es geh&#246;rt mehr dazu.</p>
<p><a href="http://flickr.com/photos/proteusbcn/2523093003/">Bild von proteusbcn von Flickr</a> unter folgender <a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.de">Lizenz</a></p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2008 by <a href="http://www.mrjonestimes.de/" title="Mr. Jones Times">Mr. Jones Times</a> (digitalfingerprint: 55cd6e83eae65b9dbc6bee51dab34acf)</small>]]></content:encoded>
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		<title>2raumwohnung und Ich + Ich – Die R&#252;ckkehr der Humpe-Schwestern</title>
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		<pubDate>Mon, 19 May 2008 05:42:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sasch</dc:creator>
				<category><![CDATA[musikolös]]></category>
		<category><![CDATA[2raumwohnung]]></category>
		<category><![CDATA[deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Humpe]]></category>
		<category><![CDATA[Ich + Ich]]></category>
		<category><![CDATA[pop]]></category>

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Die Pop-Duos 2raumwohnung und Ich + Ich sind sehr bekannt und f&#252;r viele relative Newcomer. Wenn man sich aber deren Besetzung anschaut stellt man erstaunt fest: Die Humpe-Schwestern sind wieder da. Denn Inga und Annette Humpe sind alles andere als Newcomer im deutschen Musikgesch&#228;ft.
Annette Humpe, geboren 1950, kennt man insbesondere von einer der ersten Bands [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.mrjonestimes.de/wp-content/themes/mimbo2.2/images/artikel/2raumwohnung.jpg" alt="2raumwohnung" align="right" id="artikelrechts" /></p>
<p>Die Pop-Duos 2raumwohnung und Ich + Ich sind sehr bekannt und f&#252;r viele relative Newcomer. Wenn man sich aber deren Besetzung anschaut stellt man erstaunt fest: Die Humpe-Schwestern sind wieder da. Denn Inga und Annette Humpe sind alles andere als Newcomer im deutschen Musikgesch&#228;ft.</p>
<p>Annette Humpe, geboren 1950, kennt man insbesondere von einer der ersten Bands der Neuen Deutsch Welle: Ideal. Deren Hit „Blaue Augen“ ist bis heute einer der bekanntesten der NDW. „Deine blauen Augen machen mich so sentimental“ war damals eine oft gesungene Liedzeile, die in ihrer Einfachheit bis heute nichts an ihrer Faszination verloren hat. Dazu kommt der einschneidende Gesang von Anette Humpe, der kraftvoll bis heute nachwirkt. Weitere Hits waren „Monotonie“, „Berlin“ und nat&#252;rlich „Eiszeit“, die von Humpe als Frontfrau haupts&#228;chlich getragen wurde. Ideal l&#246;ste sich bereits 1983 auf.</p>
<p>Inga Humpe, geboren 1956, ist auch schon lange keine Unbekannte mehr. Zur selben Zeit wie ihre sechs Jahre &#228;ltere Schwester sang sie einen der ber&#252;hmtesten Hits der NDW. Als Mitglied der Band D&#214;F (Deutsch-&#214;sterreichisches Feingef&#252;hl), der auch Annette Humpe angeh&#246;rte, sang sie im Song „Codo“ den ber&#252;hmten Refrain „und ich d&#252;se, d&#252;se, d&#252;se im Sauseschritt, und bring’ die Liebe mit von meinem Himmelsritt“. Mit dieser Ulk-Nummer schafften sie es immerhin f&#252;nf Wochen die Spitzenposition der deutschen Charts zu halten. Mehr als eine Million Scheiben wurden von diesem Song verkauft, der noch immer auf Parties f&#252;r gute Laune sorgt.</p>
<p>1985 schlossen sich die beiden Schwestern zu einem gemeinsamen Duo-Projekt zusammen. Unter dem Namen Humpe &#038; Humpe ver&#246;ffentlichten sie bis 1987 zwei Alben. Die gr&#246;&#223;ten Hit daraus waren “No Longer Friends” und  „Careless Love“.<br />
