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	<title>Mr. Jones Times &#187; Artikel des Monats</title>
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	<description>Musikmagazin über musikolöse Musik der Genres Rock und Pop und anderer nett anzuhörender Bereiche</description>
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		<title>Michael Jackson</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Jun 2009 22:58:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heuni</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel des Monats]]></category>
		<category><![CDATA[herststillstand]]></category>
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		<category><![CDATA[Tod]]></category>
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		<description><![CDATA[
Michael Jackson.
Nur Michael Jackson.
Den Titel dieses Artikels habe ich bewusst so gew&#228;hlt. Denn der Name sagt alles. Es braucht keine beil&#228;ufig eingef&#252;gte Unterzeile/Subline. Der King of Pop reiht sich in eine schwerwiegende Riege ein. Er wird in Zukunft in einem Atemzug mit Freddie Mercury, Elvis Presley und John Lennon genannt.
Denn Michael Joseph Jackson starb am [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.mrjonestimes.de/wp-content/themes/mimbo2.2/images/artikel/michaeljackson.jpg" alt="Michael Jackson" align="right" id="artikelrechts" /></p>
<p>Michael Jackson.</p>
<p>Nur Michael Jackson.<br />
Den Titel dieses Artikels habe ich bewusst so gew&#228;hlt. Denn der Name sagt alles. Es braucht keine beil&#228;ufig eingef&#252;gte Unterzeile/Subline. Der King of Pop reiht sich in eine schwerwiegende Riege ein. Er wird in Zukunft in einem Atemzug mit Freddie Mercury, Elvis Presley und John Lennon genannt.<br />
Denn Michael Joseph Jackson starb am 25. Juni 2009 in Los Angeles im Alter von nur 50 Jahren.</p>
<p><img src="http://www.mrjonestimes.de/wp-content/themes/mimbo2.2/images/artikel/michaeljackson2.jpg" alt="Michael Jackson" align="left" id="artikellinks" /></p>
<p>Wie soll ich diesen f&#252;r mich sehr emotionalen Artikel beginnen? Soll ich sein Leben Revue passieren lassen? Soll ich seine gr&#246;&#223;ten Hits versuchen zu analysieren?</p>
<p>Michael war das achte Kind (von zehn) von Joseph und Katherine Jackson und kam in Gary (Indiana) auf die Welt. Mit f&#252;nf stand er als s&#252;&#223;er Frontman der Gruppe The Jackson Five mit seinen Br&#252;dern Jackie, Tito, Jermaine und Marlon auf der B&#252;hne und feierte gro&#223;e Erfolge. Die Hits ABC oder I Want You Back sind heute noch oft im Radio zu h&#246;ren.<br />
In den erfolgreichen Jahren der sp&#228;ten 60er bis Ende 70er verkauften sie &#252;ber 100 Millionen Platten und gelten somit als erfolgreichste Gruppe der &#8220;schwarzen Musik&#8221;.</p>
<p><img src="http://www.mrjonestimes.de/wp-content/themes/mimbo2.2/images/artikel/michaeljackson3.jpg" alt="Michael Jackson" align="right" id="artikelrechts" /></p>
<p>Got To Be There, das erste Solo Album von Michael Jackson, erschien 1971 und erreichte sogar Platz 2 der US-Charts, wobei seine erste Nummer 1 als Solist der Song Ben/You Can Cry On My Shoulder wurde.<br />
Das f&#252;nte Studio Album Off The Wall mit den Singles Don&#8217;t Stop &#8216;Til You Get Enough oder Rock With You wurde bis heute &#252;ber 20 Millionen mal verkauft.<br />
H&#246;rt sich gut an? Naja, geht so. Kennt Ihr Vincent Price? Ihr sagt nein, ich sage ja: Der amerikanische Schauspieler Price war mit seiner unverkennbaren Stimme auf dem Album Thriller zu h&#246;ren.</p>
<p><img src="http://www.mrjonestimes.de/wp-content/themes/mimbo2.2/images/artikel/michaeljackson8.jpg" alt="Michael Jackson" align="left" id="artikellinks" /></p>
<p>Thriller ist bis heute das meistverkaufte Album der Welt. 108 Millionen verkaufte Tontr&#228;ger. 108 Millionen.<br />
Das 18-min&#252;tige Video zum Song Thriller wurde damals so aufw&#228;ndig produziert und setzte Ma&#223;st&#228;be, dass es auch heute noch absolut mithalten kann.<br />
Die aus dem Album Thriller ausgekoppelten Singles The Girl Is Mine, Billie Jean, Beat It, Wanna Be Startin’ Somethin’, Human Nature, PYT (Pretty Young Thing) und Thriller schafften es alle in die Top 10. Zwei schafften es auf Platz 1 (Billie Jean und Beat It), der Titelsong Thriller immerhin auf Platz 4.<br />
Von zw&#246;lf Grammy Nominierungen gingen acht an das Album Thriller.<br />
Acht Grammys, 108 Millionen mal verkauft, sieben Singles in den Top 10.</p>
<p><img src="http://www.mrjonestimes.de/wp-content/themes/mimbo2.2/images/artikel/michaeljackson4.jpg" alt="Michael Jackson" align="right" id="artikelrrechts" /></p>
<p>Im September 1987 ging Michael erstmals solo mit dem kommerziell sehr erfolgreichen Album Bad auf Tournee. </p>
<p>In den 90ern schloss Jackson einen nie mehr erreichten 900-Millionen Dollar Vertrag f&#252;r Musik und Film mit Sony ab. Bis heute ein unerreichter Rekord.</p>
<p>Michael Jackson hatte viele Hits, viele gute Beats und absolut fantastische und auch heute noch Ma&#223;st&#228;be setzende Kompositionen. Aber ein Song, neben Billie Jean, kann man getrost als Hymne bezeichnen: Heal The World, aus dem 1991 erschienenen Album Dangerous. MJ war immer stets bem&#252;ht, dass die Menschheit, und die Menschheit ist gleich seine Fans, die Welt gut behandelten und sie pflegten &#8211; sie sollten auf ihr leben, sie nicht zerst&#246;ren.</p>
<p><img src="http://www.mrjonestimes.de/wp-content/themes/mimbo2.2/images/artikel/michaeljackson5.jpg" alt="Michael Jackson" align="left" id="artikellinks" /></p>
<p>Ich habe unendlich viele Male Videos von Auftritten angesehen, aber keines so oft wie Smooth Criminal aus dem Bukarest Konzert von 1992, was den Abschluss der Dangerous Tour besiegelte.</p>
<p>Die dunkle Historie des Michael Jackson waren die Gerichtsverhandlungen und Anschuldigungen des Kindesmissbrauchs, die 1993 begannen und bis heute immer wieder f&#252;r Schlagzeilen sorgen.</p>
<p>1995 erschien HIStory – Past, Present and Future Book I, ein remastered Best-Of Album inkl. neuer Songs (z.B. Earth Song und Scream mit seiner Schwester Janet). Dieses Album war laut meiner Erinnerung meine erste eigene CD. Vorher schon MJ Fan gewesen, aber zu jung zum Alben kaufen. Trotzdem, ich halte dieses Album in Erinnerung als mein erstes.</p>
<p><img src="http://www.mrjonestimes.de/wp-content/themes/mimbo2.2/images/artikel/michaeljackson6.jpg" alt="Michael Jackson" align="right" id="artikelrechts" /></p>
<p>Musikalisch ging die Reise mit dem wenig beachteten Invincible 2001 zu Ende. Was nun folgt ist unklar &#8211; die 2009 geplante Abschiedstournee sollte neues Material beinhalten. Ich bin mir sicher, dass ein letztes Album erscheinen wird. Und es wird in den wichtigsten L&#228;ndern der Musikverk&#228;ufe auf Platz 1 landen. Auch bei uns. Und ich werde es kaufen.</p>
<p>Die Anklagen wegen Kindesmissbrauchs 1993 &#8211; 1994 und 2003 raubten Michael Jackson viel Kraft, Mut und k&#252;nstlerische Freiheit. W&#228;re es zu diesen zehrenden Prozessen niemals gekommen (Geld machen mit dem Rechtssystem der USA), w&#252;rde MJ heute besser angesehen werden. Zwar als &#8220;komischer Kerl&#8221;, aber als schillernde Figur des Pop. Wie damals, nur ohne faden Beigeschmack.</p>
<p>Mich begleitet Michael Jackson nun schon seit meiner Kindheit. Ich kann mich an nicht all zuviel erinnern. Es gab Benjamin Bl&#252;mchen und Bibi Blocksberg, es kam He-Man und Tele 5 Zeichentrick, es gab Pager und Kevin allein zu Haus &#8211; und es gab Michael Jackson.<br />
Fr&#252;her tanzte ich zu den Songs, versuchte den Moonwalk, den von mir so geliebten Lean aus Smooth Criminal und klaute meiner Mutter einen wei&#223;en Handschuh &#8211; nur um Michael Jackson zu sein. Die wei&#223;en Fingerh&#252;te trug ich auch des &#246;fteren.<br />
Auch heute erwische ich mich noch tanzend beim H&#246;ren der Lieder. Und bei manchen Song wei&#223; ich sogar, wann ein &#8220;hi, hi&#8221;, ein &#8220;Au&#8221; oder ein &#8220;Ouh&#8221; kommt.</p>
<p>Seine Rekorde lesen sich so unglaublich, wie auch sein Leben:</p>
<ul>
<li>Das meistverkaufte Musikalbum aller Zeiten mit Thriller &#8211; 108 Millionen verkauften Einheiten</li>
<li>900 Millionen Dollar Plattenvertrag von Sony. Bisher unerreicht.</li>
<li>Vier Alben, die von Null auf Platz Eins der Charts eingestiegen sind. Bis heute nicht wieder geschehen.</li>
<li>1984 bekam er acht Grammys. Unerreicht.</li>
<li>Making Michael Jackson’s Thriller von 1983 ist das meistverkaufte Musikvideo der Welt</li>
<li>Im Guinness-Buch der Rekorde ist er als &#8220;erfolgreichster Unterhaltungsk&#252;nstler aller Zeiten&#8221; zu finden.</li>
