MGMT – Oracular Spectacular
Von Gastautor • 15. Mai 2008 • Kategorie: Gastartikel
Wahrscheinlich hat der geneigte Leser schon von der Band MGMT gehört (sprich: Managment), die im Moment von der einschlägigen (Indie-)Musikpresse als das nächste große Ding gefeiert wird. Die beiden Mitglieder Ben Goldwasser and Andrew VanWyngarden kennen sich von der Uni (Biografie bei last.fm) und ihre Musik ist ein wahnsinnger Mix aus Indierock und Psychedelic Pop.
Mir waren sie durch das Video zur ersten Single Time To Pretend aufgefallen, das wirklich Knoten im Hirn verursacht. Wer es selbst mal ausprobieren möchte, kann eine Hi-Res Version runterladen [mov] (auch bei YouTube verfügbar) und wer richtig mutig ist, schaut sich die 3D-Version auf der offiziellen Seite an.
Nun aber zum eigentlichen Thema dieses Artikels: eine Besprechung des Albums Oracular Spectacular, das am 2. Mai erschienen ist. Dazu möchte ich drei Songs besonders hervorheben.
Die aktuelle Single Time To Pretend läutet die Achterbahnfahrt ein. Damit der Sound nicht zu Retro wirkt, sind ein paar elektronische Klänge untergemischt, die sich erstaunlich gut einfügen. Eigentlich bin ich kein Fan von solchen Experimenten, aber hier wird der Song dadurch aufgewertet und mach richtig Spaß. Im Text geht es ums Rock’n'Roller-Dasein (Drogenkonsum, Models heiraten und schwanger sitzen lassen), doch wie der Titel verrät, tun sie nur als ob.
Den zweiten Song Weekend Wars fanden die Leser diverse Musikzeitschriften diesen Monat auf der Beileger-CD vor und damit alle Anderen nicht leer ausgehen, gibt es den Song auf der offiziellen Seite kostenlos als Download. Der Song selber ist sehr abwechslungreich und bietet einen guten Einblick darin, was einen auf dem Album erwartet.
Ein paar Songs weiter gibt es dann Pieces of What, das streckenweise mit akustischer Gitarre und harmonischem Gesang überzeugt und ein wenig ruhiger daherkommt. Damit wird noch einmal die Bandbreite des Albums unterstrichen, es ist für jeden Geschmack was dabei.
Insgesamt ein wirklich außergewöhnliches Album, das mit jedem Durchhören noch interessanter wird. Und das sind ja immer die besten Alben, nicht wahr?!? Jedenfalls lohnt sich ein Reinhören und selber-Urteil-Bilden, denn auch wer nicht erwarten würde, diese Musik zu mögen, könnte eines Besseren belehrt werden. Also auf zur MySpace-Seite und zugehört!
Dieser Gastartikel wurde von Julia von 49suns.de geschrieben. Vielen Dank dafür.
Bild von VeldaZ von Flickr unter folgender Lizenz
Ähnliche Artikel








Artikel abonnieren