Danach war es relativ lange still um die Humpes.</p>
<p>Im Jahre 2000 gr&#252;ndete Inga Humpe, zusammen mit Tommi Eckart, das Duo 2raumwohnung. Ihre bisher f&#252;nf Alben verkauften sich in Deutschland recht gut, nur die Single-Auskopplungen blieben weitestgehend unbeachtet. Erst 2007 hatten sie mit „36 Grad“ einen mittleren Hit, der einen hohen Bekanntheitsgrad erreichte. Grund f&#252;r den gr&#246;&#223;eren Erfolg dieses Songs war wohl, dass er recht modern klang und in die Zeit der neuen starken Frauen im deutschen Musikgesch&#228;ft passte. In der Tat strahlt der Song eine Frische aus, die man insbesondere Inga Humpe nach dieser langen Karriere nicht mehr unbedingt zugetraut hatte.</p>
<p>2004 gr&#252;ndete sich das momentan angesagteste deutsche Pop-Duo Ich + Ich. Annette Humpe und Adel Tawil verstehen es mit wunderbaren und interessanten Texten, sowie angenehmen, eing&#228;ngigen und faszinierenden Melodien gro&#223;artige Songs abzuliefern. Besonders gro&#223;en Anteil an dem Erfolg hat die ausdrucksstarke Stimme von Adel Tawil, w&#228;hrend sich die 28 Jahre &#228;ltere Annette Humpe gesanglich eher im Hintergrund h&#228;lt. Ihre beiden Alben „Ich + Ich“ und „Vom selben Stern“ waren gro&#223;e Erfolge in Deutschland. Den Durchbruch brachte 2005 die Single „Du erinnerst mich an Liebe“. Eine grandiose Ballade. 2007 und 2008 schafften sie sogar drei Top 3 Hits hintereinander. „Vom selben Stern“, „Stark“ und „So soll es bleiben“.</p>
<p>Die Humpe-Schwestern reihen sich m&#252;helos in die heutige Musik ein und k&#246;nnen noch immer ihren j&#252;ngeren Kollegen das Wasser reichen. Alle hier genannten Hits befinden sich in meiner DJ-Playlist.</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/vandango/389583586/">Bild von vandango von Flickr</a> unter folgender <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/deed.de">Lizenz</a></p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2008 by <a href="http://www.mrjonestimes.de/" title="Mr. Jones Times">Mr. Jones Times</a> (digitalfingerprint: 55cd6e83eae65b9dbc6bee51dab34acf)</small>]]></content:encoded>
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		<title>James Bond &#8211; Eine Filmreihe macht Musik</title>
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		<pubDate>Fri, 09 May 2008 11:47:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sasch</dc:creator>
				<category><![CDATA[musikolös]]></category>
		<category><![CDATA[Alicia Keys]]></category>
		<category><![CDATA[Amy Winehouse]]></category>
		<category><![CDATA[Jack White]]></category>
		<category><![CDATA[james bond]]></category>
		<category><![CDATA[Quantum of Solace]]></category>
		<category><![CDATA[soundtrack]]></category>
		<category><![CDATA[White Stripes]]></category>

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F&#252;r viele ist es nicht nur interessant zu erfahren wer bei dem neuen „Bond“ das Bond-Girl spielt, oder wer als Fiesling am Ende des Films den Tod findet, sondern: „Wer macht den Titelsong?“. In der Tat sind in den fast f&#252;nf Jahrzehnten des „Bond“ etliche Hits entstanden, die zum Teil qualitativ enorm ansprechend waren und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.mrjonestimes.de/wp-content/themes/mimbo2.2/images/artikel/jamesbond.jpg" alt="James Bond" align="right" id="artikelrechts" /></p>