<li>Mit 11 Tickets pro Sekunde am schnellsten ausverkaufte Konzertserie: 750.000 Tickets f&#252;r 50 Konzerte in London bis 2010.</li>
<li>und vieles mehr&#8230;</li>
</ul>
<p>Er war nicht nur ein Entertainer, er hat den Pop ver&#228;ndert, erweitert und einfach besser gemacht.</p>
<p>Er war der King of Pop.</p>
<p><img src="http://www.mrjonestimes.de/wp-content/themes/mimbo2.2/images/artikel/michaeljackson7.jpg" alt="Michael Jackson" align="left" id="artikellinks" /></p>
<p>Jacko hat mir so viel gegeben, er hat die Musikwelt ver&#228;ndert und beeinflusst, er hat mich beeinflusst.<br />
Am 26. Juni 2009 erfuhr ich morgens per SMS vom Tod eines meiner Musikidole. Zuerst konnte ich es v&#246;llig verschlafen noch nicht richtig einordnen. Doch im Laufe des Tages wurde mir bewusst, welch einen Verlust die Musikwelt hinnehmen musste. Welchen Verlust die Popmusik ertragen musste. Und welchen Verlust mir widerfahren ist. Ein St&#252;ck Kindheit brach aus meinem Herzen. Es brach zwar raus, wird aber mein ganzes Leben in meiner Seele weiterleben und den Entertainer Michael Jackson, den Musiker Michael Jackson, den K&#252;nstler Michael Jackson, den Mensch Michael Jackson und die musikalische Seele Michael Jacksons in Erinnerung behalten. Eine &#196;ra geht zu Ende. Und ich danke daf&#252;r, dabei gewesen zu sein. 45 Jahre stand er auf der B&#252;hne. 750 Millionen Tontr&#228;ger hat er bisher weltweit verkauft. Mich hat er tief ber&#252;hrt. Und nun tritt die Trauerphase in mein Leben.</p>
<p>Michael Jackson starb im Alter von 50 Jahren am 25. Juni 2009 um 14:26 Uhr Ortszeit im Ronald Reagan UCLA Medical Center in Los Angeles.</p>
<p>Vergib uns Michael. Vergib uns unsere Schuld. Und ruhe in Frieden. F&#252;r immer. In unseren Herzen. Auf der ganzen Welt.<br />
<strong>Dominik</strong></p>
<p><object type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="350" data="http://www.youtube.com/v/bRz2To_0Lq8"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/bRz2To_0Lq8" /><param name="quality" value="high" />Medium: www.youtube.com</object>
<br />Link: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=bRz2To_0Lq8">www.youtube.com</a></p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/sansharma/1527145770/">Bild von San Sharma von Flickr</a> unter folgender <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.de">Lizenz</a></p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/roadsidepictures/3660588125/">Bild von Roadsidepictures von Flickr</a> unter folgender <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.0/deed.de">Lizenz</a></p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/sharona790/626315103/">Bild von sharona790 von Flickr</a> unter folgender <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/deed.de">Lizenz</a></p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/alan-light/210431822/">Bild von Alan Light von Flickr</a> unter folgender <a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.de">Lizenz</a></p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/stylespion/3661433418/">Bild von stylespion von Flickr</a> unter folgender <a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.de">Lizenz</a></p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/frgdr/3660873485/">Bild von frgdr von Flickr</a> unter folgender <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.0/deed.de">Lizenz</a></p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/x_xoxo/3662443567/">Bild von X O X O L I C I O U S von Flickr</a> unter folgender <a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.de">Lizenz</a></p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/richiricardo/3660907341/">Bild von Richard Pflaume von Flickr</a> unter folgender <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.de">Lizenz</a></p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2008 by <a href="http://www.mrjonestimes.de/" title="Mr. Jones Times">Mr. Jones Times</a> (digitalfingerprint: 55cd6e83eae65b9dbc6bee51dab34acf)</small>]]></content:encoded>
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		<title>Friends for Children &#8211; Chibodia Band Contest</title>
		<link>http://www.mrjonestimes.de/2009/05/04/friends-for-children-chibodia-band-contest/</link>
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		<pubDate>Mon, 04 May 2009 18:39:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heuni</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Chibodia ist ein Verein, der Spendengelder f&#252;r Kinder in Kambodscha sammelt. Durch die gesammelten Gelder werden Kinderheime unterst&#252;tzt bzw. neu aufgebaut. Da der Verein von Freunden betrieben wird, die sich in Kambodscha ein Bild von der Situation gemacht haben, existieren keine hohen Verwaltungskosten. Jeder Cent kommt bei den Kindern an.
Dazu ein Zitat von der Website [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.mrjonestimes.de/wp-content/themes/mimbo2.2/images/artikel/chibodia.jpg" alt="Chibodia e.V. - Freunde f&#252;r Kinder in Kambodscha" id="artikelrechts" /></p>
<p>Chibodia ist ein Verein, der Spendengelder f&#252;r Kinder in Kambodscha sammelt. Durch die gesammelten Gelder werden Kinderheime unterst&#252;tzt bzw. neu aufgebaut. Da der Verein von Freunden betrieben wird, die sich in Kambodscha ein Bild von der Situation gemacht haben, existieren keine hohen Verwaltungskosten. Jeder Cent kommt bei den Kindern an.<br />
Dazu ein Zitat von der Website von <a href="http://www.chibodia.org/" title="Chibodia e.V. - Freunde f&#252;r Kinder in Kambodscha">Chibodia e.V.</a>:</p>
<blockquote><p>Das Besondere an Chibodia ist, dass 100 % der F&#246;rder-Spendengelder im Land eingesetzt werden. Dieses ist durch ein besonderes, transparentes Spendensystem m&#246;glich: Unsere beiden Mitarbeiter und alle Verwaltungsausgaben werden von dem Kreis der aktiven Chibodia-Mitglieder getragen.  Somit kommt jeder weitere gespendete Euro  (z.B. F&#246;rdermitglieder, Einmalspenden, etc.) direkt bei den Kindern in Kambodscha an!</p></blockquote>
<p>Und eben dieser netter und zu unterst&#252;tzende Verein hat mit ehrenamtlichen Mitgliedern einen Band Contest auf die Beine gestellt, um noch mehr Spendengelder zu sammeln und so den Kindern helfen zu k&#246;nnen.<br />
Jede Band, die mitmachen m&#246;chte, schickt Ihren Song an Chibodia. Die gesammelten Werke werden dann im Chibodia YouTube Channel online gestellt. Vom 10. Mai bis zum 31. Mai werden dort alle Bandvideos zu sehen sein. Die Top 20 werden anschlie&#223;end von der die Chibodia Jury ausgew&#228;hlt. Das Finale findet dann im MUK in Gie&#223;en statt.<br />
Und die Gewinner bekommen den Hammerpreis schlechthin: F&#252;nf Tage Musikproduktion im <a href="http://www.baeng.com/" title="B&#196;NG">B&#196;NG Tonstudio</a>.<br />
Alle weiteren Infos zum Contest entnehmen die Interessierten Band bitte der dazugeh&#246;rigen Microsite des <a href="http://www.chibodia.org/1/contest/">Chibodia Band Contest</a>.</p>
<p>Bitte verbreitet diese Nachricht auf Eurem Blog oder bei twitter. Das Ganze ist eine tolle Aktion und es lohnt sich, daf&#252;r Werbung zu machen.</p>
<p><object type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="350" data="http://www.youtube.com/v/8qtVurriOJA"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/8qtVurriOJA" /><param name="quality" value="high" />Medium: www.youtube.com</object>
<br />Link: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=8qtVurriOJA">www.youtube.com</a></p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2008 by <a href="http://www.mrjonestimes.de/" title="Mr. Jones Times">Mr. Jones Times</a> (digitalfingerprint: 55cd6e83eae65b9dbc6bee51dab34acf)</small>]]></content:encoded>
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		<title>U2 sind wieder am Horizont</title>
		<link>http://www.mrjonestimes.de/2009/03/14/u2-sind-wieder-am-horizont/</link>
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		<pubDate>Sat, 14 Mar 2009 15:37:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sasch</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
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		<category><![CDATA[neues Album]]></category>
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Vor tats&#228;chlichen 33 Jahren entstand eine Band in Dublin, die unter dem Namen „Feedback“ erste Gehversuche in dem Bereich Rock n’ Roll unternahm. Doch unter diesem Namen, wie auch unter dem zweiten „The Hype“ sollte sie nicht zu Weltruhm aufsteigen. U2 war es dann, mit dem man eine Karriere startete, die diese Gruppe junger Musiker [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img id="artikelrechts" src="http://www.mrjonestimes.de/wp-content/themes/mimbo2.2/images/artikel/u2_bono.jpg" alt="U2 Bono" align="right" /></p>