<p>F&#252;r viele ist es nicht nur interessant zu erfahren wer bei dem neuen „Bond“ das Bond-Girl spielt, oder wer als Fiesling am Ende des Films den Tod findet, sondern: „Wer macht den Titelsong?“. In der Tat sind in den fast f&#252;nf Jahrzehnten des „Bond“ etliche Hits entstanden, die zum Teil qualitativ enorm ansprechend waren und zu gro&#223;en Hits wurden.<br />
Um die wichtige Eingangsfrage gleich zu beantworten: Es sollte zuerst Amy Winehouse sein. Das nette M&#228;del, das gerne vollstoned in Unterw&#228;sche durch London irrt, sollte den Titelsong des neuen „Bond“ (Quantum Of Solace) komponieren und singen. Nat&#252;rlich w&#228;ren wir gespannt gewesen was dabei herauskommen w&#228;re. Ich h&#228;tte eine Wette abgeschlossen: Es w&#228;re wieder der gewohnte Bond’sche Bombast-Sound gewesen gepaart mit einer kreischenden Bassey-Imtitation in der Winehouse-Methode. Doch aufgrund ihrer Skandale und gesundheitlichen Probleme hatte sich das schnell erledigt. Anschlie&#223;end war Leona Lewis im Gespr&#228;ch. Doch auch bei ihr w&#252;rde ich die gleiche Wette abschlie&#223;en. Inzwischen ist es amtlich: singen werden Jack White und Alicia Keys. Bei dem Namen Jack White zuckt man erstmal zusammen. Ist das nicht dieser Produzent der von Audrey Landers &#252;ber David Hasselhoof bis Tony Marshall alles produzierte was peinlich ist? Keine Angst, es ist ein anderer Jack White. Als S&#228;nger und Gitarrist der amerikanischen Rockband The White Stripes ist er durch den Song &#8220;Seven Nation Army&#8221; gro&#223; herausgekommen. Alicia Keys hingegen geh&#246;rt zu einer ganz anderen Liga. Als Soul und R&#038;B S&#228;ngerin ist sie sehr erfolgreich. &#8220;Another Way To Die&#8221; wird der Bond-Titelsong hei&#223;en. Wir sind gespannt.</p>
<p>Doch schauen wir einmal zur&#252;ck&#8230;<br />
Es begann 1962 mit „James Bond jagt Dr. No“. Titelsongs als Vermarktungshilfe f&#252;r einen Film waren zu dieser Zeit noch nicht &#252;blich. Die Promotion lief anders ab, aus heutiger Sicht fast mittelalterlich. Das konnte dennoch nicht verhindern, dass die musikalischen Elemente eines Films im Ged&#228;chtnis des Publikums h&#228;ngen blieben. Einige ber&#252;hmte Beispiele aus der Zeit davor waren sicherlich „Spiel mir das Lied vom Tod“, „Dr. Schiwago“ oder auch der nervenzerrei&#223;ende Sound aus der Dusch-Szene von Hitchcocks „Psycho“. So kam es schlie&#223;lich auch bei „James Bond“. Das James-Bond-Thema des ersten Films wurde zum Markenzeichen der Filmreihe, bis heute, und bei dessen H&#246;ren wei&#223; jedes Kind um was es sich handelt. Also dachten sich die Macher des „Bond“ beim zweiten Film „Liebesgr&#252;&#223;e aus Moskau“ , dass ein gesungener Titelsong ausprobiert werden k&#246;nnte. Zugegeben: nur noch eingefleischte Bond-Fans kennen „From Russia With Love“ von Matt Monroe (wer zur H&#246;lle ist das?). Doch was beim zweiten Film floppte donnerte 1964 umso mehr. Shirley Bassey sang den Bond-All-Time-Klassiker schlechthin: “Goldfinger”. Pl&#246;tzlich war „Bond“ in den Top-Ten der britischen und amerikanischen Charts vertreten. Es war auch die Geburtsstunde des typischen Bond-Sounds, der in den folgenden Jahrzehnten teilweise bis zum Erbrechen immer wieder benutzt wurde um den dramatischen Schwung des Films in die Musik zu kopieren. Unz&#228;hlige Hits folgten: Tom Jones “Thunderball”, Nancy Sinatra “You Only Live Twice” und Shirley Bassey “Diamonds Are Forever” aus den ersten Jahren.<br />
1973 kam schlie&#223;lich ein &#228;hnlicher Knaller wie „Goldfinger“. Es war eine Sensation als bekannt wurde, dass der Ex-Beatle Paul McCartney mit seiner Band „The Wings“ f&#252;r den Bond-Song verpflichtet wurde. Heraus kam eine regelrechte Explosion eines Songs, der noch heute viele Anh&#228;nger hat. „Live And Let Die“ gilt f&#252;r viele (auch f&#252;r mich) zum Besten, was in der Filmgeschichte als Titelsong produziert wurde. Andere Musiker zollen diesem Song immer wieder Respekt. F&#252;r Woodstock-Veteran Richie Havens ist es „der Song des Jahrhunderts“ und eine der einflussreichsten Rockbands der 80er und 90er Jahre, Guns n’ Roses, coverte den Song und machte ihn wieder zum Hit. Das Original von Paule wurde &#252;brigens mit einer Oscar-Nominierung belohnt.<br />
Die Jahre nach „Live And Let Die“ boten musikalisch eher Schonkost bis 1981 Sheena Easton einen erneuten Knaller in die Charts katapultierte. „For You Eyes Only“, ebenso f&#252;r den Oscar nominiert, gilt f&#252;r viele als bester Bond-Titel, was wohl an der gelungenen Mischung vom ruhigen Instrumentalteil des Anfangs, hin zu Steigerung im Mittelteil, gepaart mit der reinen Stimme Eastons zu einem perfekten Gesamtbild verschmilzend liegt. Ein Traum von einem Song, der aber auch wieder die typischen Stil-Elemente von „Bond“ in sich hatte.<br />
Von diesem Erfolg befl&#252;gelt versuchte man diese Richtung beim folgenden „Bond“ zu wiederholen. Rita Coolidge schmetterte ihr „All Time High“ in das Mikrofon, doch das Ergebnis konnte sich mit “For Your Eyes Only” nicht messen.<br />
1985 versuchte man etwas neues: Warum sollte man nicht eine angesagte New-Wave-Band engagieren? Es geschah mit Duran Duran. Ich gebe zu: Ich konnte es damals nicht glauben als ich davon h&#246;rte. Verkehrte Welt? Das Bond-Girl gespielt von Mannweib Grace Jones und der Titelsong sollte von Poppern mit F&#246;nwelle kommen? Das sollte die Abschiedsvorstellung von Roger Moore werden? Doch es kam tats&#228;chlich so. Zu den Kl&#228;ngen von „A View To A Kill“ fasste Moore im Wasserbottich sitzend der Jones von hinten an die prallen B&#228;lle mit den Worten „Ich habe mich noch nicht vorgestellt. Mein Name ist Bond. James Bond“. Doch die Kritiker des neuen Bond-Songs sollten bald verstummen, denn Duran Duran schaffte das, was davor und danach niemand mehr schaffte: Nr. 1 der amerikanischen Charts. Es war ein w&#252;rdiger Song. Durch den Erfolg berauscht war wieder eine Wiederholung geplant: A-ha sollten es beim n&#228;chsten Bond-Streifen richten: „The Living Daylights“ hie&#223; das Liedchen, das keinen nennenswerten Eindruck hinterlie&#223;. Im Gegenteil. Von A-ha fertig produziert und dem Bond-Team &#252;bergeben wurstelte ein Produzent noch daran herum um den typischen Bond-Sound mit Bl&#228;sern hinzuzuf&#252;gen. Morten, Pal und Mags haben es gehasst&#8230;und der Rest der Welt auch (au&#223;er Heimatland Norwegen: tats&#228;chlich Nummer 1 in der Hitliste).<br />
Die folgenden Songs sind schnell umrissen: Shirley Bassey war wohl zu alt, also nahm man Gladys Knight („Licence To Kill“) und Tina Turner („GoldenEye“) um die alten Zeiten von „Goldfinger“ nochmals aufleben zu lassen. Auch Sheryl Crow mit „Tomorrow Never Dies“ und Garbage mit “The World Is Not Enough” waren eher f&#252;r den gem&#252;tlichen Kino-Sessel geeignet als f&#252;r einen Knaller im Radio.<br />