<p class="MsoNormal">Vor tats&#228;chlichen 33 Jahren entstand eine Band in Dublin, die unter dem Namen „Feedback“ erste Gehversuche in dem Bereich Rock n’ Roll unternahm. Doch unter diesem Namen, wie auch unter dem zweiten „The Hype“ sollte sie nicht zu Weltruhm aufsteigen. U2 war es dann, mit dem man eine Karriere startete, die diese Gruppe junger Musiker zur heutigen gr&#246;&#223;ten Rockband der Welt machte. 1983 folgten schlie&#223;lich die ersten Hits „New Years Day“ und „Sunday Bloody Sunday“. Im Folgejahr erschien „The Unforgettable Fire“ mit dem Welthit „Pride (In The Name Of Love)“. Politische Texte (die genannten Hits hatten allesamt einen politischen Hintergrund), Engagement gegen Unterdr&#252;ckung und f&#252;r Menschenrechte waren bereits von Beginn an ein gro&#223;es Thema f&#252;r U2, insbesondere f&#252;r den S&#228;nger Bono Vox. Beim Live Aid-Konzert 1985, das zur Bek&#228;mpfung der Hungersnot in &#196;thiopien aufrief, wurde U2 vor einem Millionenpublikum zu Stars. Den eigenen Meilenstein lieferten Bono, Larry Mullen, The Edge und Adam Clayton 1987 ab. „The Joshua Tree“ geh&#246;rt wohl zu den 100 besten Alben, die jemals erschienen. Alle Singleauskopplungen daraus (z.B.: „With Or Without You“, “I Still Haven’t Found What I’m Looking For” und “Where The Streets Have No Name”) wurden zu gro&#223;en Hits die heute zum festen Bestandteil der popul&#228;ren Musikgeschichte geh&#246;ren. Nach einigen Stilwechsel und weiteren Erfolgen in den Folgejahren kamen sie 1998 zum Rock zur&#252;ck. „All That You Can’t Leave Behind“ hie&#223; der Longplayer aus diesem Jahr. Insgesamt brachte U2 13 Alben heraus, vielf&#228;ltig, kraftvoll und immer mit gro&#223;en &#220;berraschungen.</p>
<p class="MsoNormal">Seit zwei Wochen nun ist das neue Album auf dem Markt &#8230; und sie &#252;berraschen immer noch. „No Line On The Horizon”. Der Titelsong ist zugleich Opener des Albums und l&#228;sst einem vor Staunen den Mund aufklappen. Ein Rocker mit einem schier unglaublich kr&#228;ftigen Gesang von Bono. Man fragt sich wo die Band nach diesen vielen Jahren noch immer diese Power her nimmt. Die Mischung aus Radiotauglichkeit und Innovation macht diesen Song aus. Obwohl es neu klingt ist U2 eindeutig zu erkennen. Gerade das ist das &#220;berraschende. Beim ersten H&#246;ren denkt man: „Das ist doch U2! Das ist ja Hammer!“ Es ist klar, warum Kritiker auf der ganzen Welt vor Lob geradezu explodieren.</p>
<p class="MsoNormal">Das gleiche gilt f&#252;r den zweiten Song des Albums: „Magnificent“. Der Beginn geradezu &#252;berw&#228;ltigend, entwickelt sich der Track zu einem klassischen U2-Song, der stark an „The Joshua Tree“-Zeiten erinnert. Dennoch frisch arrangiert mit einer sch&#246;nen Melodie und ebenso &#252;berzeugendem Gesang.</p>
<p><img id="artikellinks" src="http://www.mrjonestimes.de/wp-content/themes/mimbo2.2/images/artikel/u2_bono2.jpg" alt="U2 Bono" align="left" /></p>
<p class="MsoNormal">Bei „Moment Of Surrender“ ist es wieder Bono, der gesanglich unglaublich stark den Titel tr&#228;gt. Eine Fast-Ballade die ganz auf Bonos Gesang zugeschnitten ist. Man fragt sich ob er diesen Song auf der B&#252;hne auch so hinbekommt. In den letzten Jahren hatte er doch bei Live-Auftritten bei einigen seiner alten Hits ein paar Probleme in die gleichen stimmlichen H&#246;hen wie damals zu kommen. Doch auf CD klingt er g&#246;ttlich.</p>
<p class="MsoNormal">Beim „Unknown Caller“ mischen sich verschiedene Stile und Anleihen anderer Bands. Ein wenig Beatles, ein wenig Genesis, doch eindeutig U2. Das Schlagzeugspiel von Larry Mullen l&#228;sst aufhorchen und The Edge mischt die „U2-Gitarre“ mit anderen. Ein abwechslungsreiches St&#252;ck. Qualitativ auf h&#246;chstem Niveau.</p>
<p class="MsoNormal">Unglaublich gut auch „I Go Crazy If I Don’t Go Crazy Tonight“. Zuerst war ich an “Where The Streets Have No Name” erinnert, doch je l&#228;nger der Song l&#228;uft um so mehr gleitet er in eine schnelle Nummer im typischem U2-Sound. Das hei&#223;t jedoch nichts Schlechtes. Im Gegenteil! Hier k&#246;nnen sich einige Newcomer-Bands, die mit Eintagsfliegen die Charts unsicher machen, eine ganz fette Scheibe abschneiden.</p>
<p class="MsoNormal">Die erste Singleauskopplung „Get On Your Boots” hingegen ist so untypisch U2, dass es einem die Sprache verschl&#228;gt. Ein verr&#252;ckter Song bei dem man nicht wei&#223; wo man landet. Man sucht eine bekannte Linie, doch in Strophe, Refrain, Strophe, Refrain, Br&#252;cke scheint man nur musikalisches Wirrwarr wahrzunehmen, zusammengeschwei&#223;t durch Rockgitarre und Bono. Es ist Hammer!</p>
<p class="MsoNormal">Auch „Stand Up Comedy“ l&#228;sst dem H&#246;rer keine Pause. Die Gitarre rockig aber nicht schwerf&#228;llig. Geradezu leichtf&#252;&#223;ig t&#228;nzelt die Band durch den Song, ein H&#246;rvergn&#252;gen. Was haben die vier &#228;lteren Herren genommen um so gut zu sein? Fast be&#228;ngstigend.</p>
<p class="MsoNormal">Der Anfang von „Fez-Being Born“ holt uns schlie&#223;lich wieder etwas auf die Erde zur&#252;ck. Ein experimenteller Beginn, der schlie&#223;lich nach ca. einer Minute wieder in U2 m&#252;ndet. Zwar rockig, zwar kraftvoll, dennoch ein wenig beruhigend nach der bisherigen Achterbahnfahrt des Albums. Auch Bono erscheint hier etwas zur&#252;ckhaltender als ob er Kraft tankt f&#252;r den Rest des Albums.</p>
<p class="MsoNormal">Mit „White As Snow“ wird es ganz ruhig. Passend zum beeindruckenden Text schafft U2 hier eine Ballade die so ganz anders ist als zum Beispiel das ber&#252;hmte „One“. Dennoch mitrei&#223;end. Es packt den H&#246;rer, G&#228;nsehautgarantie. Danke Bono</p>
<p class="MsoNormal">Ein “Fast-Schlagzeug-Solo” am Anfang von „Breathe“ zeigt dass Larry Mullen noch Feuer unter dem Hintern hat. Gesanglich erinnert der Song etwas an Bob Dylan. Ein Sprechgesang von Bono, auch eher selten. Schnell ist der Song. Abwechslungsreich und &#252;berraschend. Wirklich gelungen.</p>
<p class="MsoNormal">„Cedars of Lebanon“ verabschiedet uns von „No Line On The Horizon“. Politisch und eindringlich. Bono klingt etwas predigend. Er erz&#228;hlt uns eine Geschichte und man h&#246;rt gebannt zu. Musikalisch nicht das st&#228;rkste St&#252;ck, doch darauf kommt es hier nicht an. Die Geschichte ist es die uns fesselt.</p>
<p class="MsoNormal">Zusammenfassend ist ein Superlativ angebracht. Ein Meilenstein f&#252;r U2. F&#252;r mich das Album des Jahrzehnts. Nichts hat mich in den m&#252;den 2000er Jahren musikalisch so vom Hocker gerissen wie „No Line On The Horizon“. Selbst f&#252;r Leute die keinen Rock m&#246;gen ist dieses Werk ein H&#246;rgenuss. Die &#196;lteren unter uns schwellen stolz die Brust und denken „Die Helden unserer Jugend sind noch immer stark“ und f&#252;r die J&#252;ngeren sei gesagt: H&#246;rt euch dieses U2-Album an und seit ebenso stolz in einer Zeit zu leben, in der U2 kein Abklatsch ihrer alten Erfolge sind, sondern am Puls der popul&#228;ren Musik mitwirken. W&#228;hrend Britney mopsgleich &#252;ber die B&#252;hnen der Welt t&#228;nzelt und Eminem mit peinlichen Texten Kopfsch&#252;tteln verursacht, zeigt eine Band aus den l&#228;ngst vergangenen 80er Jahren, dass Qualit&#228;t auch immer wieder in neuem Gewand daherkommen kann. Es geht noch was! Gratulation an U2.</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/shelbob/19488398/">Bilder von Janesalive von Flickr</a> unter folgender <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/deed.de">Lizenz</a> und von <a href="http://www.flickr.com/photos/elicrisko/59105654/">elicrisko von Flickr</a> unter folgender <a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.de">Lizenz</a></p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2008 by <a href="http://www.mrjonestimes.de/" title="Mr. Jones Times">Mr. Jones Times</a> (digitalfingerprint: 55cd6e83eae65b9dbc6bee51dab34acf)</small>]]></content:encoded>
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		<title>Wer &#8220;Jones&#8221; hei&#223;t: Bitte zum Comeback melden!</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Jan 2009 19:45:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sasch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[ Nat&#252;rlich ist dem Musikmagazin „Mr. Jones Times“ das Comeback zweier besonderer Musiker ein Artikel des Monats wert. Musiker, die auch „Jones“ hei&#223;en.