Die Geister schieden sich mal wieder bei Madonna. „Die Another Day“ war tats&#228;chlich etwas vollkommen neues in der musikalischen Geschichte des „Bond“. Die Einen verdammten den Song als schlechtesten Bond-Titel aller Zeiten, die Anderen fanden ihn genial. Auch neu war es, dass er tanzbar war und in den Clubs lief. So neuartig der Song war, zeigte sich auch der Film selbst von der modernsten Seite. Vergleicht man Song und Film „Die Another Day“ mit der G&#228;hnvortstellung „Liebesgr&#252;&#223;e aus Moskau“ liegen Welten dazwischen. Vielleicht war der Abschied von Pierce Brosnan ein Ruf in eine neue Bond-&#196;ra, die mit Daniel Graig beginnen sollte. Der neue „Bond“ ist blond? Das Titellied ein Rocksong? In der Tat machte Chris Cornell einen rockigen &#8220;Bond&#8221;. „You Know My Name“ war qualitativ wieder ein Sahnest&#252;ckchen, fiel beim breiten Publikum jedoch durch. Die Charts nahmen ihn so gut wie nicht wahr.<br />
Was kommt nun? White und Keys als neues Erfolgsduo?</p>
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		<title>Schandmaul live</title>
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		<pubDate>Mon, 05 May 2008 18:35:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heuni</dc:creator>
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Am 22. April diesen Jahres war es soweit: ich w&#252;rde auf mein erstes Schandmaul Konzert gehen. Schon einige Zeit war ich Fan dieser genialen Band. Schandmaul? What? Schandmaul ist eine Band, die mit Drehleier, Dudelsack, Schalmeien, Geige, Fl&#246;te, Gitarre, Bass, Schlagzeug und vielem mehr Rockmusik an den Mann bringt. Mit deutschen Texten rund um Mythen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.mrjonestimes.de/wp-content/themes/mimbo2.2/images/artikel/schandmaul.jpg" alt="Schandmaul" align="right" id="artikelrechts" /></p>
<p>Am 22. April diesen Jahres war es soweit: ich w&#252;rde auf mein erstes Schandmaul Konzert gehen. Schon einige Zeit war ich Fan dieser genialen Band. Schandmaul? What? Schandmaul ist eine Band, die mit Drehleier, Dudelsack, Schalmeien, Geige, Fl&#246;te, Gitarre, Bass, Schlagzeug und vielem mehr Rockmusik an den Mann bringt. Mit deutschen Texten rund um Mythen, M&#228;rchen, Sagen und tollen Geschichten bieten sie ihren Fans Spa&#223;, Spannung, Spiel und die Schokoladenseite eines Konzertabends; denn das Konzert war, Entschuldigung, obergeil!<br />
Wir fuhren, etwas geschafft nach dem Arbeitstag, am 22. also Richtung Neu Isenburg in die Hugenottenhalle. Ganz possierliches Ding, diese Hugenottenhalle. Soviel war, als wir ankamen, noch nicht los. Aber es sollte noch voller werden. Wir standen also nicht lange an und mischten uns unter die anderen Fans. Um ca. 20:00 Uhr begann die Vorband Krieger, die sehr lauten Gitarrenrock spielten. Zuerst erinnerten Krieger uns an Metallica und dann an mehrere andere Bands. Vom S&#228;nger verstand man nur jedes zehnte Wort &#8211; alles in allem hat es mir nicht gefallen. War nicht meine Art von Musik. Abgerockt haben sie aber trotzdem.<br />