Zum einen ist da Grace Jones, die nach 20 Jahren erstmalig wieder ein Album vorlegt. Zum anderen k&#246;nnen wir uns &#252;ber das Comeback von „The Tiger“ Tom Jones freuen. Seine markante Stimme tr&#228;gt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal"><img id="artikelrechts" src="http://www.mrjonestimes.de/wp-content/themes/mimbo2.2/images/artikel/gracejones.jpg" alt="Grace Jones" align="right" /> Nat&#252;rlich ist dem Musikmagazin „Mr. Jones Times“ das Comeback zweier besonderer Musiker ein Artikel des Monats wert. Musiker, die auch „Jones“ hei&#223;en.</p>
<p class="MsoNormal"><span>Zum einen ist da Grace Jones, die nach 20 Jahren erstmalig wieder ein Album vorlegt. Zum anderen k&#246;nnen wir uns &#252;ber das Comeback von „The Tiger“ Tom Jones freuen. Seine markante Stimme tr&#228;gt ihn seit &#252;ber vier Jahrzehnten durch eine unglaubliche Musikkarriere. Dieser Artikel wird nicht ausf&#252;hrlich auf die neuen Alben eingehen, sondern vielmehr versuchen die beiden Jones&#8217; gegeneinander zu stellen.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Beginnen wir mit Grace Jones. Einst war sie eine Schwulenikone der New Yorker Club-Szene der 70er Jahre. Heute mit 60 scheint sie f&#252;r viele J&#252;ngere ein Wesen aus einer anderen Welt zu sein. Ihre extravagante Kleidung und eigent&#252;mlicher Lebensstil ist ein &#220;berbleibsel des Glamour vergangener Zeiten. „Slave To The Rhythm“ war ihr gr&#246;&#223;ter Hit und selbst als Bond-Girl setzte sie Ma&#223;st&#228;be.</span></p>
<p><img id="artikellinks" src="http://www.mrjonestimes.de/wp-content/themes/mimbo2.2/images/artikel/tomjones.jpg" alt="Tom Jones" align="left" /></p>
<p class="MsoNormal"><span>Tom Jones hingegen war eher bodenst&#228;ndiger. Als Staubsaugervertreter wurde er nicht gl&#252;cklich und begann schon in den fr&#252;hen 60er Jahren mit Gesang. Ihn zeichnete stets der unverwechselbare Klang seiner Stimme und der f&#252;r mich unergr&#252;ndliche Sex-Appeal aus. Seine musikalische Vielschichtigkeit hat ihm immer wieder Hits beschert, auch wenn sie manchmal etwas mit Peinlichkeit einher kamen. Denn mit 59 Jahren noch einen Song mit dem Titel „Sexbomb“ herauszubringen, lie&#223; wohl viele Luftnot bekommen. Er besingt in diesem Song zwar eine Frau mit dieser Bezeichnung doch uns allen war klar: Er meinte sich selbst damit.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Grace Jones wurde 1948 auf Jamaika geboren. Als Tochter eines Predigers wuchs sie in einer eher lockeren Atmosph&#228;re auf. Erst in der Mitte der 60er Jahre kam sie in das etwas „strengere“ New York. Als einzige schwarze Frau an der Highschool hatte sie es nicht gerade einfach, doch sie setzte sich durch, sie machte einfach was sie wollte.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Tom Jones, 8 Jahre &#228;lter, kam im beschaulichen Wales zur Welt. &#220;ber das biedere, monarchische Gro&#223;britannien der 40er Jahre ist man sicher im Bilde. Streng erzogen schlug er sich sp&#228;ter mit Gelegenheitsjobs durch. Musikalisch motiviert und beeinflusst wurde er von dem neu aufkommenden Sound der USA in den 50er Jahren. Elvis Presley, der sp&#228;ter auch mit Tom befreundet war, brachte eine regelrechte musikalische Revolution ins Rollen. Auch britische K&#252;nstler beeindruckten Tom, besonders wenn sie eine gro&#223;e Stimme hatten. Aber zu einem Rebell wurde Tom nie. Seine Songs waren eher beschwingter Soul.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Grace Jones hingegen wurde stark von der Disco-&#196;ra der 70er Jahre inspiriert. Auch ihre Stimme ist einpr&#228;gsam: dunkel, etwas rauchig und stets sexy eingesetzt. Ein bekanntes, fr&#252;hes St&#252;ck von ihr war „La Vie En Rose“. Im Gegensatz zu Tom setzte Grace musikalisch eher ruhigere Zeichen, brauste jedoch mit ihrem Lebensstil oft auf. Tom jedoch schrie sich so manches mal die Seele aus dem Hals. Tom w&#228;re es aber nie im Traum eingefallen so wie Grace in einem Gorilla-Kost&#252;m aufzutreten. F&#252;r ihn war ein schlichtes Hemd wichtiger. Allerdings muss man dabei erw&#228;hnen, dass er es oft ziemlich weit aufkn&#246;pfte um seine stark behaarte Brust zur Schau zu stellen. Selbst aus den Hosen lie&#223; er sich die Taschen entfernen um sie m&#246;glichst eng tragen zu k&#246;nnen. Kreischende, weibliche Fans dankten es ihm. Inzwischen ist er fast 70 Jahre alt und tr&#228;gt Anz&#252;ge. Grace jedoch beh&#228;ngt sich nach wie vor mit allem, was sie in die Finger bekommt.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span>„Hurricane“ hei&#223;t das neue Album von Grace Jones. Sehr bezeichnend f&#252;r sie selbst, auch wenn es eher schwach ausf&#228;llt. Bereits der erste Song „This is“ ist f&#252;r mich der H&#246;hepunkt des Albums. Der Rest ist eher eine G&#228;hn-Vorstellung und l&#228;sst die n&#246;tige Innovation deutlich vermissen. Jetzt wissen wir warum sie sich 20 Jahre Zeit gelassen hat: Ihr f&#228;llt nichts mehr ein.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Tom Jones aber brettert wieder richtig los. Er scheint mehr Energie als Grace zu besitzen. „24 Hours“ hei&#223;t die Scheibe und geht back to the roots. Frei von Peinlichkeiten, wie das einstige „Burning Down The House“, setzt er wie gewohnt auf seine m&#228;chtige Stimme und gute Rhythmen. Der Opener des Albums „I’m Alive“ erinnert uns daran, dass es ihn noch immer gibt und das st&#228;rkste St&#252;ck ist wohl „Feels Like Music“.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span> Wenn ich eine Empfehlung f&#252;r ein Album geben m&#252;sste, dann w&#252;rde ich Tom Jones nennen. Es ist einfach interessant den alten Tiger mit neuen Songs zu h&#246;ren. Grace Jones aber zieht mich mit ihrem Album nicht wirklich in ihren Bann. Lieber h&#246;re ich „Slave To The Rhythm“ und trauere ihren besseren Zeiten hinterher.</span></p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/loopzilla/2159658240/">Bild von LoopZilla von Flickr</a> unter folgender <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.de">Lizenz</a><br />
<a href="http://www.flickr.com/photos/lena/2226198483/">Bild von itzpapalotl von Flickr</a> unter folgender <a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.de">Lizenz</a></p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2008 by <a href="http://www.mrjonestimes.de/" title="Mr. Jones Times">Mr. Jones Times</a> (digitalfingerprint: 55cd6e83eae65b9dbc6bee51dab34acf)</small>]]></content:encoded>
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		<title>Aufstand der Alten</title>
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		<pubDate>Sat, 18 Oct 2008 15:14:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sasch</dc:creator>
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Wer glaubt, dass die aktuelle und moderne Pop- und Rockmusik von neuen Talenten getragen wird, der verf&#228;llt mit dieser Meinung langsam ins Hintertreffen. Das sogenannte „Frischfleisch“ in den Charts ist l&#228;ngst nicht mehr alleiniger Verfechter des Ruhms. Die Alten st&#252;rmen vermehrt nach vorn. Um zu verhindern, dass es sich hier um Gammelfleisch handelt, wird ordentlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.mrjonestimes.de/wp-content/themes/mimbo2.2/images/artikel/aufstandalten.jpg" alt="Schallplatte" align="right" id="artikelrechts" /></p>
<p>Wer glaubt, dass die aktuelle und moderne Pop- und Rockmusik von neuen Talenten getragen wird, der verf&#228;llt mit dieser Meinung langsam ins Hintertreffen. Das sogenannte „Frischfleisch“ in den Charts ist l&#228;ngst nicht mehr alleiniger Verfechter des Ruhms. Die Alten st&#252;rmen vermehrt nach vorn. Um zu verhindern, dass es sich hier um Gammelfleisch handelt, wird ordentlich mit plastischer Chirurgie oder Fitness-Programmen nachgeholfen. Und die Produkte der sogenannten „Alten“ zeigen ebenfalls, dass sie noch l&#228;ngst nicht ihren Schwung verloren haben. Tina Turner, Elton John, Paul McCartney, Madonna, Michael Jackson, inzwischen auch Metallica, von den Rolling Stones ganz zu schweigen, auch Queen ist zur&#252;ck &#8230; durch die Bank Musiker, die Altersm&#228;&#223;ig das Verfallsdatum des Jugendwahns l&#228;ngst &#252;berschritten haben, dominieren die Musikszene &#8230; in allen Sparten. Dabei kommt es gar nicht auf den Charterfolg an, sondern sie beeinflussen die verschiedenen musikalischen Stile mehr als irgendwelche One-Hit-Wonder, tolle Talente, von denen nach einem Jahr niemand mehr spricht. Auff&#228;llig ist der R&#252;ckgang der Karriere-Halbwertszeit von „Stars“ nach Ende der 80er Jahre. Fast bei allen Musikern, Bands, die in den 90er Jahren und danach erfolgreich wurden ist keine lange Ruhmesphase mehr gefolgt. Ich m&#246;chte nur einzelne Beispiele herausgreifen:<br />