Nach ungef&#228;hr 45 Minuten war es dann auch schon vorbei, die Umbaupause begann und Schandmaul betrat die B&#252;hne, nach einem von Hans Paetsch aus der H&#246;rspielreihe Gabriel Burns gesprochenem Intro. Sofort legten sie mit dem Song Wolfsmensch aus dem neuen Album Anderswelt los um sofort darauf den absoluten Live-Klassiker Herren der Winde zu spielen. Es ging gut los und nach der Frage des S&#228;ngers Thomas, ob uns denn warm sei, bemerkte ich immer und immer wieder, dass in dieser Halle die H&#246;lle los brach. Es war absolut sau warm. Ein M&#228;del vor uns verabschiedete sich leider etwas fr&#252;hzeitig in Richtung Sanit&#228;ter, da sie es wohl mit dem Kreislauf zu schaffen bekam. Trotz Hitze hatten wir in der Mitte des Saales nach hinten einiges an Platz, was uns aber ganz gut gefiel.<br />
Schandmaul spielten mit Zugabe insgesamt 24 Songs, was ca. an die zwei Stunden und f&#252;nfzehn Minuten dauerte. Sehr sympatisch war auch die Tatsache, dass einige Instrumente ob der Bullenhitze teil- und zeitweise ihren Geist aufgaben. Direkt nach der ersten Nummer verabschiedeten sich Stefans Hi Hat Halterung am Schlagzeug, einmal funktionierte die Gitarre von Thomas nicht, die Gitarre von Ducky gab dann auch p&#252;nktlich zu einem Gitarrensolo auf, um sp&#228;ter, wegen der hochgedrehten Lautst&#228;rke, voller Inbrunst loszulegen. Zu guter Letzt verga&#223; Thomas einmal den Text &#8211; doch das Publikum kam ihm zur Hilfe und weiter ging es.<br />
Und das B&#252;hnenoutfit der M&#228;dels und Jungs!! Grandios. Anna trieb meinem Cousin und mir vor Begeisterung mit ihrem Kleid regelrecht das ganze Konzert &#252;ber den Schwei&#223; auf die Stirn.<br />
Sound in der Halle stie&#223; auf unterschiedliche Meinungen &#8211; doch unserer vierk&#246;pfigen Crew gefiel er sehr gut. Nicht zu laut oder zu leise, sehr gut ausgesteuert, prima f&#252;r diese Halle eben.<br />
B&#252;hne war sehr nett aufgebaut. Fotos folgen evtl. bald.<br />
Fazit des Ganzen: ich gehe wieder hin. Absolut grandios. Durch dieses Genre der Musik, durch die Nat&#252;rlichkeit der Band und durch den Spa&#223;, den man den Fans, der Band und der Crew ansieht hat man immer das Gef&#252;hl, an etwas famili&#228;rem teilzuhaben. Schandmaul rockt &#8211; auf Platte und live. Wer sie nicht kennt, soll sie kennen lernen. Anspieltipps? Aber gern: Walpurgisnacht, Herren der Winde, Bin unterwegs, Frei, Leb! und vieles mehr. Zur &#220;bersicht gibt es noch die Setlist des Abends. In diesem Sinne: FOLK YOU!</p>
<p><strong><u>Setlist Schandmaul 22. April 2008 Hugenottenhalle Neu Isenburg</u></strong><br />
1. Wolfsmensch<br />
2. Herren der Winde<br />
3. Leb!<br />
4. Lichtblick<br />
5. Zweite Seele<br />
6. Die T&#252;r in mir<br />
7. Missgeschick<br />
8. Anderswelt<br />
9. Geisterschiff<br />
10. Mitgift<br />
11. Feuertanz<br />
12. Talisman<br />
13. Das Tuch<br />
14. Gro&#223;es Wasser<br />
15. Fiddlefolkpunk<br />
16. Krieger<br />
17. Frei<br />
18. Walpurgisnacht<br />
19. Letzter Tanz</p>
<p>20. Das M&#228;dchen und der Tod<br />
21. Die Braut<br />
22. Dein Anblick</p>
<p>23. Denk an mich<br />
24. Prinzessin</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/micattack/39563086/">Bild von MicAttAck von Flickr</a> unter folgender <a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.de">Lizenz</a></p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2008 by <a href="http://www.mrjonestimes.de/" title="Mr. Jones Times">Mr. Jones Times</a> (digitalfingerprint: 55cd6e83eae65b9dbc6bee51dab34acf)</small>]]></content:encoded>
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