Alanis Morissette gelang 1995 das damalig erfolgreichste Deb&#252;t-Album aller Zeiten. „Jagged Little Pill“ verkaufte sich rund 30 Millionen mal und war der Hit des Jahres. Songs wie „You Oughta Know”, “You Learn”, “Hand In My Pocket” und das unschlagbare “Ironic” pr&#228;gten diese Jahre. Sie ist eine gro&#223;artige S&#228;ngerin, schreibt ihre Songs mit beeindruckenden Texten selbst und besitzt eine gro&#223;e B&#252;hnenpr&#228;senz. Heute, 13 Jahre und einige Alben sp&#228;ter, ist es stiller, fast zu still um sie geworden. Ihren nachfolgenden Alben hatten zwar auch Erfolg, doch aus dem &#246;ffentlichen Bewusstsein verschwand sie weitestgehend. &#220;berlegen wir uns folgendes Szenario: In einer deutschen Stadt finden morgen Abend gleichzeitig zwei Konzerte statt. Eins mit Alanis Morissette, und das andere, sagen wir mal mit Eric Burdon. Ich wette, dass dem Konzert mit Eric Burdon mehr &#246;ffentliche Aufmerksamkeit zuteil w&#252;rde. Zu Alanis gehen mehr Leute, aber &#252;ber Burdon w&#252;rde mehr berichtet werden. Dieser &#228;ltere Herr hatte zwar seit &#252;ber 30 Jahren keinen Hit mehr, doch sein Song „The House Of The Rising Sun“ von 1964 kennt noch immer jeder. Wird das bei „Ironic“ in 30 Jahren auch noch so sein? Burdons musikalisches Schaffen hat sich in das Gehirn eingebrannt. Er hat Dinge bewegt. Der Auftritt von einem inzwischen 66 Jahre altem Paul McCartney bei einer Verleihung des American Music Awards w&#228;re der H&#246;hepunkt des Abends .. selbst wenn vor ihm Justin Timberlake, Kid Rock und 50 Cent auftreten w&#252;rden. Tina Turner f&#252;llt Stadien mit zarten 69 Jahren, und das Publikum besteht aus allen Altersschichten. Von jung bis alt. The Rolling Stones befinden sich in einer weltweiten Monster-Karriere, seit &#252;ber 40 Jahren. Der 61j&#228;hrige Gitarrist der „Stones“, Ron Wood,  ist dabei das j&#252;ngste Mitglied. Auch Metallica kann als Beispiel dienen. Gegr&#252;ndet wurde diese Band bereits vor 27 Jahren, das Deb&#252;t-Album erschien 1983, der erste Mega-Erfolg „Master Of Puppets“ war 1985. Medien und Fans &#252;berschlagen sich, wenn Metallica ein neues Album herausbringt (wie gerade geschehen) und der 45j&#228;hrige Frontmann James Hetfield ist wild und rau wie eh und je.<br />
Auf einem anderen Musiksektor ist Depeche Mode noch immer ein Knaller. Gegr&#252;ndet vor 28 (!!!) Jahren beginnen sie gerade wieder eine Welttournee. Sie schwimmen auf der Erfolgswelle ganz oben. Der S&#228;nger der Band, Dave Gahan, ist auch schon 46 Jahre alt. Andere sind in diesem Alter bereits Gro&#223;vater.<br />
Auch Madonna, inzwischen 50 Jahre alt, beherrscht noch immer die internationale Musikszene.<br />
Ich frage mich, ob in 25 Jahren noch jemand wei&#223; wer Eminem war?<br />
Woran liegt das? War das Ende der 80er Jahre ein Schwellenpunkt in der internationalen Musikentwicklung? Ich sage ja und behaupte wir leben im Untergang der Pop-Kultur. Daf&#252;r gibt es mehrere Gr&#252;nde.<br />
Bereits zu Mitte der 50er Jahre &#228;nderte sich das Gesicht der modernen Musik. K&#252;nstler wie Bill Haley und Elvis Presley f&#252;hrten einen neuen Musikstil ein, auf den sich in den folgenden Jahrzehnten nahezu alles aufbaute was wir heute in den Charts finden k&#246;nnen. Wenige Urgesteine sind in den Charts sogar noch &#252;brig geblieben. Cliff Richard gelang 1959 sein erster Nummer 1 Hit mit „Living Doll“ und ist bis heute auch mit Chartplatzierungen vertreten&#8230;bereits in sechs verschiedenen Jahrzehnten&#8230;das siebte folgt bestimmt.<br />
In den 60ern baute der Beat und der Rock auf dem Rock n Roll der 50er Jahre auf. In den 70er Jahren f&#228;cherte sich der Musikmarkt auf durch die Erfindung des Keyboards ende der 60er und die Einbeziehung elektronischer Kl&#228;nge. Pink Floyd begannen und Kraftwerk f&#252;hrte es weiter. Daraus folgte Disco, in den 80ern (Synthie)-Pop, in den 90ern Techno mit all seinen Aufspaltungen. Im rockigen Bereich wurde es immer h&#228;rter. Auf Rock folgte der Hard Rock und Punk der 70er, Heavy Metal wurde in den 80er Jahren erfolgreich. In den 90er Jahren folgte noch mit kurzer Lebenszeit Grunge und Crossover. Den Rap d&#252;rfen wir nicht vergessen. Enstehend in den 70er Jahren schien er wieder etwas v&#246;llig neues zu sein und ist bis heute (Hip Hop) erfolgreich.<br />
Zu fr&#252;heren Zeiten war es f&#252;r viele wesentlich einfacher auf dem Musikmarkt Fu&#223; zu fassen. Neue Ideen waren haufenweise vorhanden. Wegbereiter f&#252;r musikalische Entwicklungen wurde man schnell. Schl&#252;sselzeit f&#252;r Innovation in der modernen Musik waren wohl die 60er Jahre. M&#246;chte man heute als Musiker erfolgreich sein sind die Chancen weitaus geringer. Die Musikindustrie ist h&#228;rter geworden und die Suche nach etwas Neuem bleibt oft erfolglos.<br />
Was brauchen wir? Ich w&#252;rde sagen die Erfindung einer v&#246;llig neuen Musikrichtung. Da sie aber noch nicht erfunden wurde kann auch keiner, ich am allerwenigsten sagen, was das sein k&#246;nnte. Eine neue, musikalische Revolution wie in den 50er Jahren ist dringend erforderlich.<br />
Alte Legenden zu bejubeln ist zwar sehr angenehm, aber f&#252;r die Zukunft wird das nicht mehr ausreichen. Oder sollen die Stones noch einmal 40 Jahre weitermachen?</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/pokpok/466946915/">Bild von pokpok313 von Flickr</a> unter folgender <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.de">Lizenz</a></p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2008 by <a href="http://www.mrjonestimes.de/" title="Mr. Jones Times">Mr. Jones Times</a> (digitalfingerprint: 55cd6e83eae65b9dbc6bee51dab34acf)</small>]]></content:encoded>
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		<title>Klub 27 &#8211; Mythos oder Spinnerei?</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Aug 2008 18:04:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sasch</dc:creator>
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Viel ist bereits &#252;ber den Club 27 geschrieben worden, doch nie fand ich eine komplette Liste aller Mitglieder. Entweder fehlten einige wichtige Musiker oder es standen falsche Namen dabei.
Was ist der Club 27? Er ist kein M&#228;rchen sondern ein auff&#228;lliges Ph&#228;nomen, das zu Beginn der 70er Jahre entdeckt wurde. Als Club 27 (oder auch 27 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.mrjonestimes.de/wp-content/themes/mimbo2.2/images/artikel/klub27.jpg" alt="Klub 27" align="right" id="artikelrechts" /></p>
<p>Viel ist bereits &#252;ber den Club 27 geschrieben worden, doch nie fand ich eine komplette Liste aller Mitglieder. Entweder fehlten einige wichtige Musiker oder es standen falsche Namen dabei.<br />
Was ist der Club 27? Er ist kein M&#228;rchen sondern ein auff&#228;lliges Ph&#228;nomen, das zu Beginn der 70er Jahre entdeckt wurde. Als Club 27 (oder auch 27 Club) bezeichnet man die Gemeinschaft der Pop- und Rock-Musiker, die im Alter von 27 Jahren verstarben. Im ersten Augenblick k&#246;nnte man denken es sei eine Erfindung von windigen Journalisten, die mal wieder eine nette Story f&#252;r ihr Blatt zimmern wollten. Doch wenn man sich die lange Liste der Mitglieder des Club 27 anschaut kommt man zu der Erkenntnis, dass ein Leben als Star-Musiker oft bis zum 30. Lebensjahr so anstrengend und exzessiv sein kann, dass es dazu f&#252;hrt das Leben zu verlieren. Erfolg fordert seinen Tribut, das sehen wir bis heute. Drogen, Alkohol, Sex&#8230; Erfolg macht s&#252;chtig und kann auch das Ende bedeuten. Psychisch und physisch verlangt der Titel &#8220;Superstar&#8221; viel ab.<br />
Als „Gr&#252;ndungsmitglied“ des Club 27 wird Brian Jones angesehen. Als Gitarrist der Rolling Stones wurde er weltber&#252;hmt. Bei den Fans hatte er stets eine wichtige Stellung in der Band, doch in Wirklichkeit verlor sich sein Einflu&#223; auf die Musik der Stones mehr und mehr. Mick Jagger, Keith Richards und Charlie Watts beschlossen Jones aus der Gruppe zu entfernen. Bis heute wird Jagger nachgesagt er sei neidisch auf Brian Jones&#8217; Ansehen bei den Fans gewesen. Brian Jones wurde kaltgestellt, mit Geld abgefunden. Keine vier Wochen nach der offiziellen Trennung von der Band ertrank Brian Jones aus bis heute ungekl&#228;rter Ursache in seinem Swimmingpool. Nat&#252;rlich gibt es viele Ger&#252;chte dar&#252;ber. Es geht von Drogeneinfluss bis Mord. So soll zum Beispiel der Bauunternehmer Frank Thorogood kurz vor seinem eigenen Tod den Mord an Brian Jones gestanden haben. Thorogood war am Todestag von Jones in dessen Haus zu Gast und soll sich allein mit Jones im Swimmingpool befunden haben, als dieser ertrank. Motiv k&#246;nnte geschuldetes Geld gewesen sein. Belegt ist davon nichts au&#223;er der Tatsache: Brian Jones war 27 Jahre alt als er am 2. Juli 1969 starb.</p>
<p>Jimi Hendrix war einer der ber&#252;hmtesten Gitarristen der Rock-Geschichte. Sein mitrei&#223;endes Gitarrenspiel, der unverwechselbare Gesang und seine damals skandal&#246;sen B&#252;hnenauftritte machten ihn bereits zu Lebzeiten zu einer der aufsteigenden Legenden des neuen Musikstils der sich &#8220;Rock&#8221; nannte.  Ber&#252;chtigt wie seine Musik war auch sein Lebenswandel. Alkohol floss in Str&#246;men und Drogen geh&#246;rten zur Grundnahrung. Pers&#246;nlichkeitswandlungen geh&#246;rten ebenso zu Jimi Hendrix wie auch am Ende die negativen Auswirkungen seines Drogenkonsums auf seine Konzerte. Am Morgen nach einer Konzertnacht verstarb Hendrix in einem Londoner Hotelzimmer, in dem er die Nacht mit seiner Freundin verbrachte. Die Autopsie ergab Erbrochenes in seiner Lunge und Schlaftmittel und Alkohol im Blut. Das Ende von Hendrix war absehbar, doch nat&#252;rlich gab es auch hier Ger&#252;chte es sei Mord gewesen. Aber auch die Wiederaufnahme der polizeilichen Ermittlungen, 23 Jahre sp&#228;ter, ergab kein Fremdeinwirken. An seinem Todestag, den 18. September 1970, war Jimi Hendrix 27 Jahre alt.</p>
<p>Die Welt trauerte noch um Hendrix als Janis Joplin nur 16 Tage sp&#228;ter folgte. Sie geh&#246;rte auch zu den Ikonen der Hippie-Zeit und lebte die Parole &#8220;Sex &#038; Drugs &#038; Rock &#8216;n&#8217; Roll&#8221; voll aus. Begnadet war ihre Stimme und ihre Aura, doch innerlich war sie zerrissen, unzufrieden und depressiv. Heroin, Kokain, Alkohol&#8230; eigentlich alle Drogen die zur Verf&#252;gung standen konsumierte sie exzessiv. Auch sie wurde schlie&#223;lich in einem Hotelzimmer tot aufgefunden, am 4. Oktober 1970. Wie alt sie wohl war? Richtig: 27 Jahre!</p>
<p>Jim Morrison wurde von vielen Menschen als Gott angesehen. Seine Texte und sein Gesang machten seine Band The Doors zu einer bis heute unerreichten Musikgruppe, die sich auf der B&#252;hne auch als Rocktheater verstand. Erfolg, Wahnsinn, Genialit&#228;t und Skandale pr&#228;gten das kurze Leben einer Ausnahmefigur in der Musikgeschichte. Sein Selbstzweifel war stets Nahrung f&#252;r seine Texte, seine Perfomance aber auch f&#252;r seine Verfehlungen. Er agierte immer am Rande des &#8220;guten Geschmacks&#8221; und provozierte. Ob er nun in dem Song &#8220;The End&#8221; davon erz&#228;hlte wie er seine Mutter ficken will, oder bei einem Konzert auf offener B&#252;hne seinen Schwanz aus der Hose holte &#8230; er spaltete die junge Generation, die ihn g&#246;ttlich fand, von der &#228;lteren Generation, die von Morrison geschockt war. Auch Jim Morrison konsumierte die h&#228;rtesten Drogen und Unmengen von Alkohol. Am Ende seines Lebens war er von einem bildh&#252;bschen Mann zu einem aufgequollenen Untier mutiert. Auch sein Ende war in gewisser Weise abzusehen. &#220;ber seinen Tod jedoch gibt es bis heute widerspr&#252;chliche Aussagen. Offiziell hei&#223;t es, seine Lebesgef&#228;hrtin h&#228;tte ihn am 3. Juli 1971 tot in der Badewanne ihrer Pariser Wohnung aufgefunden. 2007 erschien jedoch das Buch einer Pariser Nachtclubbesitzers und dieser behauptet darin, Morrison sei bereits in diesem Nachtclub auf der Toilette verstorben und nachtr&#228;glich in die Wohnung seiner Lebensgef&#228;hrtin gebracht worden. Daran beteiligt war angeblich auch Marianne Faithfull. Warum fragt man sie nicht einfach ob das stimmt? Es stimmt allerdings, dass Jim Morrison zum Zeitpunkt seines Todes 27 Jahre alt war.</p>
<p>Es folgten im Laufe der Jahre weitere Musiker, die man diesem Club 27 zurechnen kann. Das prominenteste Beispiel der letzten Jahre war unzweifelhaft Kurt Cobain. Seine Band Nirvana geh&#246;rte zu den Begr&#252;ndern des &#8220;Grunge&#8221; und lieferte mit dem Album &#8220;Nevermind&#8221; und dem daraus erschienenen Song &#8220;Smells Like Teen Spirit&#8221; die Hymne einer ganzen Generation. Ablehnung des Establishment, Ablehnung von Kommerz und Konsum waren einige der Aussagen des Lebens und musikalischen Wirkens Cobains. Er geh&#246;rte zu der Art Musiker, die in diesem Artikel bereits beschrieben wurden. Mega-Erfolg aber innerlich zerrissen, depressiv, zweifelnd an sich und der Welt. Seine Heroin-Sucht mag nur ein Ausdruck daf&#252;r gewesen sein. Ein chronisches Magenleiden und der Griff zum Alkohol war ebenso Ausdruck psychischer Belastungen. Eine dreifache &#220;berdosis Heroin und der Kopfschuss aus einer abges&#228;gten Schrotflinte war schlie&#223;lich das Ende Cobains. Ob es Selbstmord war wird zwar angenommen, doch auch hier blieben offene Fragen. Warum wird Cobain erst drei Tage nach der Vermisstenanzeige seiner Mutter in der Garage seines Hauses gefunden? Wie kann es sein, dass man nach einer starken Dosis Heroin, die zu sofortigen Bewusstseinsverlust f&#252;hren m&#252;sste, noch in der Lage ist sich eine Schrotflinte vor den Kopf zu halten und abzudr&#252;cken? Warum gaben die anderen Bandmitglieder von Nirvana erst f&#252;nf Jahre sp&#228;ter bekannt, dass sich die Band bereits vor dem Tod Cobains aufl&#246;ste? Welche Rolle spielte Cobains Frau Courtney Love in dieser ganzen Geschichte? Eine Frage ist jedoch beantwortet: Die Frage nach Cobains Alter. Er war 27 Jahre alt, als er am 5. April 1994 starb.</p>
<p>Ich habe lange recherchiert um eine m&#246;glichst vollst&#228;ndige Liste der Mitglieder des Club 27 zu erstellen, chronologisch nach Sterbedatum. Musiker wie Shannon Hoon oder Jeff Buckley geh&#246;ren nicht dazu, weil sie j&#252;nger oder &#228;lter waren.</p>
<p>Hier nun die Liste:</p>
<p>Louis Chauvin, 1881-1908, afrikanisch-amerikanischer Ragtime-Musiker</p>
<p>Robert Leroy Johnson, 1911-1938, Bluesmusiker</p>
<p>Jesse Belvin, 1932-1960, R&#038;B Musiker und Komponist</p>
<p>Rudy Lewis, 1937-1964, Mitglied der R&#038;B Gruppe „The Drifters“</p>
<p>Malcolm Hale, 1941-1968, Mitglied der amerikanischen Folk-Rock Band „Spanky &#038; Our Gang“</p>
<p>Brian Jones, 1942-1969, Gitarrist „The Rolling Stones“</p>
<p>Alan „Blind Owl“ Wilson, 1943-1970, Mitglied der amerikanische Blues-Band „Canned Heat“</p>
<p>Jimi Hendrix, 1942-1970, Blues- und Rockmusiker, Gitarrist, S&#228;nger</p>
<p>Janis Joplin, 1943-1970, amerikanische S&#228;ngerin und Songwriterin</p>
<p>Jim Morrison, 1943-1971, S&#228;nger und Songwriter der amerikanischen Rockband „The Doors“</p>
<p>Arlester „Dyke“ Christian, 1943-1971, S&#228;nger der Buffalo Band “Dyke &#038; The Blazers”</p>
<p>Les Harvey, 1945-1972, Gitarrist der schottischen Rockband „Stone The Crows“</p>
<p>Ron “Pigpen” McKernan, 1945-1973, Musiker und S&#228;nger der Gruppe “The Grateful Dead“</p>
<p>Roger Durham, 1946-1973, Percussionist der R&#038;B, Funk und Soul Gruppe „Bloodstones“</p>
<p>Dave Alexander, 1947-1975, Bassist der Protopunk-Band „The Stooges“</p>
<p>Pete Ham, 1947-1975, S&#228;nger, Songwriter und Gittarist der walisischen Band „Badfinger“</p>
<p>Gary Thain, 1948-1975, Bassist der englischen Rockgruppe „Uriah Heep“</p>
<p>Helmut K&#246;llen, 1950-1977, S&#228;nger und Bassist der deutschen progressive-Rockband „Triumvirat“</p>
<p>Chris Bell, 1951-1978, S&#228;nger, Songwriter und Gitarrist der Power Pop-Gruppe „Big Star“</p>
<p>D. Boon, 1958-1985, Gitarrist und Vocalist der amerikanischen Punk Rock Band „Minutemen“</p>
<p>Pete de Freitas, 1961-1989, Schlagzeuger der Ban „Echo &#038; The Bunnymen“</p>
<p>Mia Zapata, 1965-1993, S&#228;ngerin der Seattle Punk Band „The Gits“</p>
<p>Kurt Cobain, 1967-1994, S&#228;nger, Gitarrist und Songwriter der Seattle Grunge und Rock Band „Nirvana“</p>
<p>Kristen Pfaff, 1967-1994, Bassistin der Seattle Band “Hole“</p>
<p>Fat Pat, 1970-1998, Rapper und Gr&#252;ndungsmitglied von „DJ Screw’s Screwed Up Click“</p>
<p>Freaky Tah, 1971-1999, New Yorker Hip Hop Musiker</p>
<p>Sean Patrick McCabe, 1973-2000, S&#228;nger der Punk Band “Ink &#038; Dagger”</p>
<p>Moses Taiwa Molelekwa, 1973-2001, S&#252;dafrikanischer Jazz-Pianist</p>
<p>Jeremy Michael Ward, 1976-2003, Gitarrist der Band “The Mars Volta”</p>
<p>Bryan Ottoson, 1978-2005, Gitarrist der Heavy-Metal Band “American Head Charge”</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/dave_mckeague/400392671/">Bild von medium as muse von Flickr</a> unter folgender <a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.de">Lizenz</a></p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2008 by <a href="http://www.mrjonestimes.de/" title="Mr. Jones Times">Mr. Jones Times</a> (digitalfingerprint: 55cd6e83eae65b9dbc6bee51dab34acf)</small>]]></content:encoded>
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		<title>Jeff Buckley / Grace</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Jun 2008 10:25:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sasch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel des Monats]]></category>
		<category><![CDATA[folk]]></category>
		<category><![CDATA[jeff buckley]]></category>
		<category><![CDATA[singer songwriter]]></category>

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		<description><![CDATA[
Es ist kein neues Album&#8230;aber eines der sch&#246;nsten die je erschienen sind.
Hier meine Liebeserkl&#228;rung an Jeff Buckley und das Album &#8220;Grace&#8221;:
Zur&#252;ckgelehnt im Sessel, den Raum abgedunkelt, laut aufgedreht: So sollte man dieses Album h&#246;ren.
Mit ruhiger Gitarre beginnt der erste Song „Mojo Pin“. Mit einer summenden Stimme zieht uns Buckley sofort in seinen Bann und der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.mrjonestimes.de/wp-content/themes/mimbo2.2/images/artikel/jeffbuckley.jpg" alt="Jeff Buckley" align="right" id="artikelrechts" /></p>
<p>Es ist kein neues Album&#8230;aber eines der sch&#246;nsten die je erschienen sind.<br />
Hier meine Liebeserkl&#228;rung an Jeff Buckley und das Album &#8220;Grace&#8221;:</p>
<p>Zur&#252;ckgelehnt im Sessel, den Raum abgedunkelt, laut aufgedreht: So sollte man dieses Album h&#246;ren.<br />
Mit ruhiger Gitarre beginnt der erste Song „Mojo Pin“. Mit einer summenden Stimme zieht uns Buckley sofort in seinen Bann und der langsame Tanz beginnt.<br />
„I&#8217;m lying in my bed, the blanket is warm<br />
This body will never be safe from harm<br />
Still feel your hair, black ribbons of coal<br />
Touch my skin to keep me whole”<br />
Sofort verliebt man sich in diesen Mann, der solch sch&#246;ne Zeilen mit seiner zarten Stimme singt. Langsam baut der Song sich auf&#8230;wird lauter&#8230;wilder&#8230;bis er zu einem regelrechten orgastischen Ende ansetzt&#8230;nach der die langsam ausklingende Ruhephase wieder eintritt.</p>
<p>„Grace“ ist der Titelsong des Albums, der nun folgt.<br />
„There&#8217;s the moon asking to stay<br />
Long enough for the clouds to fly me away<br />
Well it&#8217;s my time coming, I&#8217;m not afraid to die<br />
My fading voice sings of love,<br />
But she cries to the clicking of time<br />
Of time”<br />
Mit schnellen Gitarrenrhythmen und dem sch&#246;nen Gesang berauscht dieser Titel. Rockig und doch melodi&#246;s, eine Mischung die mich schon immer fasziniert hat. Ich wippe mit im Sessel&#8230;vor meinen Augen spielen sich wilde Szenen ab&#8230;Traumbilder&#8230;eingeschlichene Szenen&#8230;dazu die Stimme von Jeff die 100 Oktaven zu umfassen scheint.</p>
<p>„Last Goodbye“ ist ein Abschiedslied ganz besonders sch&#246;ner Form. Es ist nicht ein normaler Abschied, es ist der Letzte. Noch einmal die Aufforderung mich zu k&#252;ssen und dann zu gehen&#8230;f&#252;r immer.<br />
„This is our last goodbye<br />
I hate to feel the love between us die<br />
But it&#8217;s over<br />
Just hear this and then I&#8217;ll go<br />
You gave me more to live for<br />
More than you&#8217;ll ever know<br />
Kiss me, please kiss me<br />
But kiss me out of desire, babe, and not consolation<br />
You know it makes me so angry &#8217;cause I know that in time<br />
I&#8217;ll only make you cry, this is our last goodbye”<br />
Schade dass dieser Song nie ein Hit wurde, schade dass Buckley so unbekannt blieb&#8230;dieser Titel h&#228;tte ihm Millionen eingebracht. F&#252;r mich ist er einer der tragenden Songs dieses Albums.</p>
<p>„Lilac Wine“ ist ein alter Song von Nina Simone, den Jeff Buckley ohne Anflug von Peinlichkeit wundersch&#246;n darbringt. Da „Grace“ das einzige Album ist, das er zur G&#228;nze im Studio produzierte&#8230;und ihm eigene Kompositionen zur Fertigstellung fehlten nahm er auch gecoverte Songs auf diesen Longplayer. Die Auswahl der „geliehenen“ Songs ist gewagt aber perfekt gelungen.</p>
<p>„So Real“ ist f&#252;r mich der H&#246;hepunkt dieses Albums. Wenn man auf einen Song weinen m&#246;chte&#8230;dann sollte man diesen nehmen.<br />
„Love, let me sleep tonight on you couch<br />
And remember the smell of the fabric<br />
Of your simple city dress<br />
Oh&#8230; that was so real<br />
We walked around til the moon got full like a plate<br />
The wind blew an invocation and I fell asleep at the gate<br />
And I never stepped on the cracks &#8217;cause I thought I&#8217;d hurt my mother<br />
And I couldn&#8217;t awake from the nightmare that sucked me in and pulled me under<br />
Pulled me under<br />
Oh&#8230; that was so real<br />
I love you, but Ii&#8217;m afraid to love you<br />
I love you, but I&#8217;m afraid to love you”<br />
Es ist der gesamte Text des Liedes, dass so angenehm, so sensationell ist, dass es einem die Sprache verschl&#228;gt. Selbst das Get&#246;se im Mittelteil des Songs mit dem anschlie&#223;enden „I love you“ macht mich jedes Mal bewusstlos vor Staunen. Dieser Song ist „so real“, dass man nicht anders kann als ihn wieder und wieder zu h&#246;ren&#8230;</p>
<p>„Hallelujah“ ist das bekannteste St&#252;ck Buckleys, das in seiner Reinheit und Sch&#246;nheit un&#252;bertroffen ist. Mit einer einzigen Gitarre und seinem unglaublichen Gesang bringt er es fertig eine G&#228;nsehaut nach der anderen zu erzeugen. Leonard Cohen schrieb dieses St&#252;ck und ich habe nie die Originalversion davon geh&#246;rt&#8230;m&#246;chte ich auch nicht&#8230;niemals&#8230;sie w&#252;rde an Jeffs Version auf keinen Fall heranreichen. Ich bin nicht spirituell genug den Text wirklich in mich aufzunehmen&#8230;doch die Vortragsweise des Songs ersch&#252;ttert mich&#8230;wie kann ein Mann nur so sch&#246;n singen? Ich kann heute noch verstehen, dass ich mich mit Mitte 20 so stark in Jeff Buckley verliebte. Aber richtig verliebte. Es war keine Schw&#228;rmerei wie man es bei Jugendlichen kennt&#8230;nein: es war echte Liebe. Ich sah Bilder von Jeff, h&#246;rte seine Stimme, seine Texte, seine Musik&#8230;und es war um mich geschehen. Ich tr&#228;umte nachts von ihm, ich dachte am Tag an ihn. Bis ich mich schlie&#223;lich hinsetzte und einen langen Brief an ihn schrieb. Mit meinem damals noch holprigen englisch schrieb ich die Liebe aus mir heraus&#8230;lobte ihn&#8230;gestand ihm meine Liebe und lud ihn nach Deutschland ein. Diesen Mann zu treffen w&#228;re mit Sicherheit der bedeutendste Moment meines Lebens gewesen. Selbst wenn er mich nicht besuchen w&#252;rde&#8230;eines Autogramms war ich mir sicher. Ob auf mein Brief eine Antwort kam? Dazu sp&#228;ter&#8230;zuerst die letzten T&#246;ne von „Hallelujah“ die ich h&#246;re, w&#228;hrend ich diese Zeilen schreibe&#8230;</p>
<p>Eine Weingarantie bietet auch der n&#228;chste Song: „Lover, You Should’ve Come Over“. Der perfekte Song zu meinen Gef&#252;hlen f&#252;r ihn. Ja bitte, komm &#252;ber den gro&#223;en Teich zu mir, mein Liebster, und mache mich gl&#252;cklich mit deinem Gesang, mit deinem L&#228;cheln&#8230;sei einfach nur da.<br />
“So I&#8217;ll wait for you&#8230; and I&#8217;ll burn<br />
Will I ever see your sweet return<br />
Oh will I ever learn<br />
Oh lover, you should&#8217;ve come over<br />
&#8216;Cause It&#8217;s not too late”<br />
Doch…es war zu sp&#228;t…mein Brief erreichte ihn nicht mehr. Nur dieser Song, den ich immer wieder sang, brennend vor Sehnsucht, wartend darauf, dass er meine Schulter, meine Nacken k&#252;sst. Ich war und bin mir sicher&#8230;diesen Song hat er nur f&#252;r mich gesungen. Er ist so perfekt. Er passt zu 100% auf meinem Musikgeschmack. Jeff Buckley w&#228;re der wahre Mann f&#252;r mich gewesen. Lover come over&#8230;it’s not too late&#8230;</p>
<p>“Corpus Christi Carol” ist wieder ersch&#252;tternd. Ein christliches Lied von Benjamin Britten. Noch heute schmerzt es mich diesen Titel zu h&#246;ren&#8230;was soll ich dazu noch schreiben? Seine Stimme genie&#223;end, mit einer Tr&#228;ne im Auge&#8230;schweigend&#8230;staunend.<br />
„And on this bed there lyeth a knight<br />
His wound is bleeding day and night”</p>
<p>“Eternal Life” ist der Rocker des Albums. Hier schreit er tats&#228;chlich&#8230;hier l&#228;sst er alles aus sich heraus.<br />
“And as your fantasies are broken in two<br />
Did you really think this bloody road would pave the way for you<br />
You better turn around and blow your kiss hello to life eternal<br />
Angel”<br />
Kraftvoll, dennoch mit beeindruckend angenehmer Melodie, zeigt er was in ihm steckt: nicht nur der Gef&#252;hlvolle, Z&#228;rtliche…sondern auch der Verr&#252;ckte, der Draufg&#228;nger. Die Welt liegt auch ihm zu F&#252;&#223;en…dachte er. Auch er irrte sich…wie viele vor ihm.</p>
<p>„Dream Brother“ ist der geniale Abschluss dieses Ausnahme-Albums.<br />
„There is a child sleeping near his twin<br />
The pictures go wild in a rush of wind<br />
That dark angel he is shuffling in<br />
Watching over them with his black feather wings unfurled”<br />
Traurig…auch hier riecht es nach Abschied…ganz stark sogar. „Dream brother…With your tears scattered round the world.” Ich kann nur noch von ihm tr&#228;umen. Eine Antwort auf meinem Liebesbrief bekam ich&#8230;allerdings nicht von ihm. Er starb bevor ihn mein Brief erreichte. Mit nur 30 Jahren ertrank er im Mississippi, weil er ihn durchschwimmen wollte. Der Draufg&#228;nger wollte einem Freund beweisen, dass er das schaffen k&#246;nnte. Er wurde jedoch von einer Schiffsschraube erfasst&#8230;und erst Tage sp&#228;ter fand man ihn&#8230;tot. Als ich es in den Medien erfuhr weinte ich. Ich hatte das Gef&#252;hl meine Liebe verloren zu haben. Dazu verlor die Welt einen unglaublich begabten K&#252;nstler, einen sch&#246;nen, jungen Mann mit einer begnadeten Stimme.</p>
<p>Es war ein Schreiben von Jeff Buckleys Mutter an seine Fans, das mich erreichte&#8230;fast ein Jahr nach seinem Tod. Ein Dank an alle, die an ihren Sohn geglaubt haben, die ihn gemocht&#8230;ja, geliebt haben. Ein Plektron war dem Brief beigelegt&#8230;ein Autogramm war nicht mehr m&#246;glich. Wie sehr habe ich mir gew&#252;nscht er h&#228;tte meine Zeilen noch gelesen. H&#228;tte gewusst, dass in Deutschland ein junger Mann sitzt, der ihn verehrt, geliebt hat.</p>
<p>Selbst der Umstand, wie ich auf Jeff Buckley in Deutschland aufmerksam wurde war eine Geschichte f&#252;r sich. Ich lernte einen jungen Mann kennen. Das Aussehen wie ein Engel, der Humor und die Intelligenz war geradezu berauschend von diesem Kerl. Er war ein DJ-Kollege und ich hatte mich in ihn verguckt&#8230;wie auch meine beste Freundin. Ich freundete mich mit ihm an, wir f&#252;hrten lange Gespr&#228;che. Dass er hetero war st&#246;rte mich nicht im geringsten in meiner Bewunderung f&#252;r ihn. Eines Abends sa&#223;en wir bei ihm zu Hause. Er spielte uns etwas auf seiner Gitarre vor. Es klang gut. Dann sagte er, er h&#228;tte Aufnahmen von sich und legte eine Kassette ein. Erste T&#246;ne erklangen&#8230;der erste Gesang&#8230;es war wundersch&#246;n. Wochenlang bekniete ich ihn mir diese Aufnahmen zu &#252;berlassen, die ich nur einmal geh&#246;rt hatte. Sie hatten mich in Mark und Bein getroffen&#8230;so sch&#246;n fand ich sie. Er sagte jedoch, diese Aufnahmen seien wie ein Tagebuch f&#252;r ihn&#8230;er k&#246;nne sie mir nicht geben.<br />
Eines Abends sah ich dann im Fernsehen auf einem dritten Programm ein Konzert eines mir unbekannten K&#252;nstlers&#8230;und ich erkannte sofort diese Stimme, diesen Song. Es war das gleiche was mein „Freund“ mir einst vorspielte. Es war jedoch nicht er selbst&#8230;es war Jeff Buckleys „Mojo Pin“.</p>
<p>Ich kaufte mir das Album „Grace“ und meine Liebe begann&#8230;wie nun ausf&#252;hrlich beschrieben.<br />
Das Plektron aus dem Brief von Jeffs Mutter steckt in der H&#252;lle der CD „Grace“, die nunmehr seit Jahren als Schatz unber&#252;hrt im Schrank liegt. Ebenso lange habe ich diese CD nicht mehr geh&#246;rt. Ich hebe sie auf f&#252;r besondere Momente. Ich m&#246;chte die starken Gef&#252;hle erhalten, konservieren, die ich beim H&#246;ren dieser Musik habe. Aber heute, beim Schreiben dieses Berichts startete ich das Musikprogramm und habe die Songs nach Jahren wieder geh&#246;rt&#8230;und geweint. Das reicht jetzt wieder&#8230;f&#252;r die n&#228;chsten Jahre&#8230;</p>
<p>Als Zusatz zu diesem Artikel gibt es ein Video:<br />
Bilder von Jeff Buckley&#8230;dazu h&#246;rt ihr sein „Hallelujah“</p>
<p><object type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="350" data="http://www.youtube.com/v/_QHwM55SRfU"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/_QHwM55SRfU" /><param name="quality" value="high" />Medium: de.youtube.com</object>
<br />Link: <a href="http://de.youtube.com/watch?v=_QHwM55SRfU">de.youtube.com</a></p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/dreamsister/2533056273/">Bild von dream sister von Flickr</a> unter folgender <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.0/deed.de">Lizenz</a></p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2008 by <a href="http://www.mrjonestimes.de/" title="Mr. Jones Times">Mr. Jones Times</a> (digitalfingerprint: 55cd6e83eae65b9dbc6bee51dab34acf)</small>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Herzlich Willkommen bei Mr. Jones Times</title>
		<link>http://www.mrjonestimes.de/2008/03/04/herzlich-willkommen-bei-mr-jones-times/</link>
		<comments>http://www.mrjonestimes.de/2008/03/04/herzlich-willkommen-bei-mr-jones-times/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 04 Mar 2008 15:00:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heuni</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel des Monats]]></category>
		<category><![CDATA[über uns]]></category>

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		<description><![CDATA[So, da sind wir also. Sasch und Heuni. Zwei Br&#252;der aus Hessen. Auf unserem neusten Blog-Musik-Magazin. Lange hat es gedauert von der Idee &#252;ber mehrmalige Layout Tests (ich testete ca. f&#252;nf Layouts) bis zur Realisierung mit diesem Theme und der Integration diverser Plugins.
Doch wagen wir einen kleinen Ausblick auf die Zukunft von Mr. Jones Times. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So, da sind wir also. Sasch und Heuni. Zwei Br&#252;der aus Hessen. Auf unserem neusten Blog-Musik-Magazin. Lange hat es gedauert von der Idee &#252;ber mehrmalige Layout Tests (ich testete ca. f&#252;nf Layouts) bis zur Realisierung mit diesem Theme und der Integration diverser Plugins.<br />
Doch wagen wir einen kleinen Ausblick auf die Zukunft von Mr. Jones Times. Artikel des Monats sagt ja schon alles: einmal im Monat erscheint ein Artikel &#8211; wobei wir zwei uns da v&#246;llig freie Hand lassen und es mal einen Artikel &#252;ber einen bestimmten K&#252;nstler/eine bestimmte Band geben wird, mal werden wir wohl eine CD n&#228;her unter die Lupe nehmen oder &#252;ber die neusten Musiknachrichten bloggen. Aber Obacht: wir sind kein regelm&#228;&#223;iges Magazin/Blog/Wasauchimmer. Wir bloggen, wenn wir Zeit haben, wenn uns die Muse k&#252;sst oder wir etwas tolles zur Musik zu sagen haben.<br />
Gibt es mal eine Zeitspanne, in der wir weniger bloggen, empfehlen wir den geneigten Musikfans auch mal einen Beitrag bei uns einzureichen. Einfach eine E-Mail an gastbeitrag@mrjonestimes.de schicken, wir pr&#252;fen alles und, vorausgesetzt er gef&#228;llt uns, stellen wir den Artikel auch online. Aber bitte nicht b&#246;se sein, wenn Euer Artikel nicht genommen wird.<br />
Auch noch erw&#228;hnenswert w&#228;re wohl, dass wir nicht nur &#252;ber neue Musik schreiben, sondern auch (oder vor allem &#8211; man wird es sehen) &#252;ber altes Zeug berichten werden.<br />
Sasch hat neben seinen politischen Aktivit&#228;ten, seiner Katze und seiner Liebe auch noch das Blog <a href="http://www.sasch-home.de/" title="Sasch Home">www.sasch-home.de</a> zu f&#252;ttern, welches er mit Leidenschaft pflegt.<br />
Ich hingegen habe so einiges mehr im Internet zu bearbeiten. Mein Hauptaugenmerk gilt meinem eigenen Blog <a href="http://www.heunihome.de/" title="heunihome - the long road">heunihome &#8211; the long road</a>, auf dem ich poetische Texte und Texte aller Art verfasse und auch ein wenig &#252;ber Zeugs vor mich hin blogge &#8211; ob Rollenspiel, Apple, WordPress oder Diverses.<br />
Aber weniger zu uns, mehr zu Mr. Jones Times bzw. dem, was folgen mag:<br />
Mein Musikgeschmack ist sehr weitreichend. Als Kind voll auf Michael Jackson abfahrend, neben den Benjamin Bl&#252;mchen Kassetten, ist mein Musikgeschmack heute doch etwas ausgereifter. Michael Jacksons fr&#252;here Werke und T&#228;nze bewundere ich zwar immer noch, aber es haben sich weitere K&#252;nstler und Bands hinzugesellt wie z.B. meine Lieblingsband Counting Crows, die Folk-Rock Band Schandmaul, Rockmusiker wie Bon Jovi, Bryan Adams und Eric Clapton oder der, meiner bescheidenen Meinung nach, beste deutsch schreibender Musiker &#8211; Herbert Gr&#246;nemeyer. Wise Guys m&#252;ssen auch sein, Iron Maiden ist zum Abrocken da, &#196;rzte zum Spa&#223; haben und so weiter. Ihr seht, werte Leser, es wird viel auf Euch zukommen. Ich werde mich wohl auf Reviews und K&#252;nstlerportraits spezialisieren. Aber festlegen m&#246;chte ich mich auch nicht. Die Zeit wird es zeigen.<br />
Sasch hingegen nenne ich pers&#246;nlich immer &#8220;Das wandelnde Musiklexikon&#8221;. Ich kenne niemanden pers&#246;nlich, der soviel &#252;ber Musik wei&#223; wie mein Bruderherz. Zu seinem Spezialgebiet, den Beatles, k&#246;nnte er Euch wahrscheinlich sogar die Jahreszahl nennen, wann ein Song erschien UND wann er geschrieben wurde. Egal ob A-Ha, Pink Floyd, R.E.M., Rolling Stones, diverse Oldies usw. usw. usw. &#8211; mein Bruder muss ein Gehirn wie ein Elefant haben. So aussehen tut er allerdings noch nicht. Er m&#246;chte gerne einige Artikel &#252;ber Musikgeschichte verfassen, den ein oder anderen K&#252;nstler portraitieren, Reviews schreiben oder einfach nur drauf los bloggen.</p>
<p>Und mit dieser, doch recht vollen, Vorschau begr&#252;&#223;en wir Euch herzlich auf Mr. Jones Times und hoffen, dass es Euch gef&#228;llt und Ihr Spa&#223; haben werdet.</p>
<p>Sasch &#038; Heuni und ein gewisser Mr. Jones</p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2008 by <a href="http://www.mrjonestimes.de/" title="Mr. Jones Times">Mr. Jones Times</a> (digitalfingerprint: 55cd6e83eae65b9dbc6bee51dab34acf)</small>]]></content:encoded>
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